Anneliese Bunk & Nadine Schubert: Besser leben ohne Plastik

plastWie wollen wir in Zukunft leben? Eine Antwort für ein Leben mit so wenig Plastik wie möglich haben Anneliese Bunk und Nadine Schubert gefunden. Sie geben Tipps, die viele Bereiche abdecken: Kinderzimmer, Bad und Haushalt, Leben und Einrichten. Darüber hinaus zeigen sie plastikfreie Rezeptideen. Die Vorstellung, mit wenigen Zutaten Putz-, Waschmittel oder Kosmetik herzustellen, die man nie mehr teuer einkaufen und nach Hause schleppen muss, lädt zum Ausprobieren ein.
Es gibt kleine Schritte, die eine große Wirkung haben können. Weiterlesen →

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Ferdinand von Schirach: Terror: Ein Theaterstück und eine Rede

terrDie Frage an sich ist nicht neu, aber in diesem Theaterstück noch mal ganz neu gestellt. Darf ein Flugzeug mit allen Passagieren abgeschossen werden, um einen Terroranschlag zu verhindern? Das Bundesverfassungsgericht hat diese Frage klar verneint. Ein Rechtsstaat darf das aus ausgiebig diskutierten Gründen nicht. Aber was ist mit einer Einzelperson, die rechtlich sicherlich anders zu behandeln ist? Gegen ausdrücklichen Befehl schießt ein Kampfpilot einen voll besetzten Jet ab, der entführt auf dem Weg zu einem Sportstation ist. Jetzt muss er sich dafür vor Gericht verantworten. Der Grat zwischen Heldentat und Mord ist hier sehr dünn. Im Verlauf des Prozesses kommt aber auch heraus, dass er zwar alleine und selbstständig handelte, aber wohl offensichtlich nicht doch so ganz einsam. Weiterlesen →

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Katarina Witt: So viel Leben

katVor 21 Jahren hat Katarina Witt in einer Auto-Biografie ihre „Jahre zwischen Pflicht und Kür“ beschrieben. In diesem Buch hat die erfolgreichste Eiskunstläuferin aller Zeiten ihren harten Weg zum Erfolg dokumentiert.
Zu ihrem 50. Geburtstag am 3. Dezember hat die Doppelolympiasiegerin, vierfache Welt- und sechsfache Europameisterin nun ihr privates Fotoalbum geöffnet und lässt ihre Fans mit mehr als 300 Fotos ihres Bildbandes über „So viel Leben“ staunen. Weiterlesen →

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Christian Haller: Die verborgenen Ufer

uferIn seinem autobiografischen Roman „Die verborgenen Ufer“ blickt Christian Haller auf seine eigene Entwicklung vom Kind zum jungen Mann zurück.

Immer wieder wird im Verlauf der Handlung deutlich, wie wenig Haller als jemand, der gerne Gedichte schreibt und nach verschütteten Artefakten aus längst vergangenen Zeiten gräbt, mit den Erfordernissen eines rauen Alltags zurechtkommt. Das fängt in der Schule an, wo er auf einen prügelnden Pädagogen trifft, und setzt sich Jahre später im Schauspielseminar fort – und nicht nur dort. Weiterlesen →

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Astrid Lindgren: Die Menschheit hat den Verstand verloren: Tagebücher 1939-1945

mescnhAstrid Lindgren (1909 – 2002) war noch keine Schriftstellerin, als sie zu Beginn des Zweiten Weltkrieges ein Tagebuch führte. Wie eine Chronistin beschrieb sie das Kriegsgeschehen und sammelte Zeitungsartikel, die im Buch abgebildet und übersetzt worden sind. Erkenntnisse aus ihrem »Schmuddeljob« bei der Briefzensur der Postkontrollanstalt ergänzten ihr Weltbild ebenso wie ihre täglichen Erfahrungen mit Lebensmittelmarken, kalter Wohnung im Winter und Ausgehverboten. Privates berichtet sie nur am Rande. Die Grausamkeiten des Krieges und das unnötige Töten so vieler unschuldiger Menschen lassen sie verzweifeln. Weiterlesen →

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Joseph Stieglitz: Reich und Arm: Die wachsende Ungleichheit in unserer Gesellschaft

Reich und Arm von Joseph StiglitzBereits mit seinem Bestseller „Der Preis der Ungleichheit“ hat sich der Autor mit der Spaltung unserer Gesellschaft in Reiche und Arme auseinandergesetzt.
In der Textsammlung „Reich und Arm“ analysiert Stieglitz, dass diese Ungleichheit kein Schicksal ist, sondern die Folge politischer Entscheidungen.
So kritisiert Stieglitz von Beginn seiner Analysen George W. Bush, dessen Reichtumspflege durch Steuerentlastung und Deregulierung in einer Monopol-Marktwirtschaft.
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Doris Fischer: Kochen wie im Mittelalter

kcohEin Weihnachtsfestmahl, so wie es im Mittelalter aufgetischt wurde, möchte man heute nicht mehr servieren. Aber interessant ist es schon, wie damals gekocht wurde.
Doris Fischer erzählt das „Kochen wie im Mittelalter“ und erklärt, wie damals gekocht wurde, welche Gerichte, Tischwäsche, Nahrungsmittel und Bestecke es gab.
Das Sauerteig-Grundrezept kann man sicher vielfältig variieren. Und Anregungen in der Rezeptsammlung sind auch die Hanfsuppe, das Hühnchen mit Maisoße, Birnenbrot oder Krapfen. Ziemlich fett sind leider alle Gerichte, die die Autorin nach Jahreszeiten sortiert, beschreibt.
Tipps, wie man einen mittelalterlichen Küchengarten oder eine Lehmkochstelle anlegt, gibt es auch.

Doris Fischer: Kochen wie im Mittelalter.
Konrad Theiss, August 2015.
128 Seiten, Gebundene Ausgabe, 16,95 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Henning Mankell: Treibsand: Was es heißt, ein Mensch zu sein

hennIm Januar 2014 hat der schwedische Betseller-Autor Henning Mankell die Diagnose Lungenkrebs bekommen. Da war er schon 22 Jahre Nichtraucher. In seinem Buch „Treibsand“ hält der 76-Jährige Rückschau auf sein Leben, erinnert sich an Reisen (auch an die nach Afrika, über die er Bücher geschrieben hat), sein erstes Buch 1973 und seine Kindheit. Die Mutter hat er erst als 15-Jähriger kennengelernt. Sie hat die Familie verlassen; es war ein kühles Wiedersehen. Weiterlesen →

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Stefan Koldehoff: Ich und Van Gogh: Bilder, Sammler und ihre abenteuerlichen Geschichten

vanStefan Koldehoff, der Kenner des großen Meisters van Gogh, gewährt anhand 43 kleiner Geschichten, die sich um van Gogh-Gemälde ranken, interessante Einblicke in den Kunstmarkt.

In seinem Vorwort schreibt der Autor, dass Kunstwerke Zeitzeugen sind, die nicht mit ihren Motiven, ihrer Technik und den Umständen ihrer Entstehung, sondern mit dem Wechsel ihrer Besitzer durch Jahrzehnte und Jahrhunderte zusammenhängen.
Weil Vincent van Gogh schon bald nach 1900 durch Ausstellungen und Bücher zum Musterkünstler der Moderne stilisiert wurde, wird dies an seinem Beispiel besonders deutlich. Zudem hielten seine Erben den Nachschub für den Kunstmarkt knapp und so wurden seine Gemälde und Zeichnungen zu Trophäen der Kulturelite auf der ganzen Welt. Weiterlesen →

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Angela Marquardt: Vater, Mutter, Stasi: Mein Leben im Netz des Überwachungsstaates

angeAngela Marquart – heute erfolgreiche Politikerin – war 15 Jahre alt, als sie eine Bekenntniserklärung zur IM unterschrieb. Als die Mauer fiel, hatte die Stasi ihr Leben für die nächsten Jahre bereits verplant. Trotzdem sagte sie noch zu Beginn unseres Jahrhunderts, sie habe nie bewusst für die Stasi gearbeitet. Nach diesem Buch glaubt man es ihr ohne Vorbehalte. Denn das Buch erzählt die Geschichte eines Mädchens, dass von den Eltern bewusst politisch unaufgeklärt bzw. – was noch schlimmer ist – teilaufgeklärt gehalten wurde. Sie hatte niemals Begegnungen mit ominösen Männern in grau, die sie zu irgendetwas überreden wollten. Weiterlesen →

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