Was macht man, wenn man wie Gins Pflegebruder von der Mutter in Chattanooga, Georgia nicht Tennessee einen ganzen Vergnügungspark nebst Luxus Resort vererbt bekommt? Richtig, man macht Urlaub. Ferien mit der Geliebten und die Schwester nebst ihrem Lover lädt man gleich mit ein. Dass sie hier von ihren natürlich mehr als fiesen Gegnern bereits sehnsüchtig erwartet werden, kommt nun nicht wirklich überraschend. Mehr schon, dass es sich bei dem Vampir, der sie auf seiner Abschussliste hat, um einen alten Bekannten von Gins Mutter handelt. Es geht, wie kann es auch anders sein, natürlich um den Kreis, eine höchst geheime Gesellschaft Ashlands, die als Drahtzieher im geheimen hinter dem organisierten Verbrechen steckt. Und mit dem Kreis hat Gin noch so manche Rechnung offen – hat diese damals doch den Mord an ihrer Mutter gut geheißen. In der zum Park gehörenden Westernstadt kommt es dann zu einem Show-Down, der jeden Western neidisch macht – Marke, Gin gegen Riesen, eine Attentäterin mit Feuermagiekugeln und einem zu allem entschlossenen alten Vampir.
Wie jede wirklich gute Sitcom, letztlich ist die Geschichte der Attentäterin Gin Biance nichts anderes, muss die Story immer weitergehen. Was mit der Suche nach der Mörderin ihrer Schwester und der Mutter begann, das geht nun, nach einigen letztlich irrelevanten Zwischenplots, mit dem fünfzehnten (!) Band in seine zweite Runde. Nun macht sich die Spinne auf, die Drahtzieher hinter den Morden an ihrer Familie zu suchen. Weiterlesen
Elise war voll des Glücks, hatte sie doch einen nicht nur reichen, sondern auch umschwärmten Junggesellen geehelicht. Nicht zuletzt verdankt ihr Bruder dem Adeligen, dass seine Fabrik vor dem Ruin bewahrt wurde. Zu ihrem Glück, der Londoner High Society anzugehören und die Ballsaison am Arm ihren Bräutigams zu besuchen, gesellt sich bald die freudige Nachricht, dass sie schwanger ist. Dann aber verstirbt ihr Mann unerwartet – die gute Sitte verlangt es, dass Elise sich zur Trauer die nächsten Jahre auf das abgelegene Familienanwesen zurückzieht. Schon die Fahrt in die Provinz, nur begleitet von der Cousine ihres verstorben Gatten, erweist sich als herausfordernd. Die Straßen sind bessere Feldwege, die Kutsche bleibt im Schlamm stecken, zu allem Übel fällt die Witwe hin und verunstaltet sich und ihre Robe. So kann, so will sie sich ihren neuen Untergebenen natürlich nicht präsentieren.



Seitdem Mery Thompson und ihr Mann, der Alpha des örtlichen Werwolf-Rudels ihr Coming-Out hatten und offiziell den Schutz der Tri-Cities vor den Übergriffen der übernatürlich begabten Wesen übernommen haben, ist ihr Leben noch interessanter geworden. Mit Hexen und Zombies, Vampiren und Feen hatten sie es bereits zu tun, auch ein paar alte Götter haben schon vehement angeklopft – eine zerstörte vierspurige Bücke legt beredt Zeugnis hiervon ab – jetzt aber bedroht etwas Unbekanntes sie direkt. Eine seit Jahrhunderten im Land der Feen gefangen gesetzte Kreatur hat ihren Weg in die Tri-Cities gefunden. Und sie ist auf der Jagd – der Gestaltwandler, den die Welt aus einem berühmten Märchen kennt, kann sich dabei in dunklen Rauch auflösen. Er setzt all seine finsteren Kräfte ein, Mercy ihr Leben schwer zu machen. Dabei greift er sie dort an, wo sie verletzlich ist – ihre Familie gerät ins Visier und das just, als eine kaltblütige Killerin in Diensten einer der vielen Feinde Mercys auch noch auf sie anlegt …

