Andrzej Sapkowski: The Witcher: Der letzte Wunsch

Andrzej Sapkowski: The Witcher

Angeln soll entspannen – sagt man gemeinhin. Nun, der Barde Rittersporn und sein Freund, unser Hexer Geralt wollen einen fulminanten Wels angeln, als die Schnur reißt. Als sie schon abbrechen wollen, zieht der Barde an der anderen Schnur eine mit einem magischen Siegel verschlossene Amphore aus dem Wasser. Er öffnet das Gefäß und entlässt einen darin gefangen gehaltenen Dämon. Statt dass der Djinn ihm seine Wünsche erfüllt, greift der Dämon Rittersporn an und verletzt dessen Kehle schwer.

Geralt bringt seinen Freund in die nächste Stadt – sucht und findet magischen Hilfe. Eine Zauberin heilt den Barden – doch, wie immer hat auch dies seinen Preis – einen Preis, den Geralt nicht zahlen will, nicht zahlen kann – und doch muss, um seinen Freund zu retten. Einen letzten Wunsch gilt es auszusprechen … Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Derek Landy: Skulduggery Pleasant 15

Ja, was war das doch für ein wirklich fieser Cliffhanger, mit dem Landy den letzte Band beendet hat!

Creed, oberster Priester der Gesichtslosen an der Spitze der Machtpyramide, Walküre Unruh empfindet sich selbst als Mutter und Tochter der riesigen Götter, holt diese in unsere Dimension und ist ihr Sprachrohr. Zur Seite steht ihr natürlich Skulduggery Pleasant, auch wenn der eigentlich nur eine alte Freundin als Mitkämpferin gegen die Bedrohungen wiederhaben möchte. Das sind die Bösen!

Ihnen entgegen treten ein paar Rebellen – ja, so gut wie das ganze Personenkarussell, soweit diese noch unter uns wandeln, bekämpft die allmächtige Kirche und deren Götter – und Omens Bruder Obsidian, der, seiner selbst verloren gegangen, die Götter auszulöschen vermag, ist auch mit von der Partie. So geht es im aktuellsten Roman einmal mehr um das Schicksal der Welt – und, um dies vorweg zu nehmen, es sieht nicht gut aus für die Menschen. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Tyler Whitesides: Die Tausend Leben des Ardor Benn: Die Abenteuer des Meisters von List und Tücke 01

Nicht weniger als eine Million Aschlinge wird mir für einen einzigen Coup versprochen!

Gestatten, dass ich mich vorstelle, Ardor Benn der Name, selbst ernannter Meister von List und Tücke, die Regulation nennt mich despektierlich einen Dieb – Frechheit, so etwas!

In meiner Heimat Beripent bin ich ob meiner Coups bekannt und geachtet – ja gut, nicht von allen, insbesondere die Gesetzeshüter und die Opfer meiner Beutezüge sind nicht ganz so gut auf mich zu sprechen. Dennoch, ich habe einen schwer erarbeiteten Ruf, das muss mir erst einmal jemand nachmachen! Eben jener Ruf führt dazu, dass ich dieses unschlagbares Angebot bekomme – nicht nur das Salair ist exorbitant, das Risiko und die Herausforderung sind auch nicht zu verachten.

Ich soll, natürlich begleitet und mit Hilfe zweier Helfer, dem besten Malmmischer des Reiches und der versiertesten Diebin der Stadt, dem König seine zwei Herrscherinsignien entwenden. Sobald das geschafft ist, geht es nach Pekal wo die beschafften Insignien den Drachen zum Fressen, Verdauen und Verbrennen untergeschoben werden. Aus den Überbleibseln wird dann der legendäre Paladinmalm gewonnen, der die märchenhaften Krieger von jenseits des Meeres beschwören kann.

Soweit der Auftrag und die Theorie. Doch, wir alle wissen, dass alle Theorie zumeist grau, die Praxis dagegen der goldene Baum ist. Man kann auch sagen, alles, was schiefgehen kann, auch schiefgehen wird, die Aufgabe damit natürlich nur noch ein klitzekleines Bisschen interessanter und herausfordernder … Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

T. L. Huchu: Das Hospital von Edinburgh: Edinburgh Nights 02

Willkommen zurück in Edinburgh, der Heimat der 15-jährigen Ropa. Zusammen mit ihrer jüngeren Schwester und der schwer kranken Großmutter lebt sie in einem Wohnwagen in einem der vielen Slums der Stadt. Vielen Anderen um sie herum geht es weit schlimmer als ihr. Immerhin konnte sie bislang ihre Familie über Wasser halten, brachte sie Essen auf den Tisch und konnte die Miete berappen. Sie hatte nämlich einen Job – sie sprach mit den noch nicht weitergereisten Toten und überbrachte, für klingende Münze versteht sich, deren Botschaften. Sie haben die Vergangenheitsform bemerkt? Hatte, wie war einmal?

Dann lernte sie nämlich die magische Gemeinschaft und deren Bibliothek kennen, löste einen Fall um von Magiern entführte und grausam getötete Kinder und bekam einen Bibliotheksausweis – ein menschliches Ohr. In all der Aufregung konnte sie ihrer bisherigen Tätigkeit nicht mehr nachgehen – und die Toten sind nachtragend, sage ich ihnen. Aber auch sowas von beleidigt!

Deswegen steht jetzt der nächste Schritt an – sie hat ein Vorstellungsgespräch. Sie muss schauen, dass sie Geld in die Kasse bekommt. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Matthew Reilly: Die vier mystischen Königreiche

Eigentlich – Sie wissen schon, was jetzt in aller Regel auf so eine Einleitung folgt? Nun eigentlich heißt es, dass es für den Protagonisten des betreffenden Buches nicht wirklich gut läuft. Eigentlich bedeutet das, dass dieser, in vorliegendem Fall Jack West, ganz tief drin sitzt, in den Verdauungsprodukten.

Da hat er doch in den ersten drei Romanen die Welt gerettet, hat die Bestandteile einer uralten Maschine gesucht, gefunden und zusammengesetzt und sich als der legendäre, verheißene fünfte Krieger erwiesen. Damit nicht genug, hat er sein persönliches Glück gemacht, seinen Vater, einen Wolf, eine Bestie in Menschengestalt, umgebracht und erwähnte ich es schon, die Welt und all ihre Bewohner gerettet.

Genug getan also, Zeit sich im Australischen Outback auf seiner Farm gemütlich zurückzulehnen.

Doch, natürlich kommt es ganz anders. Zusammen mit seinem Pflegesohn und seiner Tochter wird er auf einem US-Stützpunkt gefangen genommen und entführt. Seine Abenteuer haben ihn in das Visier der uralten Familien gerückt, die, aufgeteilt in vier Königreiche, im Geheimen über die Welt, die Menschen und deren Schicksal bestimmen. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Jim Butcher: Wolfsjagd

Eigentlich, so hatte Harry Dresden seines Zeichens Privatdetektiv und Magier aus Chicago gedacht, eigentlich konnte es kaum schlimmer kommen, als bei seinem letzten Auftrag für die Sonderkommission der Polizei.

Doch dann geschehen bei Vollmond bestialischen Morde. Menschen werden förmlich geschlachtet, das Revier der Sonderkommission selbst angegriffen – und Harry als Mitwisser und Tatverdächtiger festgenommen.

Nun, das wäre ja noch zu verkraften, aber dass der lokale Gangsterboss ihn zu kaufen versucht, dass ein Multimilliardär ihn in seinen Dienst nehmen will, eine betörend schöne, nackte Frau ihm nachstellt, und dass er all diese verlockenden Angebote abschlägig bescheiden muss, obwohl er keinen Cent in der Tasche hat, das schlägt dem Fass nun wirklich den Boden aus.

Im Vergleich dazu ist die Existenz von Werwölfen, Lykantropen und Loup-garous selbst, die allesamt zur Jagd auf unseren Magier blasen, eher ein minderes Ärgernis. Als sich dann auch noch das FBI an der Hatz auf Harry beteiligt, wird es wirklich haarig – im wahrsten Sinne des Wortes … Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Jim Butcher: Sturmnacht

Ich bin kein Mörder, obwohl ich bereits einmal einen Magier mit meinen Kräften getötet habe. Ich bin Harry Blackstone Copperfield Dresden. Ich bin ein Magier. Sie finden mich in den Gelben Seiten unter M wie Magier, und ich habe ein Problem, ein großes! Nicht nur, dass meine Miete mal wieder zwei Monate überfällig ist, sodass ich gezwungen bin, einen simplen Detektiv-Job, die Suche nach einem verschwundenen Ehemann zu übernehmen. Nein, auch die Sonderkommission der Chicagoer Polizei sucht meinen Rat.

Ein Paar wurde beim Liebesspiel getötet. Eifersucht vermuten sie? Nun, möglich, doch die Tat riecht nach Magie, dunkler Magie, denn, ihre Herzen wurden von innen aus ihrem Brustkorb gerissen. Kombinieren Sie das damit, dass der Mann einer der engsten Vertrauten des örtlichen Paten war, die Frau eine stadtbekannte Luxusnutte in Diensten der örtlichen Vampirchefin und sie ahnen, was auf mich zukommt – genau Ärger, großgeschrieben!

Dass der Weiße Rat der Magier mir einen Bewährungshelfer auf die Fersen gesetzt hat, der nichts lieber täte, als mich zu richten, hilft auch nicht eben, und als die Kacke dann richtig anfängt zu dampfen, und alle Beteiligten mich am liebsten einen Meter unter der Grasnarbe sehen würden, geht es erst richtig … Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Richard Kadrey: Sandman Slim 02: Höllenjäger

James Stark war, nein, ist eine Legende in der Hölle. Unter dem Namen Sandman Slim hat er sich in der Arena im Kampf gegen jede Menge Höllengezücht einen Namen als Killer gemacht. Jetzt ist er zurück in Los Angeles – der Stadt der Engel.

Doch auch ein aus der Hölle zurückgekehrter Nephilim muss leben – zumal die Videothek, die er mit einem weiteren Höllenabkömmling, dem sein Körper abhanden gekommen ist, gemeinsam betreibt, nicht eben Reichtümer abwirft. Da kommt es geschickt, dass ein Engel Station in L.A. macht. Luzifer persönlich, der gefallene Engel Nummer Eins ist zu Gast in der Filmstadt. Hier will der Höllenfürst offiziell bei der Verfilmung seines Lebens nach dem Rechten schauen, inoffiziell wird es ihm in der Hölle ein wenig zu heiß. Seine Kollegen rüsten zur Rebellion, da ist ein Ausflug in irdische Gefilde angesagt. Um nicht ganz schutzlos zu sein, engagiert er Sandman Slim als Leibwächter.

Als dieser dann eine tschechische Pornodarstellerin, die zum Zeitvertreib Jagd auf Zombies macht, kennenlernt, gehen sie alle interessanten Zeiten entgegen – macht sich doch eine Horde Untoter auf, an Sandman Slim herumzuknabbern – etwas, das die letzten Hemmungen bei ihm zerbröselt und ihn auf eine Vendetta der besonders grausigen Art entsendet … Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Gregor Wolf: Etzel Zauderkern und die Macht der Wünsche

Etzel Zauderkern wächst weit ab vom Hof auf einer kleinen Burg als Lehrling des örtlichen Zauberers auf. Dass er lange noch nicht wirklich zaubern kann, das weiß er, doch in seinen Gedanken – ja, da versetzt er Berge, jagt die Schurken und rettet das Königreich. Soweit zu seinen Tagträumen, als er eines Tages im nahen Wald, auf der Suche nach heilsamen Kräutern, einen panischen Hilferuf hört. Eigentlich will er nichts mehr, als seine Beine in die Hand nehmen und in die Sicherheit der Burg flüchten, doch einem Menschen in Not nicht beizustehen, das kommt für ihn nicht in Frage.

Auf einer Lichtung stößt er auf einen Boten der Königin und drei Schurken, die diesem seine Nachricht gewaltsam abnehmen wollen. Nicht, dass er wirkliches Heldenmaterial wäre, doch sein Temperament geht mit ihm durch. Er mischt sich ein, verhilft dem Boten zur Flucht und bringt den jungen, schwer verwundeten Mann in die Burg. Die Botschaft – so kurz wie erschreckend: Die Königin liegt mit einer tödlichen Krankheit darnieder und bittet den Meisterheiler um Hilfe. Dass dieser selbst ernsthaft erkrankt ist, führt dazu, dass er Etzel an seiner Statt aussendet, der Königin zu Hilfe zu eilen. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Christian von Aster: Bromley: (K)ein Agentenroman

Wir begegnen Bromley das erste Mal im Marodia Hotel in Kirgisien, einer Nobelabsteige, in der vornehmlich Agenten aus aller Welt logieren und die sich auf die ganz besonderen Ansprüche der Gäste eingestellt hat.

Er weiß, dass er ihn eine Falle erwartet – die laszive Frau im engen Kleid ihm gegenüber macht ihm ein fast unwiderstehliches Angebot – sie zahlt gut, als Dreingabe würde auch noch eine unvergessliche Nacht herausspringen – allein, es kommt anders. Die Lounge wird überfallen, so mancher feindliche Agent stößt seinen letzten Atemzug aus. Das Besondere – natürlich gilt der Anschlag Bromley – sind die Täter. Eine Revolverheldin, ein Pirat und ein Barbar direkt aus einem Sandalenfilm begleiten und unterstützten durch Schlagtots mit Hauern im Gesicht. Hoppala, was ist das denn?

Des Rätsels Lösung – Ein Anschlag von Figuren aus billigen, schlecht geschriebenen Romanen, die sich des Protagonisten und des Autors bemächtigen wollen. Etwas, was so gar nicht nach Bromleys Gusto ist … Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten: