A. K. Larkwood: Die dunklen Pfade der Magie

Csorwe hat ihr Leben im Haus der Stille zugebracht, in dem Wissen, dass sie als Braut dem Unaussprechlichen geopfert wird. Ihre Lebenszeit ist genau so begrenzt wie einsam, denn keiner in ihrem Alter, möchte mit einer Todgeweihten befreundet sein. Doch dann kommt ein Fremder, ein Magier namens Belthandros Sethennai, auf der Suche nach einem uralten Artefakt.

Sethennai ist es auch, der Csorwe an ihrem 14. Geburtstag in der Höhle des Unaussprechlichen erwartet. Er stellt sie vor die Wahl. Hier sterben oder mit ihm kommen und leben? Sie entscheidet sich dafür, mit ihm zu kommen und zieht somit den Zorn eines Gottes auf sich.

Gemeinsam verlassen sie Oshaar und reisen nach Grauhaken. Csorwe lernt zu kämpfen und nach einem kleinen Vorfall mit einem Fluchsiegel, ist es für die beiden Zeit, wieder weiterzuziehen. Denn sie sind nicht die Einzigen, die nach dem alten Artefakt suchen. Weiterlesen

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Rio Youers: Westlake Soul – Im Griff des Todes

Was geht in einem Menschen vor, der im Wachkoma liegt. Wie muss er sich fühlen, wie erlebt er seine Umwelt und wie stellt er sich zu seinem Dasein? Fragen, die für Westlake Soul, einem jungen, gesunden Surfer Marke Sonnyboy ganz weit weg sind. Für ihn besteht sein Leben aus Liebe zu seiner Freundin, seiner Familie und seinem Hund und seiner Erfüllung – die Welle zu reiten. Eines Morgens will er fast allein am Strand die perfekte Welle reiten – eine Monsterwelle, die sich als ein wenig zu groß für ihn herausstellt. Die Sauerstoffversorgung seines Gehirns setzt zu lange aus, es kommt zu irreparablen Schädigungen des Hirnstamms.

Alles, was er je im Leben wollte, alles was er sich erträumte, auf das er hingearbeitet hat – perdu. Jetzt liegt er in seinem Körper gefangen zu Hause im Bett, einer Pflegerin kommt jeden Tag, um ihn zu waschen und die Windel zu wechseln. Die künstliche Ernährung überwachen seine Eltern.

Doch Westlake ist geistig voll da in seinem Gefängnis Körper – mehr noch, er entdeckt Kräfte, zu denen ein gesunder Mensch keinen Zugang hat. Er löst den Geist aus dem Körper, begibt sich auf die Reise. Celeberties wird beim Duschen zugeschaut, dann besucht er die Schönheiten der Welt, taucht mit den Walen in die Tiefen der Ozeane und fühlt sich wie Superman – nur dass auch auf ihn ein Gegenspieler lauert. Weiterlesen

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Jennifer Wolf: Das Lied der Sonne

Laneas Stamm lebt zurückgezogen am Rande eines Königreichs. Die Menschen leben sorglos, helfen einander und sind sehr mit der Natur verbunden. Mit dem König haben sie eigentlich nichts am Hut. Doch dieser sucht eine Braut und möchte deshalb die Prinzessinnen des Landes kennenlernen. Erst ist Lanea enttäuscht, dass ihre gute Freundin den Stamm verlassen muss, dann wendet sich das Blatt: Lanea selbst soll vor den künftigen König treten und ihm als potenzielle Braut vorgestellt werden. Doch das alles nicht ohne Hintergedanken, denn eine größere Verschwörung ist im Gange. Und dann verguckt sich Lanea auch noch ausgerechnet in Prinz Aaren.

Jennifer Wolfs Roman „Das Lied der Sonne“, welcher bei Carlsen erschienen ist, hat durchaus Potenzial. Sie zeichnet klare Figuren, allen voran Lanea, die sich rasch in einem Zwiespalt wiederfindet. Weiterlesen

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Amélie Wen Zhao: Herz aus Blut und Asche

Einst gehörte sie zu den Reichen, begüterten und gefeierten Menschen des Reiches. Die Rede ist von der Kronprinzessin Ana, die vom Volk verehrt und von ihren Eltern, wie dem älteren Bruder verwöhnt aufwuchs. Bis, ja bis eines Tages unerwartet ihre Magie durchbricht, sie sich als Affinite entpuppt. An diesem Tag sterben Menschen, weil sie ihre Kräfte der Blutmagie nicht beherrschen kann – und sie verliert ihr Erbe. Eine königliche Affinite, das kann, das darf es nicht geben im Kaiserreich, das von der Versklavung und Ausbeutung der Magier lebt und gedeiht. Es wird ein Mann eingestellt, der dafür sorgen soll, dass sie ihre Kräfte verliert, offiziell stirbt sie an einer Erkrankung.

Als ihr Vater im Palast ermordet wird, kann Ana ihn auch mir ihrer Magie nicht retten. Dass sie mit seinem Blut auf den Händen beim toten Monarchen gefunden wird, sichert ihn den Strick. Sie entkommt und hat nur Eines im Sinn – Rache an dem Mann zu üben, der ihr den Vater und die Zukunft genommen hat. Doch um dem Flüchtigen überhaupt auf die Spur zu kommen, braucht sie Hilfe. Nur ein Mann, ein Filou aus dem Bilderbuch, ein Mann des organisierten Verbrechens kann ihr helfen – doch Ramson Silberzunge sitzt im tiefsten Kerker des Reiches wohl bewacht von den Soldaten und wartet auf seine Hinrichtung … Weiterlesen

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Brent Weeks: Licht Saga 06: Brennende Spiegel

Der Welt der sieben Satrapien steht ihr Untergang bevor. Das Reich, das auf der Ausnutzung der wenigen Begabten, die Licht in Luxin zu wandeln imstande sind, fußte, wird von dem Farbprinzen, einem selbsternannten Gott und den ausgebrannten Wandlern, die dieser um sich geschart hat, angegriffen. Dass der König der Wichte die legendären Gottesbanne, die die Kräfte alle Wandler neutralisieren können gefunden und in seine Gewalt gebracht hat, bedeutet unweigerlich der Untergang der Satrapien.

Der Herrschende Lord Prisma, Gavon Guile wurde vom eigenen Vater entführte, gefangen gesetzt und gefoltert. Einseitig geblendet macht er sich auf einen Büssergang – um mit dem obersten Gott des Reiches abzurechnen … Seine Frau Karris ahnt nicht, dass ihr Geliebter überhaupt noch am Leben ist. Mit mehreren Flotten, die sich dem Sitz der Satrapie nähern und bedrängt durch ihren intriganten Schwiegervater muss sie versuchen, das Reich, dessen geistige Führerin sie ist, zusammenzuhalten.

Währenddessen machen Gavons vermeintlicher Sohn Kip und seine Freunde sich auf, den Farbprinzen und seine Armee zu verfolgen – wohl wissend, dass sie wohl zu spät kommen werden. Nur wenn sie eine Waffe gegen die Gottesbanne finden und rechtzeitig zum Sitz der Satrapie bringen, könnte der Untergang eventuell noch aufgehalten werden – ein paar viele vielleicht, oder? Weiterlesen

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Christina Henry: Die Chroniken von Alice 01: Finsternis im Wunderland

Wer kennt sie nicht – die Geschichten von Alice, die ins Wunderland reist und dort sprechenden Tieren begegnet. Die Geschichten haben junge wie alte Leser seit ihrer Entstehung 1865 / 1871 in ihren Bann gezogen. Die US-Amerikanierin Christina Henry nimmt nun die Motive aus den beiden Bänden und schafft hier, natürlich unter Beigabe eigener Imaginationen, etwas Neues, etwas Anders, etwas Gruseliges! Statt eines skurrilen Kinderbuchs erwartet uns in dem ersten Teil ihrer Fortschreibung ein vehementer Horror-Roman.

Wir lernen Alice hinter dicken Mauern eingeschlossen kennen. Seitdem es ihr gelang, dem sie gefangen haltenden Hasen zu entkommen hat ihre Familie aus der Neustadt sie verschämt in der Irrenanstalt deponiert. Unter Drogen gesetzt soll die geschändete, blutüberströmt Geflüchtete hier den guten Ruf der Familie nicht länger schädigen. An ihr Martyrium hat sie Dank der seit zehn Jahren dem Brei beigemischten Drogen keine Erinnerungen mehr.

Als die Anstalt in Flammen ausbricht hat sie es nur ihrem Zimmernachbarn, einem Axtmörder zu verdanken, dass sie nicht ein Raub der Flammen wird. Gemeinsam fliehen sie, nicht ahnend, dass das Feuer einen weiteren Inhaftierten, den finsteren Jabberwock freigesetzt hat. Weiterlesen

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Jennifer Estep: Elemental Assassin 14: Spinnenrache

Seit einigen Monaten ist Gin Blanco, die Spinne, wie sie sich als Auftragsmörderin genannt hat, die Verbrecherfürstin von Ashland. Allerdings erweist sich der Job doch als viel herausfordernder, als gedacht. Die Bürokratie, die Fähigkeit Seelenmassagen zu verteilen und ausgleichend zu wirken ist Gin nun wahrlich nicht in die Wiege gelegt. Und genau das wird nun von ihr gefordert. Da war es ihr wahrlich lieber, als die Gangster noch fast jeden Tag Anschläge auf sie verübt hatten.

Doch bald sehnt sie sich nach der ruhigen Zeit mit den Ganoventreffen zurück. Eine betörend schöne, verruchte und hoch gefährliche Frau ist nach Ashland zurückgekehrt, eine Frau, die eigentlich auf dem örtlichen Friedhof begraben liegt. Deirdre Shaw erobert die Herzen der Männer im Sturm – und insbesondere das Herz von Gils Pflegebruder Finn – offenbart sich Deirdre doch als dessen leibliche Mutter …

Die Geschichte um Gin Bianco, die sich als Auftragsmörderin „die Spinne“ in Ashland einen Namen gemacht hat, geht in ihre vierzehnte von bislang im Original neunzehn Runden. Dabei bleibt die Autorin ihrem Handlungsschema treu – sprich, Gin legt sich mit offensichtlich weit überlegenen, finsteren Gegnern an, und gerät ein ums andere Mal in Todesgefahr. Weiterlesen

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J. R. Ward: Black Dagger Legacy 04: Schwur des Kriegers

Ein Serienkiller geht um in der Heimat der Black Dagger. In einem der angesagtesten Clubs der Stadt, in der Menschen sich als Vampire verkleiden und die Nächte durchfeiern, wurden in den letzten knapp zwei Jahren drei junge Frauen grausam ermordet aufgefunden. An durch ihren Kopf getriebenen Fleischerhaken aufgehängt, hat der Täter sie im Keller des Clubs ausbluten lassen. Dass zwei der Ermordeten Vampire waren, macht die Suche nach dem Täter zu einer Aufgabe für die Black Dagger.

Butch, damals noch als Mensch, galt als einer der erfolgreichsten Ermittler des Staates. Seine Aufklärungsquote von über 90 % blieb unerreicht, ja legendär. Nun nimmt er, unterstützt und begleitet vom jungen Boone, dessen despotischer Vater als Verräter starb, die Suche nach dem oder den Tätern auf. Alles weist darauf hin, dass der Täter ein Vampir sein muss. mehr noch, es gibt Indizien, dass er zu dem schlagenden Arm der Bruderschaft gehören könnte … Weiterlesen

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Mary E. Garner: Das Buch der gelöschten Wörter 01: Der erste Federstrich

Hope Turner lebt in London und träumt sich nur zu gern in die Welt von Jane Austen. Hier kann sie schlechte Gedanken und Ereignisse hinter sich lassen und einfach allen Sorgen entkommen. Nur mit einem Buch vor der Nase kann ein Tag für Hope gut werden. In Jane Austens Geschichten gibt es Romatik, die große Liebe und Abenteuer für Frauen … all das, was es in Hopes Leben nicht gibt. Doch dann trifft sie in einem alten Buchladen auf einen mysteriösen Fremden und wird zudem von einem Mann namens Rufus übers Internet gestalkt. Plötzlich nimmt Hopes langweiliges Leben eine rasante Wende und sie erfährt, dass man über den Buchladen eine Welt betreten kann, in der die Romanfiguren, die sie so sehr liebt, ein Eigenleben führen. Weiterlesen

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Ben Aaronovitch: Die Flüsse von London 04: Detektivgeschichten

Neben den mehr als erfolgreichen Romanen um „Die Flüsse von London“ (Deutsch bei dtv) erscheinen seit ein paar Jahren die extra für die Comic-Adaption geschriebene Abenteuer Peter Grants auf Deutsch bei Panini.

Peter Grant bereitet sich auf seine Prüfung zum Detective vor. Die schriftliche Arbeit war ein Klacks, die Praxis nahm er auch mit fliegenden Fahnen, doch bevor er seine Urkunde erhält, muss er noch einem Magie-Unbedarften einige seiner Fälle erläutern. Vier Fälle hat der Detective Inspector ausgewählt, über die Peter referieren soll. Dass sein Gegenüber der Magie mehr als skeptisch gegenübersteht weiß Peter, doch ihm ist auch bewusst, dass er und seine Kollegen wichtige Arbeit geleistet haben. So sitzt er angesichts der Prüfungssituation doch recht entspannt am Tisch, berichtet von dem Versuch einiger Anwälte sich mit uralten Riten zu Göttern aufzuschwingen, von dem Auftauchen einer Skizze Goyas im Apsey House, von den Ermittlungen um einen alten Mordfall aus den Zwanzigern, in den ein Medium verwickelt ist und um seinen ersten Fall, einen Exhibitionisten. Weiterlesen

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