Adam Sternbergh: Spademan

spadeHallo, ich nenne mich Spademan. Ich will ihren Namen nicht wissen. Betrachten sie mich als Kugel, sagen sie mir den Namen des Menschen, den sie getötet haben wollen, überweisen den Betrag im Voraus, den Rest erledige ich. Ich bringe Männer, wie Frauen um, sonst würde ich das weibliche Geschlecht diskriminieren. Nur Kinder sind tabu. Irgendwo muss man eine Grenze ziehen.
Ich lebe in Jersey. Seitdem eine dreckige Bombe auf dem Times Square in New York hochgegangen ist gibt es hier Platz, viel Raum in aufgegebenen Flats der geflüchteten Brooker. Weiterlesen →

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Franz Zeller: Sieben letzte Worte

siebenMörderisch geht es bei den Salzburger Festspielen nur auf der Bühne und im Krimi von Franz Zeller zu. „Sieben letzte Worte“, das Oratorium von Haydn, sollte ein Festspiel-Star singen. Jetzt ist die Diva tot.
Die Leiche dreht sich in malerischer Landschaft in einem Mühlrad einer Bäckerei, und für Kommissar Franco Moll beginnt eine spannende Suche nach dem Mörder. In Künstlerkreise, hinter die Kulissen der Festspiele und durch die Salzburger Altstadt führt Zeller die Leser mit einer schönen Sprache. Viele Spuren legt er aus und verwischt sie wieder; damit bleibt das Ende überraschend und klug. Und dass der Kommissar in eine pikante Liebesgeschichte verwickelt wird, macht das Buch auch interessant.

Franz Zeller: Sieben letzte Worte.
Knaur, Mai 2014.
288 Seiten, Taschenbuch, 8,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Guillaume Musso: Vielleicht morgen

mussoDer französische Autor Guillaume Musso steht ein wenig im Verdacht, allzu zuckersüße Liebesgeschichten zu schreiben – ähnlich wie Cecilia Ahern, Jojo Moyes oder Nicholas Sparks.

Doch wer mit dieser möglicherweise bangen Erwartungshaltung an seinen neuen Roman „Vielleicht morgen“ geht, wird angenehm überrascht.

Das Buch entpuppt sich als durchaus spannender Thriller mit Science-Fiction-Elementen, den man auch dann gut lesen kann, wenn man mit schnulzigen Liebesgeschichten nicht viel am Hut hat. Weiterlesen →

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Sascha Arango: Die Wahrheit und andere Lügen

Die Wahrheit und andere Luegen von Sascha ArangoSascha Arango, geboren 1959 in Berlin, ist einer der renommiertesten deutschen Drehbuchschreiber, u. a. verantwortlich für den „Tatort“. Er wurde mehrfach mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.
Auch sein Held Henry in „Die Wahrheit und andere Lügen“ ist Autor: berühmt, bestsellerefahren, er sieht gut aus und genießt das Leben. Er ist ein glücklicher Ehemann, obwohl er die schüchterne Martha nicht leidenschaftlich liebt.
Allerdings gibt es da eine Vergangenheit, die in seinem jetzigen Leben keine Rolle spielt. Außerdem kann er keiner Frau widerstehen, er hat Affären, die weder seine Ehe belasten, noch ihn in Gewissensnöte treiben. Weiterlesen →

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Jonathan Freedland: Intervention

freeIm Jahr 1940 hat der Wissenschaftler James Zennor seine Kriegserfahrung schon im spanischen Krieg gesammelt. Als er als junger Student 1936 zur Anti-Berlin-Olympiade dort war, ließ er sich voller Enthusiasmus in den spanischen Krieg hineinziehen, seitdem ist er nicht mehr kriegsdiensttauglich. Jetzt, als England unter deutscher Bombardierung liegt und Kriegsdienst eine Frage des Patriotismus ist, sitzt er in Oxford und bereut sein Leben.

Eines Morgens kommt er vom Rudern nach Hause und seine Frau ist mit seinem kleinen Sohn verschwunden. Er glaubt nicht daran, dass sie ihn einfach ohne ein Wort verlassen hat und es spricht auch wenig dafür. Weiterlesen →

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Donna Leon: Das goldene Ei

donnaDer Titel von Donna Leons neuem Brunetti-Krimi ´“Das goldene Ei“ ist genau so rätselhaft wie der Fall, mit dem es der venezianische Kommissar in seinem 22. Fall zu tun hat. Und eigentlich ist das gar kein Mord, dem Brunetti da auf die Spur kommen will, sondern ein Selbstmord.
Ein taubstummer, junger Mann stirbt an einer vermeintlichen Überdosis Tabletten. Die Menschen kennen ihn als Hilfskraft in einer Reinigung, aber dieser Mann hat ein Geheimnis, ist eine Art Kaspar Hauser: Er ist von seiner Familie als Baby vernachlässigt worden, hätte vermutlich sprechen und hören können, wenn seine Mutter ihm nicht jegliche Sprache verweigert hätte. Weiterlesen →

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Arne Dahl: Neid

neidMit „Neid“ legt Arne Dahl den dritten Fall um seine Opcop-Gruppe – der geheimen multinationalen Ermittlungsgruppe in Den Haag – vor. Und dieser Fall ist wieder wesentlich gelungener und schlüssiger als sein Vorgänger. Mit Themen wie dem Menschenhandel und dem Kampf gegen die Energielobby hat er sich großen gesellschaftspolitischen Themen gewidmet.

Wie üblich gibt es zwei zunächst unabhängige Fälle, in denen die Gruppe ermitteln muss: Während das Opcop-Team die Hintermänner eines internationalen Menschenhandelsrings observiert, begegnet Paul Hjelm bei einem Galadiner der französischen EU-Kommissarin Marianne Barrière. Sie bittet ihn um Hilfe in einem blutigen Kriminalfall von europäischer Tragweite: Weiterlesen →

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Stefan Spjut: Troll

trollKönnen Sie sich vorstellen, dass in den einsamen nordschwedischen Wäldern Trolle leben? Nachdem Sie diesen Fantasy-Thriller von Stefan Spjut gelesen haben, fällt Ihr „Nein“ vielleicht nicht mehr ganz so entschieden aus.

Der schwedische Autor arbeitet mit einer Technik, der sich beispielsweise auch Stephen King in vielen seiner Bücher bedient. Er lässt das Übernatürliche in eine ganz normale Alltagswelt hineinplatzen und verschafft ihm so mehr Glaubwürdigkeit. Weiterlesen →

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Andrea Camilleri: Der Tanz einer Möwe

tanzAndrea Camilleris sizilianischer Kommissar Montalbano hat inzwischen schon fast so viele Fälle gelöst wie sein venezianischer Kollege Brunetti von Donna Leon: 15 in Romanen und vier in Kurzgeschichten.

In seinem 19. Fall lässt der italienische Bestseller-Autor den Commissario die Wahrheit am Horizont entdecken: „Der Tanz der Möwe“ ist einer der spannendsten Krimis der Reihe.
Das Bild, mit dem der Roman beginnt, lässt den schrulligen Ermittler und die Leser nicht mehr los: Montalbano beobachtet auf seiner Terrasse den Todestanz einer Möwe. Das Tier bäumt sich noch einmal auf, dreht sich um sich selbst, bevor es zusammensackt und stirbt. Weiterlesen →

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Paul Finch: Mädchenjäger

paul„Mädchenjäger“ ist der erste Fall von Detective Sergeant Mark Heckenburg, von den meisten nur „Heck“ genannt. Er reiht sich ein in die Riege der hartgesottenen, einzel- und draufgängerischen Haudegen, die als hart-boiled detectives bekannt wurden. Und hartgesotten muss er auch sein, denn er ermittelt gegen eine gefährliche Verbrecherbande.
Zwei Jahre hat er sich bereits dem Verschwinden von 38 Frauen gewidmet, ohne eine konkrete Spur, ein Muster oder gar einen Verdächtigen zu haben. Aber er ist davon überzeugt, dass keine der Vermissten freiwillig verschwunden ist, standen sie doch alle mitten im Leben, waren berufstätig oder junge Mütter. Also widersetzt er sich den Obrigkeiten, die den Fall einstellen wollen, und ermittelt undercover. Eine riskante Jagd gegen eine unsichtbare Macht beginnt… Weiterlesen →

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