Die dritte Comic-Umsetzung der beliebten Romanreihe um Peter Grant und das Folly, die Londoner Spezialeinheit für magische Verbrechen, führt uns in die Vergangenheit.
Schon immer war Wohnraum in der Hauptstadt des Empires rar und damit teuer. Menschen, die eine Wohnung suchen werden zur Kasse gebeten, skrupellose Vermieter und Eigentümer scheuen sich auch nicht, altgediente Mieter gewaltsam aus ihren Wohnungen zu vertreiben. Selbst Bruchbuden wurden und werden zu einem horrenden Mietzins an den Wohnungssuchenden gebracht, der Mammon lässt alle Skrupel fallen. Das war schon vor Jahrzehnten so. Gerade Migranten haben und hatten es schwer, eine Bleibe zu finden. Dies gilt auch für Musiker, mögen sie auf den Bühnen auch noch so umjubelt werden, die sich in von Schimmel und Feuchtigkeit heimgesuchten Bruchbuden, in denen sie ihre Nächte verbringen, ihre Gesundheit ruinieren.
Peter Grant wird von seiner Kollegin Sahra gebeten, ihr bei einer persönlichen Angelegenheit zu helfen. Eine Freundin floh panisch aus ihrem Haus in London, weil sie meinte verfolgt zu werden. Als Sahra das Haus besichtigt, fällt ihr der Schimmelbefall auf. Dass sie sich von diesem verfolgt fühlt schiebt sie zunächst noch auf ihre überbrodelnde Phantasie, doch dann greift der Schimmel an. Weiterlesen




Wir schreiben das Jahr 2033. Vor 25 Jahren hat ein Krieg das Leben auf der Erdoberfläche weitestgehend ausgelöscht. Nur in den weit verzweigten Tunnelsystemen der öffentlichen U-Bahnen haben die wenigen Menschen, die sich zum Zeitpunkt des verheerenden Schlags gerade unter der Erde aufhielten die Chance gehabt, dem nuklearen Inferno zu entgehen. Dies ist die Geschichte eines der Überlebenden. Seit seiner Kindheit lebt Artjom im Untergrund. Mittlerweile ist er Anfang 20 und hat nur einmal, verbotenerweise noch dazu, den nächtlichen Himmel gesehen. Sein Alltag besteht daraus, seine Dienste für seine Station abzuleisten. An der Strecke 500 schiebt er im Wechsel mit den anderen Kameraden Wache. Immer wieder kommen die Schwarzen, mutierte Geschöpfe von der Oberfläche und greifen die Kontrollpunkte an. Neben den Ratten stellen sie die größte Bedrohung für die Überlebenden dar.
Was ist das für ein Buch, das Frank Festa uns in seinem Verlag dieses Mal offeriert? Schon äußerlich kommt das Werk als etwas ganz Besonderes daher. Rundum-Farbschnitt in Schwarz, dazu farbenprächtige Cover-Illustrationen aus der Werkstatt von Timo Wuerz, die neben dem in Lederoptik ausgeführtem Umschlag auch auf dem Deckel des Hardcovers nochmals abgedruckt wurden, dazu Fadenheftung und Lesebändchen – man merkt dem Buch an, dass es etwas Besonders ist. Limitiert auf 1500 Exemplare ist die Auflage auch, und mit einem immerhin fünfzehn-seitigem Vorwort aus der Feder des Kings, Stephen King versehen. Dazu gesellen sich sechs ganzseitige Illustrationen aus den Pariser Ausgaben von 1797 und 1807, ein Porträt des Autors sowie Reproduktionen der drei ursprünglichen Titelseiten. Das Wichtigste aber, Festa hat den Titel, der bereits diverse deutsche Ausgaben erleben durfte – die legendäre Bibliotheka Dracula aus dem Hanser Verlag hatte ihn auch in ihrer Edition – nicht einfach neu aufgelegt, nein, er wurde komplett neu von Michael Siefener nach der ungekürzten dreibändigen Erstausgabe von 1796 aus der Abschrift in der British Library übersetzt.

Vor Jahrhunderten zerbrach das einst blühende Kaiserreich. Der Kaiser, seine ebenso intelligente, wie schöne Tochter und der gesamte Hofstaat wurde von den dreizehn Hexen in einen ewigen Schlaf versetzt, das Imperium zerfiel in dreizehn Königreiche. Mittlerweile sind das Kaiserreich und die schlafenden Adeligen mehr ein Mythos, als Realität. Die Dürre plagt die Reiche, Menschen hungern, die Könige herrschen mit harter, oftmals ungerechter Hand über ihre Untertanen. Besonders in Lathien regiert ein despotischer Herrscher und dessen nicht minder grausamer Sohn, die die darbende Bevölkerung bei Zuwiderhandlungen gegen das königliche Jagdverbot drastisch strafen. Dies muss auch Ukalion, einer der Bastarde des Königs schmerzvoll erfahren. Seine Geliebte wird mit einem toten Bock auf den wohlgeformten Schultern ertappt, vom Kronprinzen geschändet und anschließend gehängt. Die Schuld schiebt der Prinz seinem Stiefbruder in die Schuhe.