„Öd“ heißt der Schauplatz des Geschehens in Uli Breés Buch „Jugendsünden“. In Öd ist der Name Programm. Beschaulicher geht es nicht mehr, denn um Öd herum liegt sehr viel Provinz. In diesem Ambiente ist Lieselotte, die „Liesl von der Post“, die Postbotin. Sie kennt alle und jeden und weil sie natürlich weiß, wer was wo bestellt und wer welche Briefe; Rechnungen, Mahnungen, gerichtliche Vorladungen usf. bekommt, ist ihr auch das Privatleben der Öder nicht fremd. Umso erstaunter ist sie, als sie die Leiche von Magdalena Schamberger findet, der sie ein Päckchen zustellen muss, denn besagte Verstorbene war Mitglied in zahlreichen ehrbaren, ja biederen Vereinen und ist allem Anschein nach beim Liebesspiel in ihrem Bett verstorben.
Noch viel mehr staunt die Liesl von der Post bei einem Blick in Schambergers Kleiderschrank und bei einem in ihren Keller. Die Dame hatte eine ausgeprägte Neigung für sadomasochistische Vergnügungen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Dr. Barbara Gapp beginnt Liesl zu recherchieren, denn sie ist sicher, Magdalena Schamberger ist keines natürlichen Todes gestorben. Und ruckzuck gibt es eine weitere Leiche.
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