Gesa Schwartz: Ash und die Welt der Schatten

Neben dem, was die Menschen als Realität begreifen, existiert eine weitere Ebene. In dieser Welt leben sie – die magischen Gestalten, Vampire, Werwölfe, Elfen, Nachtalben und Schatten.

Einst, vor Generationen befruchteten sich beide Welten, lebten in friedlicher Co-Existenz. Mittlerweile haben die Menschen dank ihrer Sucht nach Reichtum und persönliche Erfüllung die Parallelwelt vergessen – und, geht man nach der Königin der Schattenwelt, ist dies auch gut so. Ein paar wenige Menschen wissen noch um die Welt der Träume, haben sich als Gilde der Jäger zusammengefunden und wachen darüber, dass die gefährlichsten Bestien verfolgt und vertrieben werden. Einst waren Lucys Eltern die berühmtesten Jäger. Dann wurde ihre Mutter in der Schattenwelt getötet, ihr Vater zog sich vom Orden zurück.

Eines Nachts hört die 12-Jährige aus dem Keller Lärm. Als sie nachschaut, ist ihr Vater spurlos verschwunden, die Hinweise deuten auf die Schattenwelt. Als sie auf der verzweifelten Suche nach ihrem Vater das Tor zur Schattenwelt durchqueren will, begegnet sie Ash, einem Schatten, Bestienbezwinger und Traumräuber. Ein Renegat, einst einer der erfolgreichsten Jäger in Diensten der Königin, darbt er nun an einer Wunde, die es eigentlich gar nicht geben dürfte. Er ist, wie so manche der Wesen der Traumwelt, verletzt, wird immer schwächer. Weiterlesen

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James Corey: Leviathan fällt

Die Crew der Rosinante hat schon einiges überstanden. Es begann damit, dass Kapitän Holder und seine Mannschaft den sich anbahnenden Krieg zwischen Gürtlern, dem Mars und der Erde zu verhindern suchten, dann stieß die Menschheit auf das Protomolekül. Seitdem ist nichts mehr, wie es vorher war.

Das Protomolekül eröffnete mit einem Schlag, nun nennen wir es beim Namen, mit dem Torsystem der vor Äonen verschollenen Schöpfer, den Weg in die Galaxis. Plötzlich war sie da, die Chance auf ein neues Glück. Fremde Sonnensysteme, paradiesische Planeten, Bodenschätze zuhauf – allen Versuchen, das Torsystem unter Kontrolle, die Expansion geregelt ablaufen zu lassen, war kein Glück beschieden. Hochkonsul Duarte gründete auf Laconia sein Laconisches Reich. Mit Hilfe der technischen Errungenschaften der Torbauer hat er sich zum körperlich unsterblichen Diktator über die Menschheit aufgeschwungen, selbst die Erde musste vor seiner militärisch-technischen Überlegenheit im wahrsten Sinne des Wortes die Waffen strecken.

James Holden floh später, begleitet von Duartes Tochter von Larconia. Dass der Diktator zeitweilig als geistig umnachtetes Wesen vor sich hinvegetierte, wusste kaum jemand. Dann plötzlich und unerwartet wacht Duarte wieder auf. Weiterlesen

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James Corey: Das Protomolekül

The Expanse – was heute Viele nur durch die kongeniale Verfilmung fürs TV kennen, das begeisterte mich schon gleich nach der Publikation. Hier erhoben zwei Verfasser (Ty Frank & Daniel Abraham verbergen sich hinter dem Pseudonym James Corey) gemeinsam ihre Stimme, führten die etwas darbende Science Fiction zu neuen, sehr realistisch gezeichneten Ufern.

Kein Wunder, dass die Bücher jenseits wie diesseits des Atlantiks schnell Kultstatus erreichten und die Bestsellerlisten stürmten. Das Lektorat bei Heyne erkannte das Potenzial der Reihe um die Crew der Rosinante und sicherte sich die deutschsprachigen Rechte.

Erst später kam es dann aufgrund der Erfolge der Reihe auf dem internationalen Buchmarkt zur Verfilmung, die gerade auch für eine SF-Serie neue Maßstäbe setzte. Nicht länger ging es immer chemisch rein zu, wirkten die Raumschiffe wie geleckt, hier bekam man Raumfahrzeuge zu Gesicht, die alt, ramponiert und störanfällig waren, verelendete Raumfahrer und große Konflikte, die ihre Auswirkungen bis in die Niederungen der jeweiligen Gesellschaft zeigten. Und auch die verschiedenen handlungsrelevanten Parteien – Erde, ehemalige Mars-Kolonie und die Gürtler – wurden jeweils in sich überzeugend differenziert dargestellt. Weiterlesen

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Dean Koontz: The Other Emily – Die Doppelgängerin

Zehn Jahre ist es nun her, dass sich das Leben des Bestsellerautors David Thorne von heute auf morgen dramatisch verändert hat. Fünf glückliche Jahre verbrachte der Autor mit seiner großen Liebe – bis diese eines Nachts von einem Besuch bei der Freundin nicht zurückkehrte. Das Auto fand man auf einem Parkplatz an der Küstenstraße Kaliforniens, das Portemonnaie unberührt im Wagen. Ein Serienkiller wurde auch für diese Tat verantwortlich gemacht – ein Mörder, den der Autor jeden Monat monetär unterstützt und immer wieder im Knast besucht. Er will erfahren, ob seine Geliebte wirklich unter den nie gefundenen Opfern des Killers war, um vielleicht das leere Grab mit einer Leiche füllen und endlich mit dem Verlust abschließen zu können.

Eines Tages begegnet er einer Frau, die exakt aussieht wie seine verschollene Freundin. Bilderkennungssoftware bestätigt die Übereinstimmung, ihr Background ist gefaket – wer ist die Unbekannte, die äußerlich, wie vom Verhalten her eine solch frappierende Ähnlichkeit, nein Übereinstimmung mit der mutmaßlich Getöteten aufweist und die sich ihm als Attentäterin vorstellt? Die Suche nach Antworten führt Throne auf die Spur weiterer Menschen, die obzwar unzweifelhaft tot, höchst lebendig unter uns wandeln … Weiterlesen

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Meike Stoverock: Das Strahlen des Herrn Helios – Ein Fall für Skarabäus Lampe

Verbrechen gibt es überall. Auch in einer Gesellschaft, in der die Tiere die Zivilisation beherrschen, passieren Diebstähle, Erpressungen, ja Morde. Gefragt ist dann die Polizei, die ihre Ermittler hauptsächlich bei den Hunden rekrutiert. Deren Geruchssinn hat schon so manchen Täter überführt. Nur, geschickte Verbrecher wissen diese auch für sich zu nutzen. Man kann selbst die beste Spürnase auf die falsche Fährte locken und dann einen Unschuldigen der Tat bezichtigen.

Da kommt er dann ins Spiel. Die Rede ist natürlich, Sie ahnen es alle, von Skarabäus Lampe, seines Zeichens Hase und Hobby-Entomologe.

Schon so manches Mal hat er im Auftrag eines findigen Fisches, der sich als Anwalt aussichtsloser Fälle einen Namen gemacht hat, den Schuldigen doch noch auf die Anklagebank bringen können. Nun gibt es einen neues Fall – einen Mord in einem Wanderzirkus. Der Direktor wurde gemeuchelt und dies just, als er den Zirkus verkaufen wollte. Ein Tatmotiv haben viele der Artisten, doch wer hat die Tat nun wirklich begangen, für die ein Unschuldiger zunächst hinter Gittern sitzt? Weiterlesen

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Matthew Reilly: Die sechs heiligen Steine

2008 im zu Ullstein gehörenden List-Verlag unter dem Titel „Die Macht der sechs Steine“ bei uns erstveröffentlicht, präsentiert sich mit vorliegendem Roman der zweite von vier inhaltlich zusammenhängenden, aufeinander aufbauenden Jack-West-Abenteuer dem Leser. Von Michael Krug fachkundig und passend neu ins Deutsche übertragen, erwartet den Rezipienten, neben den Reilly-typischen ausufernden Kampfszenen, mehr und mehr die Jagd nach historischen Quellen und übernatürlichen Rätseln. Auf der Suche nach dem Schlussstein der Cheops-Pyramide mussten unser Held und seine Verbündeten die sieben antiken Weltwunder wiederentdecken, um eine periodisch alle 15.000 Jahre wiederkehrende Flutkatastrophe aufzuhalten.

Seit dem erfolgreichen Abschluss dieser Mission stehen Australien und dessen Bewohner unter einem besonderen Schutz. Keiner der im Irak stationierten australischen Soldaten kam ums Leben, dann aber wird ein Ritual zelebriert, das den eigentlich tausendjährigen Schutz aufhebt. Damit noch nicht genug, droht alles Leben auf Erden vom dunklen Zwilling unserer Sonne ausgelöscht zu werden. Nur die erfolgreiche Suche nach den sechs diamantenen Säulen, die eine uralte Maschine steuern, kann diese neue Katastrophe aufhalten. Weiterlesen

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Robert Asprin: Dämonen-Reihe 03: Ein Dämon auf Abwegen

Nun, eigentlich ist das ja etwas wirklich Schönes, für einen Freund ein Geburtstagsgeschenk zu besorgen. Sie haben das Wörtchen eigentlich bemerkt? Das bezog sich auf die Tatsache, dass ich ein Präsent für einen Dämon brauche – Dämon wie in Dimensionsreisender, Dämon wie in meinem Mentor und Lehrer, dem Perverser Aahz. Das sollte für einen Zauberer trotzdem eigentlich nicht schwierig sein – Konjunktiv, Sie haben aufgepasst?

Tja, zwar bin ich inzwischen Hofmagier in einem veritablen Königreich, doch an der Tatsache, dass ich kaum einen Zauberspruch wirklich beherrsche, führt kein Weg vorbei. Aahz, mein Meister sollte mir das Zaubern eigentlich beibringen, kümmert sich aber lieber um das, was Dämonen am meisten schätzen – Geld scheffeln nämlich. Dass er auf seine eigenen Kräfte nicht zurückgreifen kann, ist dumm, hält ihn aber nicht davon ab, ein Vermögen zu ergaunern.

Zurück zu mir – ich bin mit einer Freundin, ja eine frühere, sehr erfolgreiche Attentäterin, auf Shopping-Tour durch eine andere Dimension – Geschenk für Aahz – schon vergessen? Natürlich geht fast alles schief, ich muss meine Begleiterin in Gefangenschaft zurücklassen und darf nun eine Befreiungsmission organisieren – und das Geschenk nehmen wir natürlich, allen Widerständen zum Trotz auch mit … Weiterlesen

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T. S. Orgel: Die Schattensammlerin: Dichter und Dämonen

Wir schreiben das Jahr 1830. Zu Frankfurt am Main zelebriert man Karneval. Die Fahrenden sind zu Gast in der Stadt, überall wird feucht-fröhlich gefeiert. Dies gilt auch im vor kurzem eröffneten Kulturinstitut, dem viele Honoratioren ihre Sammlungsstücke zur Aufbewahrung und Ausstellung leihweise überlassen haben. Die junge Millicent Wohl hat hier eine Anstellung gefunden. Die aufgeweckte Frau dient als Mädchen für alles – und hat, aufgrund des Maskenballs für die Gönner des Hauses und die Angesehensten der Stadt, alle Hände voll zu tun. Dass sie dabei einem Überfall, bei dem eine Leihgabe entwendet wird, beiwohnt, erweist sich als schicksalsträchtig. Sowohl der Besitzer des entwendeten Artefakts, als auch der Dieb heften sich auf ihre Fersen.

Vorhang auf für einen der ganz großen Dichterfürsten unseres Landes. Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe hat dem Institut den Schädel eines alten Freundes, eines gewissen, nicht ganz unbekannten Dichters, nämlich Friedrich Schillers als Leihgabe überlassen. Nun wurde ausgerechnet dieser Schädel, der in Weimar bereits einmal im Zentrum einer dunklen Beschwörung stand, entwendet. Zusammen mit einem höchst skandalträchtigen Angestellten Goethes macht die junge Frau sich auf, das Verbrechen zu lösen – und gerät dabei in Kontakt mit dem Übernatürlichen und in existenzielle Gefahr …. Weiterlesen

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RJ Barker: Gezeitenkind 01: Die Knochen-Schiffe

72 Menschen fuhren auf der „Gezeitenkind“, als Joron Twiner noch deren Schiffsmann war, nur dass „fahren“ das falsche Wort ist, lag das Schiff doch heruntergekommen und kaum seefähig an der Küste im Wasser. Dass er seine Crew, allesamt Gesindel und Taugenichtse, nicht kannte, dass er nicht nur ab und zu, sondern immer betrunken war, ja, vor Schiff und Mannschaft floh, wenn es nur ging, machte ihn nicht unbedingt zum besten Schiffsfmann der schwarzen Schiffe der Toten. Theoretisch können sich der Verurteilte und die auf die Schiffe abgeschobene Besatzung durch herausragende Kämpfe und Heldentaten wieder in die Allgemeinheit zurückkämpfen – von den Toten also auferstehen – doch ist dies seit Generationen auf den Hundertinseln nicht mehr vorgekommen.

Alles, aber wirklich alles ändert sich, als Meas Gilbryn, die „Glückliche Meas“, an Bord kommt und das Kommando übernimmt. Sie befiehlt das Schiff gen Norden fliegen zu lassen, um dort eine geheime Mission auszuführen, die undenkbar scheint. Ihr wurde zugetragen, dass man einen Arakeesianer gesichtet hat, einen Lindwurm, aus dessen riesenhaften Knochen die Schiffe der einander bekriegenden Reiche gebaut sind. Weiterlesen

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Rick Riordan: Tochter der Tiefe

Ihr ganzes bisheriges Leben – immerhin 17 Jahre – hat Ana auf diesen Tag hingefiebert. Seit ihrer frühesten Jugend besucht sie, wie ihre Eltern, Großeltern und so weiter bis tief in die Vergangenheit vor ihr die Harding-Pencroft Academy. Jetzt in der neunten Klasse steht ihre Jahrgangsprüfung an. Wenn sie diese besteht, dann werden ihr, wie ihren Kassenkameraden und Kameradinnen, die Geheimnisse der Academy offenbart. Wer von der HP-Academy abgeht, der hat das Rüstzeug, in allen Zweigen, die auch nur entfernt mit dem Meer zu tun haben, Top-Positionen einzunehmen. Dabei sind die Zöglinge von der HP sogar noch einen Tick besser als ihre Konkurrenten von dem konkurrierenden Land Institute. Dumm, dass, kaum dass die Jahrgangsstufe zum Schiff aufgebrochen ist, das sie zu ihrer Prüfung bringen soll, ein Torpedo die Academy mit all ihren Bewohnern vernichtet. Das Stück Land an der Küste Kaliforniens verschwindet in einem Feuerball, das Land Institute hat den Kampf auf ein neues, ein ultimatives Level gehoben.

Nur mehr die 9. Klasse und ihr vom Krebs gezeichneter Lehrer sind übrig. An Bord des Schiffes fliehen sie zunächst aufs offene Meer. Hier offenbart ihnen ihr Professor das Geheimnis hinter der Academy.

HP schützt das Wissen und die Erfindungen Kapitän Nemos. Weiterlesen

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