James Alistair Henry: Pagans – Ein Killer, zwei Cops, hunderte Götter

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Europa das unterentwickelte Armenhaus und Großbritannien der Slum der Welt sind. Der afrikanische und vorderasiatische Kontinent beherrschen Wirtschaft, Kultur und Innovationen, während die britischen Stämme weiterhin getrennt in ihren jeweiligen Stammesgebieten leben.

Erneut hat der Großkönig zu einer Konferenz geladen, auf der er beschließen möchte, dass die Länder der Sachsen, Kelten und Pikten zusammenfinden und zu einer Nation verschmelzen.

In diesem Umfeld geschieht nahe London ein Mord. Ein Angehöriger einer kleinen, unbedeutenden Sekte, deren Mitglieder sich einen Fisch als Erkennungszeichen auf die Haut tätowieren und einen Halbgott verehren, der ans Kreuz geschlagen wurde, wird auf eben diese Weise hingerichtet. An einen uralten Baum genagelt, findet man den Kelten – weit schlimmer noch, es handelt sich bei dem Opfer um einen hochrangigen Diplomaten.

Die sächsische Polizistin Aedith und ihr zur Seite gestellter keltischer Ermittler Drustan nehmen die Untersuchungen auf – und stoßen dabei auf ein Wespennest aus Beziehungen, organisiertem Verbrechen, Sklaverei, Kindesmissbrauch und handfesten wirtschaftlichen Interessen. Von den religiösen Querelen ganz zu schweigen … Weiterlesen

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Richard Schwartz: Schwarze Wacht

Richard Schwartz gehört zu den wenigen deutschsprachigen Autoren, die eine riesige Fangemeinde hinter sich vereinen. Seit seinem Debüt mit dem ersten Teil seiner „Askir-Saga“ sorgt er in seinem Hausverlag Piper für Umsatz und verwöhnt seine Leserinnen und Leser mit ganz unterschiedlichen Themen.

Neben der High Fantasy (Lytar-Trilogie, Askir-Reihe) hat er uns bislang drei Bände seiner LitRPG-Reihe um „Die Eisraben“ präsentiert und mit den beiden „Sax-Romanen“ die Welt der Space Opera betreten.

Allen diesen Veröffentlichungen – zu denen er unter anderen Pseudonymen noch weitere Werke außerhalb der Phantastik hinzugefügt hat – ist gemeinsam, dass Richard Schwartz keine kurzen, dünnen Bücher schreibt.

Anstatt nun den abschließenden (?) vierten Band der „Eisraben“ oder Band drei von „Sax“ vorzulegen, erwartet uns hier ein Stand-alone-Titel, wie es neudeutsch so schön heißt. Ein Einzelband, umfangreich – gegenüber dem Manuskript, das ich vorab lesen durfte, noch einmal erweitert –, wie wir es von ihm gewohnt sind, entführt uns der Verfasser in eine neue Welt. Weiterlesen

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Andrzej Sapkowski: Kreuzweg der Raben – The Witcher

Es gibt einen neuen Hexer-Roman! Was wir eigentlich trotz, oder vielleicht auch gerade wegen des Erfolgs der Netflix-Verfilmung nicht mehr zu hoffen gewagt haben, ist Wirklichkeit geworden.

Andrzej Sapkowski hat sich wieder an die Tastatur gesetzt, sich inspirieren lassen und erzählt uns diesmal von der Jugend des jungen Hexers Geralt.

Nach Abschluss seiner Ausbildung verlässt Geralt eines frühen Morgens Kaer Morhen, um seinen Weg als Hexer in den Königreichen zu suchen und zu beschreiten.

Schon bald jedoch lernt er die weniger glanzvollen, unromantischen Seiten seines Daseins kennen. Gleich zu Beginn seiner Reise greift er zugunsten eines Bauernmädchens ein, das von einem Soldaten bedrängt wird. Den Wüstling macht er kurzerhand, so wie er es gelernt hat, mit dem Schwert nieder. Statt jedoch Ruhm oder Dank zu ernten, wird er vom örtlichen Richter zu zwanzig Peitschenhieben und Zwangsarbeit beim Straßenbau verurteilt. Zu seinem Glück tritt der vorbeiziehende alte Hexer Preston Hold auf den Plan und sorgt dafür, dass Geralt noch eine Weile in Freiheit leben und seine Fähigkeiten weiterentwickeln kann. Weiterlesen

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P. Djèlí Clark: Die toten Katzen-Assassinen

Willkommen in Tal Abisis, einer Metropole, in der Orient und Okzident aufeinanderstoßen. Hier, an den Ufern eines Flusses, wird gehandelt, gefeiert und gemordet. Hier werden Reichtümer erworben, Missionen ausgesandt und Ambitionen begraben. Und hier, genau hier, leben die Götter.

Eine dieser Gottheiten, Aeril, offeriert ihren Gläubigen eine Art Todesknechtschaft. Wer den Vertrag mit der Göttin unterschreibt und sich für 100 Jahre an sie bindet, wird von den Toten wiedererweckt. Alle Erinnerungen an das frühere Leben werden gelöscht, atmen muss man nicht mehr, und auch Genuss ist – wenn auch eingeschränkt, da man weniger fühlt – weiterhin möglich. Doch es braucht stets mehr von allem: mehr Essen, mehr Alkohol, mehr Drogen, mehr Sex. Weiterlesen

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Joe Abercrombie: The Devils

Stellen Sie sich eine Welt vor, die der unseres Mittelalters ähnelt.
Die Kirchentrennung hat ebenso stattgefunden wie die Kreuzzüge – doch auf dem Heiligen Stuhl sitzt eine Päpstin, das Heilige Land wird von Elfen bevölkert, und Magie ist ebenso real wie Dämonen, Werwölfe oder Vampire.

Bruder Diaz kommt in die Heilige Stadt, um Karriere zu machen. Er träumt von Pfründen, die es ihm ermöglichen, seiner Passion für alte Handschriften und heilige Texte zu frönen. Doch die Kinderpäpstin und ihre beiden Kurien-Kardinalinnen haben anderes mit dem Mann aus der Provinz vor.

Gerade ist ein Posten frei geworden – das Vikariat über die „Kapelle der geheiligten Zweckdienlichkeit“. Hier sammelt die Kirche ihre Schäfchen, die sich um die besonders üblen Gefahren und Bedrohungen kümmern. Angeführt von einem alten Krieger, der im wahrsten Sinne des Wortes nicht sterben kann, warten dort ein Todfeind, eine Elfin, ein Hexenmeister, ein Vampir und eine Werwölfin auf unseren Kleriker.

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M. L. Wang: Blood Over Bright Haven

Eine Welt, die dem Untergang entgegen taumelt. Das Leben im Flachland der Kwen, einem der Nomadenstämme, die die Welt bevölkern – genauer gesagt bevölkerten – schwand. Andere Sippen sieht man nie, auch die legendären Schattenwölfe wurden seit Jahrzehnten nicht mehr gesichtet. Als wären das Eis und der Schnee nicht schon genug, sucht auch noch der Feuerbrand, der – wie der Name sagt – die Befallenen in einem Taumel aus Schmerzen verbrennt, die darbenden Nomaden heim.

Es gibt eine Hoffnung: die Stadt Tiran, die ein magischer Schutzwall umschließt, bietet demjenigen, der es schafft, die Grenze zu überqueren, Aufnahme – sofern sie oder er von Nutzen sein kann, versteht sich. Die Bürger der magischen Stadt sind schließlich alles andere als mitfühlend.

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Wole Talabi: Shigidi

Stellen Sie sich eine Götterwelt vor – komplett mit Götterrat, Intrigen und Verrat –, in der die Anbetungswürdigen sich und ihre Rangfolge wie in einem mittelständischen Unternehmen organisiert haben. Wie wir es aus der Realität kennen, herrscht dort viel Leerlauf, und die Bürokratie zweigt jede Menge Anbetung ab, sodass den nicht ganz so bekannten, aber dennoch wichtigen Göttern kaum etwas für ihre anbetungswürdige Existenz übrig bleibt. In dieser Maschinerie finden sich auch Shigidi, der Albtraumgott im Ruhestand, und die Succubus Nneoma wieder.

Dass sich unser kleiner, unbedeutender Gott dank seiner Bekanntschaft und Hingabe zur Sukkubus äußerlich in ein durchaus ansehnliches Exemplar der Gattung Männer-Gott gewandelt hat – komplett mit Waschbrettbauch –, darf nicht unerwähnt bleiben. Dass er seiner sexuellen Muse ein ums andere Mal seine Liebe gesteht, kommt bei dieser jedoch nicht besonders gut an.

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Simon Stålenhag: Swedish Machines

Etwas abseits der Zentren, auf einer kleinen Insel, erwarb der schwedische Rüstungskonzern Swedish Machines Ende der 1960er-Jahre Land, auf dem er bis 1979 eine Forschungs- und Erprobungsanlage errichten ließ, die ihresgleichen suchte. Hier forschte man an neuartigen Waffen, an innovativen Ideen, Menschen umzubringen und Städte zu zerstören. Und man war erfolgreich. Eine neuartige Strahlenkanone sollte ihre Ziele quer durchs Erdinnere erreichen können.

Ein abschließender Test sollte den Erfolg beweisen. Der Tetraeder, die Abschusseinrichtung, wurde auf eine Militärstation der Amerikaner in Nevada geflogen, der Zielpunkt lag auf der Insel.

Man schrieb den 12. Juli 1980, als die Waffe ausgelöst wurde. Es wurde eine dermaßen starke Explosion ausgelöst, dass sich Raum und Zeit ineinander verwanden, dass die Grenze zu Paralleluniversen durchlässig wurde, dass die Rauchsäule noch in 40 Kilometern Entfernung sichtbar war. Danach wurde das Gebiet weiträumig gesperrt. Wissenschaftler, die den Vorgang vor Ort untersuchen wollten, erkrankten unheilbar.

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Anthony Ryan: Der Verräter: Der stählerne Bund 03

Ich bin – ja, was bin ich eigentlich? Zu Beginn meiner Karriere, so man denn meinen Werdegang als solchen bezeichnen mag, war ich ein Dieb, ein Gelegenheitsmörder, ein Aufschneider und Betrüger.

Dann wurde es besser – und gleichzeitig schlimmer.

In den Minen lernte ich nicht nur das Schreiben, sondern auch das Denken. Aus mir wurde ein ganz passabler Schreiber, später dann ein Verkünder von Sihldas Testament. Und ich wurde der Vertraute der Prophetin, ihr Hauptmann in ihrem Heer, der Kompanie des Bundes, ein Adeliger und ein Krieger – etwas, worauf ich nicht wirklich stolz bin!

An der Seite der wiederauferstandenen Prophetin begleite ich sie bei ihrem Kreuzzug – der sie mir immer weiter entfremdet.

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Matthew Reilly: Mister Einsteins Sekretärin

Unsere Hauptfigur, Hanna Fischer, wird Anfang des 20. Jahrhunderts als Tochter einer amerikanischen Mutter und eines deutschen Vaters in Berlin geboren. Sie ist eine neugierige junge Frau, deren größter Wunsch es ist, Physik zu studieren – wie ihre Mutter und ihr Nachbar, der große Albert Einstein.

Als die Nazis ihren Vater auf dem Balkon des Hauses erhängen und ihre Heimat in Flammen aufgeht, sind alle Pläne obsolet. Hanna flieht – von Albert Einstein aufs Schiff gebracht – nach Amerika.

Hier ist sie gezwungen, ihren Traum vom Physikstudium aufzugeben und sich stattdessen an einer renommierten Schule für Sekretärinnen einzuschreiben. Bald schon kommt sie so in die Nähe einiger der interessantesten Menschen der Stadt. Wirtschaftsmagnaten, Prominente, Gangster und ein Agent des Finanzministeriums nutzen ihre Dienste, während sie sich darum bemüht, einen Weg nach Hause zu finden. Doch ist das Deutschland, in das sie zurückkehrt, überhaupt noch ihre Heimat?

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