Genoveva Dimova: Nächte einer Hexe

„Nächte einer Hexe“ ist der zweite Band einer Diologie um die Hexe Korsara. Sie lebt in Chernograd, das vom viel reicheren Belgograd durch eine Mauer getrennt ist. Im letzten Band war diese Mauer noch beinahe undurchdringlich, nachdem Korsara jedoch den Zmey mit der Mauer verband, gibt es Möglichkeiten der Annäherung. Bei ihrer Aktion hat Korsara die zwölf Hexenschatten erhalten, die bislang der Zmey für sich beanspruchte. Schatten von zwölf getöteten Hexen verleihen Korsara ungeheure Macht, aber sie lassen sich nicht einfach bändigen.

Und überhaupt stimmt in ganz Chernograd irgendetwas nicht. Es gibt Schnee mitten im Sommer und Monster erscheinen, als wäre man bereits wieder in den Raunächten. Und dann taucht auch noch eine tote Hexe auf, ermordet, ganz eindeutig. Auch in Belgograd taucht eine Leiche ohne Kopf auf, ähnlich ermordet wie Korsaras Leiche. Sie arbeitet also wieder mit Asen zusammen, der die belgograder Polizei zwar verlassen hat, die Finger aber ganz und gar nicht von den Ermittlungen lassen kann.

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Erin A. Craig: Das dreizehnte Kind

Als Hazel geboren wird, haben ihre Eltern bereits zwölf Kinder, die sie kaum ernähren können. Traditionell wird das dreizehnte Kind einem Gott geweiht. Merrick, der Gott des Todes, erscheint auch zu ihrer Geburt und nimmt die Patenschaft an. Dann jedoch hört sie nichts mehr von ihm. Zwölf Jahre lang scheint er sie einfach zu ignorieren, dann taucht er plötzlich auf und nimmt sie mit in ein Zwischenreich. Dort lässt er sie mit einem Haufen Bücher über Heilkunst zurück und wieder vergeht ein Jahr.

Hazel ist inzwischen eine gut belesene Heilerin und noch etwas kommt ihr zugute: Wenn sie einen kranken Menschen berührt, kann sie erkennen, womit sie ihn heilen kann. Allerdings kann sie auch erkennen, wenn er nicht mehr geheilt werden kann oder soll und dagegen darf sie sich niemals auflehnen, wie sie sehr schmerzhaft erfahren muss.

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Tricia Levenseller: The Darkness Within Us

Was tut man, wenn man zwar aus adeligem, aber verarmtem Hause stammt und die jüngere, fiese Schwester sich niemand Geringeren als den König als Gemahl geangelt hat?

Richtig, man – in unserem Fall Chrysantha Stathos – angelt sich einen altersschwachen Herzog ohne Erben. Sobald selbiger das Zeitliche gesegnet hat, kann das Leben endlich beginnen. Und wenn der alte Grabscher nicht von selbst abtritt, kann ja mit einem Kissen nachgeholfen werden.

Gesagt, getan. Die ersten Wochen stehen ganz im Zeichen der Umgestaltung des hochherrschaftlichen Anwesens, dann werden die käuflichen Galane der Stadt ausprobiert – gilt es doch, die darbende Zeit der nicht vollzogenen Ehe aufzuholen.

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Robert Jackson Bennett: The Tainted Cup

Robert Jackson Bennet nimmt uns mit in die Welt von Dinios Kol, der am Rande seines Universums als Assistent einer berühmten Ermittlerin arbeitet. Seine Welt wird regiert durch das Imperium und immer wieder bedroht durch Leviathane, die sich aus dem Meer erheben von den Menschen blutig bekämpft werden müssen. Ihre Überreste liegen im ganzen Imperium verstreut und von ihnen geht auch nach ihrem Tod noch etwas aus. Dins Vorgesetzte Ana Dolabra gilt als brillante Ermittlerin, aber sie ist auch mehr als exzentrisch. Din arbeitet mit ihr, weil sein Gedächtnis so verändert wurde, dass er alles, was er erlebt, zu 100 % detailgetreu wiedergeben kann – und weil ihm keine andere Wahl bleibt.

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T. Kingfisher: Dornenhecke

Kennen Sie Dornröschen?

Ja, Gebrüder Grimm – schlafende Prinzessin, böse Hexe, die sie verwunschen hat, ein Turm und ein Prinz, der sie wachküssen darf. Soweit bekannt, nehme ich an?

Nun, bei T. Kingfishers Novelle sind die Ingredienzien dieselben, nur die Gewichtung ist eine ganz andere.

Unsere böse Zauberin wurde kurz nach der Geburt von den Feen in deren Reich entführt. Als Mensch im Feenreich aufzuwachsen – noch dazu unter Kröten – ist kein Spaß. Als sie nach Jahren in der Anderswelt den Auftrag erhält, den Wechselbalg, der ihren Platz eingenommen hat, mit einem Segensspruch zu ehren, geht alles schief.

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Anna Benning: To Tempt A God: Götterlicht 01

Aurora lebt in Silver City, der letzten Stadt, die noch übrig ist, seit die Götter vor 1000 Jahren auf die Erde gekommen sind. Der Rest der Welt befindet sich in tiefster Dunkelheit, denn die Götter ziehen das Licht an und nur, wer in ihrer Nähe existiert, kann überleben. Gleichzeitig werden immer wieder menschliche Sklaven berufen, den Göttern zu dienen oder für ihr Vergnügen zur Verfügung zu stehen.

Als plötzlich Auroras Name auf der Berufungsliste steht, ist sie bereit, ihr Leben zu beenden, um diesem Schicksal zu entgehen. Um ihren kranken Bruder zu retten, lässt sie sich aber schließlich doch an einen Gott binden – und dieser ist kein Geringerer als der Erbe des Exarchen, des höchsten aller Götter. Dabei scheint Colden gar kein Interesse an Aurora zu haben, sondern verfolgt am Hof der Götter ganz eigene Pläne, die bald drohen, Aurora mit in den Abgrund zu ziehen.

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Alessia Gold: In the Shadows we wait: Redveil 01

Xara wuchs, umsorgt und umhegt, in einer typischen US-Familie in Philadelphia auf. An ihrem 21. Geburtstag eröffnen ihr ihre Eltern, dass sie adoptiert sei. Jetzt sitzt sie im Flugzeug nach Bukarest, von dort aus geht es ins Nirgendwo des rumänischen Hinterlandes zu einem Ort, Surnova, den keiner kennt und in den niemand will. Hier soll sie geboren sein und hier will sie sich auf die Suche nach ihrer Herkunft, ihren leiblichen Erzeugern und ihrem Ursprung machen.

Kaum angekommen, wird ihr so richtig deutlich, wie unterschiedlich das Leben diesseits wie jenseits des Atlantiks sein kann. In Surnova gibt es keinen Handyempfang, kein Internet, kaum TV oder Radio. Hier wirkt alles noch wie vor hunderten von Jahren. Über allem thront die Burg, in der die adelige Familie seit Jahrhunderten über das Dorf und seine Einwohner wacht. Letzteres, das wird im Verlauf des ersten Teils der Diologie deutlich, ist wörtlich zu nehmen.

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Florian Schäfer & Elif Siebenpfeiffer: Aufstand der Fabelwesen: Die dritte sagenhafte Expedition des Konstantin O. Boldt

Wir schrieben das Jahr 1866. Nach meinen viel beachteten Expeditionen war ich dem Trübsinn verfallen. Nicht nur die Situation um die Fabelwesen, auch die bröckelnde Unterstützung unserer Mäzene, allen voran Bismarck, trübten meine Laune weit über das gängige Maß der Melancholie hinaus. Meine Freunde machten sich ernsthaft Sorgen um mich.

Da ereilte mich die Einladung, an einem Kongress der „Society for Supernatural Studies“ in Schottland teilzunehmen. Nicht nur, dass wir uns dort austauschten – unerwartet tauchte auch Robert Kirk, als Feenpastor bekannt, der aus seinem Gefängnis im Reich der Feen geflohen war, auf und warnte uns vor einem bevorstehenden Angriff der Rotkappen und weiterer Feenvölker.

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Maiga Doocy: Zauberei und etwas Magie

Die Türen des Quells, der Akademie, an der neue Zauberwirker und Zauberschreiber ausgebildet werden, stehen nur bestimmten Studenten offen. Wer nicht aus einer der großen Zaubererfamilien – und damit aus dem Adel – stammt, hat es schwer, dort einen Platz zu ergattern. Nach fünf Semestern kann man sich beim Zirkel bewerben und von da an die respektvolle und lukrative Aufgabe übernehmen, die Provinzen des Reiches vor dem Bösen, vor Ungeheuern und Monstern zu beschützen.

Willkommen also am Quell, wo wir auf zwei Studenten stoßen, die unterschiedlicher wahrlich nicht sein könnten.

Leovander Loveage entstammt einer der reichsten, mächtigsten – das ist nicht dasselbe! – und bekanntesten Dynastien des Reiches. Als Kind verlor er seine Mutter an einen Pflanzenfluch – der Heilzauber, den er schrieb, führte letztlich dazu, dass sie verstarb. Seitdem beschränkt sich der überaus talentierte Zauberschreiber auf das Verfassen kleiner, lustiger Sprüche: Sie wollen Ihre Haarfarbe ändern? Kein Problem. Ein Riss in Ihrem Mantel? Schon geflickt. – Sie verstehen das Bild? Sein Vater zwingt ihn, die Akademie zu besuchen, und Leovander tut alles, um die Zeit dort möglichst ohne große Anstrengungen und vorzugsweise zugedröhnt zu überstehen.

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Ransom Riggs: Die beachtlichen Misserfolge des Leopold Berry

Leopold Berry ist 17 Jahre alt, lebt in L.A. und weiß nicht so recht, was er mit seinem Leben anfangen soll. Seit dem Tod seiner Mutter lässt er sich eher ziellos treiben; sein erfolgsverwöhnter Selfmade-Vater verzweifelt an dem Jungen, der scheinbar zu nichts zu gebrauchen ist. Einzig sein bester Freund aus Kindheitstagen, Emmet, kommt noch an ihn heran.

Seit dem Tod seiner Mutter vor einigen Jahren hat er die in ihrem Schrank gefundenen Videokassetten einer alten, längst vergessenen TV-Serie rauf und runter geschaut. „Sunderworld“, die Geschichte einer Parallelwelt, in der Magie allgegenwärtig ist, hat es ihm angetan – nicht nur, weil sie eine Verbindung zu seiner fehlenden Mutter darstellt, sondern auch, weil die oftmals oberflächlichen Figuren und Plots ihm die Flucht aus der tristen Alltagswelt ermöglichen.

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