Sara Hashem: The Jasad Heir

Vor über zehn Jahren wurde das Königreich Jasad verbrannt. Seine Bürger waren mit ihrer Magie eine zu große Bedrohung für die anderen Reiche. Das Königreich Nizahl ist seither dafür verantwortlich, alle überlebenden Jasadi aufzuspüren und zu vernichten.

Essiya dürfte eigentlich gar nicht existieren. Sie ist nicht nur eine Jasadi, sie ist außerdem die Thronerbin von Jasad, die im Massaker um ihre Familie für tot erklärt wurde. Als Helferin eines Apothekers versteckt sie sich in einem armen Dorf und will ihre Vergangenheit einfach nur auslöschen. Auf ihre Magie hat sie keinen Zugriff und für die anderen Jasadi kann sie sich nicht verantwortlich fühlen, sonst vergeht sie vor Schuld.

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Nina Martin: Lucid Fate: Was, wenn wir nicht sterben?

Band 3 der Lucid-Reihe

Somna und Corpora haben sich vermischt. Die Welt fällt ins Chaos und die Emotionen der Menschen führen zu gefährlichen Traumwandlungen. Selena, Ria und ihre Freunde suchen Schutz in einer abgelegenen Berghütte, aber allen ist klar: Sie müssen etwas tun, um die Welten wieder zu trennen. Die Frage ist nur, sind sie bereit, selbst zu sterben, um die Menschheit vor Eric zu retten?

Ich glaube, das Cover mit seiner rot-lilanen Färbung ist mein liebstes in der Reihe. Es sieht wunderschön aus, passt zu Träumen und die Schrift leuchtet wie bisher auch im Dunkeln – ein tolles Alleinstellungsmerkmal. Zum Cover passend wurden auch die Kapitelüberschriften designt, sodass das Buch innen wie außen gern anzusehen ist.

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Joe Abercrombie: The Devils

Stellen Sie sich eine Welt vor, die der unseres Mittelalters ähnelt.
Die Kirchentrennung hat ebenso stattgefunden wie die Kreuzzüge – doch auf dem Heiligen Stuhl sitzt eine Päpstin, das Heilige Land wird von Elfen bevölkert, und Magie ist ebenso real wie Dämonen, Werwölfe oder Vampire.

Bruder Diaz kommt in die Heilige Stadt, um Karriere zu machen. Er träumt von Pfründen, die es ihm ermöglichen, seiner Passion für alte Handschriften und heilige Texte zu frönen. Doch die Kinderpäpstin und ihre beiden Kurien-Kardinalinnen haben anderes mit dem Mann aus der Provinz vor.

Gerade ist ein Posten frei geworden – das Vikariat über die „Kapelle der geheiligten Zweckdienlichkeit“. Hier sammelt die Kirche ihre Schäfchen, die sich um die besonders üblen Gefahren und Bedrohungen kümmern. Angeführt von einem alten Krieger, der im wahrsten Sinne des Wortes nicht sterben kann, warten dort ein Todfeind, eine Elfin, ein Hexenmeister, ein Vampir und eine Werwölfin auf unseren Kleriker.

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M. L. Wang: Blood Over Bright Haven

Eine Welt, die dem Untergang entgegen taumelt. Das Leben im Flachland der Kwen, einem der Nomadenstämme, die die Welt bevölkern – genauer gesagt bevölkerten – schwand. Andere Sippen sieht man nie, auch die legendären Schattenwölfe wurden seit Jahrzehnten nicht mehr gesichtet. Als wären das Eis und der Schnee nicht schon genug, sucht auch noch der Feuerbrand, der – wie der Name sagt – die Befallenen in einem Taumel aus Schmerzen verbrennt, die darbenden Nomaden heim.

Es gibt eine Hoffnung: die Stadt Tiran, die ein magischer Schutzwall umschließt, bietet demjenigen, der es schafft, die Grenze zu überqueren, Aufnahme – sofern sie oder er von Nutzen sein kann, versteht sich. Die Bürger der magischen Stadt sind schließlich alles andere als mitfühlend.

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Lisanne Surborg: Nachtlügen

Isra als Nachtalb ist auf die Träume von Menschen angewiesen. Tagsüber kellnert sie im Varieté und nachts schleicht sie sich in fremde Schlafzimmer und stiehlt Lichtträume. Im Gegenzug hinterlässt sie den Träumern ihren ganz persönlichen Albtraum.

Vor einigen Jahren noch war Isra in der Traumforschung tätig, seit einer Weile geht ihr Leben bergab: ein zu Tode geängstigter Stammträumer, ein verbotenerweise geschluckter Klartraum und die Suche nach Wahrheit hinter den Lügen.

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Wole Talabi: Shigidi

Stellen Sie sich eine Götterwelt vor – komplett mit Götterrat, Intrigen und Verrat –, in der die Anbetungswürdigen sich und ihre Rangfolge wie in einem mittelständischen Unternehmen organisiert haben. Wie wir es aus der Realität kennen, herrscht dort viel Leerlauf, und die Bürokratie zweigt jede Menge Anbetung ab, sodass den nicht ganz so bekannten, aber dennoch wichtigen Göttern kaum etwas für ihre anbetungswürdige Existenz übrig bleibt. In dieser Maschinerie finden sich auch Shigidi, der Albtraumgott im Ruhestand, und die Succubus Nneoma wieder.

Dass sich unser kleiner, unbedeutender Gott dank seiner Bekanntschaft und Hingabe zur Sukkubus äußerlich in ein durchaus ansehnliches Exemplar der Gattung Männer-Gott gewandelt hat – komplett mit Waschbrettbauch –, darf nicht unerwähnt bleiben. Dass er seiner sexuellen Muse ein ums andere Mal seine Liebe gesteht, kommt bei dieser jedoch nicht besonders gut an.

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Cornelia Funke: Die Farbe der Rache: Tintenwelt 04

Fünf glückliche Jahre hatten alle seit den Geschehnissen in „Tintentod“. Aber dann wird Eisenglanz gesichtet, der Glasmann von Orpheus, dem erbitterten, silberzüngigen Feind von Meggie, Mo und Staubfinger. Denn Orpheus plant Rache, an allen, die ihn zu Fall gebracht haben, doch vor allem an Staubfinger, und er nutzt einen furchtbaren Zauber. Sind Bilder mächtiger als Worte? Staubfinger zieht aus, die Antwort zu finden. Und der Schwarze Prinz macht sich auf die Jagd nach Orpheus, mit Staubfingers Stiefsohn Jehan und einer jungen Hexe, die den Zauber, den Orpheus nutzt, besser versteht als sie alle.

Ungefähr fünf Jahre nach „Tintentod“ setzte die Fortsetzung der Tinten-Saga hier an. Ich habe mich sehr gefreut als ich erfuhr, dass es einen weiteren Band dieser Reihe geben wird, wie sehr habe ich die anderen drei geliebt. Leider muss ich aber sagen, dass sich hier der Charme der vergangen drei Bücher nicht wieder findet. Die Magie, die der Schreibstil von Cornelia Funke damals hatte, ist hier verblasst, er konnte mich nicht mehr fesseln, nicht mehr mitreisen. Lag das nun daran, dass ich einfach älter geworden bin und mich nicht mehr so sehr in diese magische Welt verlieren konnte wie ich es damals in meiner Jugend konnte oder daran, dass sich eben auch der Schreibstil der Autorin in all den Jahren weiter entwickelt hatte und eventuell sogar anderes geworden ist?

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Anthony Ryan: Der Verräter: Der stählerne Bund 03

Ich bin – ja, was bin ich eigentlich? Zu Beginn meiner Karriere, so man denn meinen Werdegang als solchen bezeichnen mag, war ich ein Dieb, ein Gelegenheitsmörder, ein Aufschneider und Betrüger.

Dann wurde es besser – und gleichzeitig schlimmer.

In den Minen lernte ich nicht nur das Schreiben, sondern auch das Denken. Aus mir wurde ein ganz passabler Schreiber, später dann ein Verkünder von Sihldas Testament. Und ich wurde der Vertraute der Prophetin, ihr Hauptmann in ihrem Heer, der Kompanie des Bundes, ein Adeliger und ein Krieger – etwas, worauf ich nicht wirklich stolz bin!

An der Seite der wiederauferstandenen Prophetin begleite ich sie bei ihrem Kreuzzug – der sie mir immer weiter entfremdet.

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Allison Saft: A Fragile Enchantment

Niamh Ó Conchobhair hat eine magische Gabe: Sie kann Erinnerungen und Emotionen in Stoffe einweben und kreiert so verzauberte Kleidung, die sogar die Aufmerksamkeit des Herrschers des Nachbarkönigreichs Avaland weckt. Sie wird eingeladen, die Garderobe für die anstehende Hochzeit des Prinzen zu gestalten. Am Hof angekommen lernt Niamh den angehenden Bräutigam Kit Carmine persönlich kennen – und gerät direkt mit dem grüblerischen und sturen jungen Mann aneinander. Doch trotz ihres holprigen Starts entwickelt sich mit der Zeit eine ganz besondere Verbindung zwischen ihnen, die auf keinen Fall sein darf und von der ausgerechnet die Klatschpresse erfährt … 

Besonders zum Anfang und im Mittelteil hat sich die Geschichte schon sehr in die Länge gezogen und ich fragte mich, ob es sich lohnen würde das Buch überhaupt noch zu beenden. Da ich aber Bücher generell nicht abbrechen kann, habe ich mich entschieden es zu Ende zu lesen und zu meiner Überraschung wurde es zum Ende hin noch einmal richtig spannend. Auch hätte ich mich mehr Einblick in die Welt der Magie erhofft, denn aus dem Klappentext geht ja hervor, dass es magisch werden könnte, dabei fand ich die Idee mit Niamhs Gabe genauso spannend. 

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Pascal Wokan: Der Arkanist

Der dunkle Lord, Gotttöter, das Kind der Prophezeiung … das Leben hat ihm viele Namen gegeben. Aber heute erzählt er uns als Caelden seine Geschichte, angekettet und bewacht von den fähigsten Arkanisten dieser Zeit. Es ist eine Geschichte voller Hoffnung, Freundschaft, Kampf und Zurückweisung. Aber vor allem ist es ein Anfang. Ein Anfang als Schüler an der Himmelsakademie. Ein Anfang im Reich der Magie. Ein Anfang im Leben eines jungen Helden – oder ist er doch der Schurke dieser Geschichte?

Schon auf den ersten Seiten erfahren wir, wie die Geschichte von Caelden ausgehen wird, da er uns als älterer Mann von seinen jungen Jahren erzählt. Deshalb finde ich es umso bemerkenswerter, dass das Buch mich trotzdem gefesselt hat … und zwar bis in die letzte Seite und zum Nachfolgeband hin.

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