Rebecca McLaughlin: Die Namenlose Königin

Im Königreich Seriden ist alles klar geregelt. Hier die Adeligen, dann die Bürger und schließlich, die rechtlosen Parias, die Namenlosen. Für diese gibt es nicht einmal Gesetze, die Soldaten können mit ihnen anstellen, was sie möchten. Münze gehört zu ebendiesen Namenlosen. Seitdem sie denken kann besteht ihr Leben aus Diebstählen, Betrügereien, Hunger und Gewalt. Früher gehörte sie zu einer Jugendbande, genoss hier zumindest ein wenig Schutz, doch seit einiger Zeit geht sie ihren eigenen, einsamen Weg. Nur ein Mensch, Hut genannt, eine jüngere Leidensgenossin, liegt ihr wirklich am Herzen.

Als der Herrscher stirbt, bestimmt er, wie dies usus ist, seinen Nachfolger, indem er dessen Namen ausspricht. Die Magie, die sich über eine in die Haut tätowierte Krone offenbart, geht aber nicht wie erwartet auf seine Tochter über. In der ganzen Stadt wird bei Adeligen wie Bürgerlichen nach dem oder der Empfängerin der tätowierten Krone geforscht. Was niemand auch nur vermutet, die Krone ist auf eine Namenlose, eben Münze übergegangen. Münze weiss, dass ihr Leben damit keinen Pfifferling mehr wert ist. Bevor sie die Stadt aber fluchtartig verlassen kann, wird Hut gefangen genommen und ins Gefängnis verfrachtet. Als Königin kann man Begnadigungen aussprechen, denkt sie zumindest und offenbart ihre Krone.

Was folgt ist ein wahrer Spießrutenlauf, denn niemand, wirklich niemand will. Eine Namenlose auf dem Thron, das kann, das will sich keiner vorstellen – am allerwenigsten Münze selbst. Und doch, um zu überleben, um Hut zu schützen und vielleicht, nicht sehr wahrscheinlich aber vielleicht doch möglich, kann sie an der Situation der Namenlosen ja doch auch etwas ändern. Dann aber kommt Münze einer Verschwörung auf die Spur … Weiterlesen

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Selin Visne: Die Überlieferung der Welt

Willkommen in den Neuen Götterlanden. Vor einem guten Jahrtausend brach die Armee der Geirrten über die Menschen herein. Für die Überlebenden schufen die Götter eine Zuflucht – einen neuen Kontinent. Hier leben sie, die Adeligen in Saus und Braus, die Verbrecher gut von ihren Opfern und die Armen von der Hand zum Mund. So mache der Menschen besitzen die Gabe der Magie, die den Menschen zusammen mit der heiligen Schrift den Weg zu Frieden und Wohlstand weisen sollte.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen sechs zumeist junge Menschen – die Diebin Laelia, der gelangweilte Adelige Hadrian, der Karriere bei dem organisierten Verbrechen gemacht hat, die Blutende Vena, der Seher Divan, Merla die Konprinzessin und der Stuiosus Bacary. Von Divan angeleitet geht es zunächst darum, die Gefährten der Queste zu suchen und zu überzeugen, dann die Queste selbst zu schultern. Verfolgt vom Königshaus aber auch von Nero, dem Verbrecherfürst begegnen ihnen auf ihrem Weg immer wieder Ungerechtigkeit, Missgunst und Betrug. Gerechtigkeit, so scheint es, ist immer eine Frage der Macht und des Geldes…

Die in Wien geborene Autorin gewann mit vorliegendem Roman, Ihrem Debut, den dtv-Schreibwettbewerb. Und dtv hat sich bei der Veröffentlichung des High-Fantasy-Werkes wahrlich nicht lumpen lassen. Das Cover kommt geprägt und in Spot-Lackierung daher, gleich zu Beginn erwartet den Leser eine Vorstellung der Begabungen sowie eine Karte, so dass man sich in der neuen Welt schnell zurechtfindet. Weiterlesen

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Marah Woolf: Angelussaga 03: Buch der Engel

Nur eine Schlüsselträgerin fehlt den Engeln noch, um die Tore zum Paradies zu öffnen. Ein einziges Mädchen trennt die Welt von ihrem Untergang. Moon muss sich bemühen, einen kühlen Kopf zu bewahren, um die Vernichtung der Menschheit zu verhindern, doch das fällt ihr schwerer als alles andere. Lucifer hat sie benutzt, sie hat ihm nie etwas bedeutet. Ihre eigene Schwester scheint ihm so viel wertvoller zu sein. Um dem Anblick ihrer Schwester mit dem Engel, den sie liebt zu entkommen, wechselt Moon kurzentschlossen von Lucifers zu Michaels Hof.

Hier erfährt sie, dass die anderen Erzengel planen, Lucifer zu hintergehen und ihn für immer loszuwerden. Sie werden das Paradies nicht mit ihrem verhassten Bruder teilen. Bevor Moon entscheiden kann, was sie mit dieser Information anfängt, erfährt sie von ihrer eigenen Bestimmung. Sie wusste, dass ihre Mutter sie als Waffe gegen den Weltuntergang ausbildete – doch als sie erfährt, dass ihr Kampf darin besteht, die anderen Schlüsselträgerinnen zu vergiften, wendet sie sich von dieser Aufgabe ab. Um die Welt auf ihrem eigenen Weg zu retten, sucht sie in verschiedensten Interpretationen der Bibel nach Antworten Weiterlesen

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H. G. Parry: Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep

Rob Sutherland ist vom Schicksal schon geschlagen. Ein paar Jahre ging es ihm besser, er konnte sein eigenes Leben aufbauen und eine Beziehung eingehen, inzwischen ist sein Bruder aus Oxford ins heimatliche Wellington, Neuseeland zurückgekehrt und RobS Leben – nun, nennen wir es interessant. Was ein jüngerer Bruder nicht so alles anrichten kann – ganz besonders, wenn er, wie in Charleys Fall, Figuren und Gegenstände aus Büchern in die Wirklichkeit herauslesen kann. Das verstehen sie jetzt nicht? Nun, Charley hat die Gabe Figuren, Lebewesen und Gegenstände aus Büchern in der Realität Gestalt annehmen zu lassen. Wenn er besonders tief in ein Buch versinkt, dies passiert ihm als promovierten Literaturwissenschaftler bedauerlicherweise viel zu oft, nehmen die Gestalten mit denen er sich gerade beschäftigt in der Realität Leben an. Als Kind hat er Millie-Radcliffe-Dix, ja, die jugendliche Detektivin und Sherlock Holmes als Begleiter ausgewählt, inzwischen hat er sich auf Charles Dickens spezialisiert und just Uriah Heep, den Bösewicht aus Dickens „David Copperfield“, herausgelesen. Mitten in der Nacht schrillt bei Rob das Telefon und er bricht, sehr zum Unwillen seiner Lebensgefährtin stante pede auf, seinem Bruder beim Einfangen des flüchtigen Heep beizustehen.

Im Verlauf der weiteren Handlung kommen die Gebrüder Sutherland dann einer Gasse in Wellington auf die Spur, die niemand außer Charley und in die Wirklichkeit gelesene Figuren betreten kann. Zusammen mit Millie – ja, die inzwischen erwachsen gewordene Kinderdetektivin – machen sich die Brüder auf, die ultimative Bedrohung eines weiteren Lesers für die Welt der Realität abzuwenden. Ein Unbekannter plant eine ganze Welt in die Realität zu lesen, eine Welt der Verbrecher, der Tunichtgute und Despoten – und davon gibt es in der Literatur wahrlich mehr als genug … Weiterlesen

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Nicholas Eames: Könige der Finsternis 02: Die schwarze Schar

Letztes Jahr überraschte ein bis dato unbekannter kanadischer Autor mit einem Gritty-Fantasy-Roman, der eine gealterte Heldentruppe ins Zentrum stellte. In  „Könige der Finsternis“ stellte uns der Verfasser nicht nur seine in die Tage gekommenen Helden vor, sondern auch eine Welt in der es martialisch zugeht. Nun gibt es eine Fortsetzung – nur ist dies keine wirkliche Fortsetzung. Statt den ehrbar und altersweise (?) gewordenen Helden steht eine jüngere Heldentruppe im Zentrum des Geschehens. Und, was bei Debutroman noch schmerzlich vermisst wurde, nämlich weibliche Figuren, nimmt dieses Mal im Zentrum des Geschehens platz.

Erneut hat Heyne dem Buch nicht wirklich viel Aufmerksamkeit geschenkt. Der Illustrator des aus der britischen Ausgabe erneut übernommenen Covers wird uns verschwiegen, keine Klappbroschur, lediglich ein geprägter Titel und die versierte Übersetzung Michael Siefeners zeichnen den Roman auf den ersten Blick aus. Schaut man sich den Text aber genauer an, so wird man feststellen, dass inhaltlich eine Tour de Force auf den Leser wartet, die dessen Herz mächtig beansprucht.

Tam Hashford, Tochter Tucks, eines der legendären Helden des Herzwylds lebt in einem kleinen, friedlichen Kaff im Nirgendwo. In der Dorfschenke bedient sie allabendlich die Gäste, darunter natürlich auch die Truppen, die sich in den Arenen zur Be- und Verlustierung der Zuschauer mit Bestien anlegen – soll heissen, diese möglichst spektakulär abschlachten. Was würde sie dafür geben, eines Tages mit einer dieser Truppe auszuziehen und Ruhm zu ernten. Weiterlesen

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Karolyn Ciseau: Ezlyn. Im Zeichen der Seherin

Die junge Ezlyn hat eine ganz besondere Gabe. Wenn sie einen Menschen länger berührt, sieht sie dessen Tod vor ihren Augen. Das ist natürlich eine wertvolle Information und so kaufen sich angesehene Männer eine Todesseherin, die immer wieder ihren Tod vorhersehen muss und dann dazu da ist, diesen zu verhindern. Denn kennt man beispielweise den Ort, an dem man zu Tode kommt, kann man diesen natürlich meiden und so auch dem Tod ein Schnippchen schlagen. Als Ezlyn fertig ausgebildet ist, gelangt sie so an den Hof von Malachi. Hier trifft sie auf Dorian, einen Schattenkrieger, der dazu ausgebildet wurde, Menschen umzubringen. Doch damit nicht genug: Auch Ezlyn wird er, das weiß sie, eines Tages umbringen!

Karolyn Ciseau, die 2018 das Finale des Kindle Storyteller Awards gewann, hat mit dem ersten Band von „Ezlyn“ eine spannende Kombination aus Figuren entworfen. Es steckt viel Zündstoff zwischen Malachi, Ezlyn und Dorian. Man stelle sich nur vor, man weiß ganz genau, wer einen umbringen wird. Weiterlesen

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Michael J. Sullivan: Die Riyria-Chroniken 01: Im Schatten des Kronturm

Unterschiedlicher können zwei Menschen kaum sein – der eine, Sohn eines Schmiedes und als Soldat auf den Schlachtfeldern seiner Welt unterwegs gewesen, ein hochgewachsener Recke, der nicht weniger als drei Schwerter bei sich trägt und diese wohl zu nutzen weiß. Der andere, ein eher klein gewachsener Mann, der seine Kindheit in Waisenhäusern und auf der Strasse verbracht hat, der schmerzhaft lernen musste, dass niemandem zu trauen ist, und der mitleidlos seine Beutezüge als Dieb und Meuchelmörder durchzieht. Die beiden sind sich, kaum sehen sie sich zum ersten Mal, spinnefeind. Und doch will ein Professor an der Universität die beiden zu einem Team zusammenschweißen – unmöglich sagen sie? Schwierig, aber machbar meint der Zauberer.

Eine Queste muss her, eine fast unmöglich zu bestehende Aufgabe – nur so etwas kann aus Feinden Verbündete und vielleicht einmal Freunde machen. Ein legendäres Buch aus einer wohl bewachten Bibliothek ist das Ziel, ein, nein der höchste Turm der Welt, alle Streiter des übermächtigen Klerus und das Wetter sind ihre Gegner, als unsere beiden Diebe ihr Abenteuer beginnen ….

Michael J. Sullivan kehrt nach Riyria zurück. Seine drei, für die Übersetzung bei Klett-Cotta in sechs Bände gesplittete gleichnamige Saga erfreut sich weltweit großen Zuspruchs und auch die Deutsche Ausgabe der Hobbit Presse war merkantil ein Erfolg. Logisch, dass man als Autor, sicherlich auch gedrängt durch den heimatlichen US-Verlag, verführt ist, seiner abgeschlossenen Handlung eine Fortsetzung angedeihen zu lassen. Weiterlesen

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Cassandra Clare & Wesley Chu: Die ältesten Flüche 01: Die Roten Schriftrollen

Mit Alec eine Reise durch Europa zu machen, erschien Magnus Bane relativ unproblematisch. Es sollte romantisch werden. Schön. Ein bisschen aufregend vielleicht. Eigentlich wollte er es einfach nur genießen, Zeit mit seinem Freund zu verbringen, ohne dass dieser ständig damit beschäftigt ist, Dämonen zu jagen, andere Schattenjäger zu beschützen und sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen.

Das stellt sich jedoch als erstaunlich problematisch heraus, denn bereits in Paris werden Magnus und Alec aufgehalten – von den Neuigkeiten über einen mysteriösen Dämonenkult. Dieser sorgt für immer mehr Unruhe und soll gestoppt werden, allen voran ihr Gründer und Anführer. Nur: Alle Hinweise zeigen, dass Magnus derjenige war, der den Kult vor Jahren gegründet hat. Als Scherz. Leider kann er sich nicht mehr daran erinnern, da sein Gedächtnis an diese Zeit gelöscht worden scheint. Mit Alec an seiner Seite beginnt er eine Jagd rund um Europa, um seine vermeintlichen Fehler wieder gutzumachen und dem dämonischen Treiben ein Ende zu setzten.

Ein unglaublich gutes Buch! Fans von Cassandra Clare haben bereits genug Gründe, die Schattenwelt zu lieben, aber dieses Buch übertrifft alles. Eine Geschichte nur für Magnus und Alec – eine Geschichte voll von Alecs Mut und Magnus´ Humor – durchgängig Spaß und Spannung sind vorprogrammiert. Weiterlesen

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Kester Grant: Der Hof der Wunder

Vor ein paar Jahren trieb der Hunger die Armen auf die Straßen von Paris. Das, was später einmal unter der Bezeichnung „Französische Revolution“ bekannt sein würde, der Sturm auf die Bastille und den Herrschersitz scheiterten damals Dank des militärischen Eingreifens eines Verwandten des Roi. Seitdem geht das Leben weiter wie bisher – sprich, die Reichen leben in Saus und Braus, die Armen vegetieren hungrig vor sich hin.

Neun kriminelle Gilden haben die Stadt unter sich aufgeteilt. An der Hohen Tafel des Hofs der Wunder wurden Gesetze beschlossen, die auch heute noch, 1823 gelten. Kein Krieg unter den Gilden, niemand darf eine der anderen Gilden angreifen oder bestehlen. Dumm, dass Kaplan, der Führer der Gilde des Fleisches und damit Herr über die Sklaven und Prostituierten sich nicht an die Gesetze hält. Dass die anderen Herren und Herrinnen der Gilden dem Treiben tatenlos zusehen liegt auch daran, dass der Herr der Fleisches, der sich selbst als Tiger bezeichnet starke, unüberwindbar scheinende Verbündete besitzt.

Nina hat schon ihre ältere Schwester Azelma an die Gilde des Fleischs verloren. Als Schwarze Katze ist sie in der Diebesgilde aufgestiegen, hat sich mit spektakulären Diebeszügen einen Namen gemacht. Als der Tiger ihr Mündel Ettie entführt ist das Mass überschritten. Nina nutzt den Hunger der Stadt und die Unzufriedenheit der Studenten um deren Aufstand als Ablenkungsmanöver für ihren Angriff auf das Haus des Fleisches zu nutzen – eine Unternehmung, die kaum Aussicht auf Erfolg hat, konnte doch noch niemand dem Tiger seine Beute entreißen … Weiterlesen

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Royce Buckingham: Die glorreichen Sechs

Caspar wächst als Angehöriger des Hochadels am Hofe auf. Seit frühster Jugend ist klar, dass es zur Königswürde nicht reicht – mehr als ein Dutzend Neffen und Cousinen befinden sich in der Rangfolge vor ihm, doch zumindest die Karriere ist gesichert. Er wird, der Familientradition folgend, wie sein Vater Botschafter werden. Der Tag der Titelverleihung ist da, Caspar selbst hat das Gerücht gestreut, als jüngster Adeliger zum Botschafter bestellt zu werden, doch die verwitwete, kinderlose Alte auf dem Thron hat etwas ganz Anderes für den ruhigen und damit ihren Plänen gefährlich werdenden Caspar in Petto. Sie macht den Jungen zum Steuereintreiber. Aber nicht etwa, da, wo die Pfründe gesichert, die Abläufe eingefahren und das Leben angenehm sind, oh nein, Caspar darf in die just befriedeten – manche sagen auch eroberten – Grenzlande ausziehen, den königlichen Beutel zu füllen.

Dass er dies nicht alleine tun muss, macht ihn zunächst auch nicht wirklich glücklicher. Die ihm an die Seite gestellten glorreichen Sechs sind bekannt dafür, eher burschikos, hemdsärmlig und auch ein wenig direkt, ja man könnte fast vulgär sagen aufzutreten. Dafür haben sie jede Menge Erfahrung darin, den störrischsten Steuerzahler sein Zehntel zu entlocken. Und ihnen fehlt, seit ihr Anführer im Schlaf erdrosselt wurde, ein ebensolcher – Auftritt unser zunächst verweichlicht-naiver Sprössling aus edlem Geschlecht, der sich aber als erstaunlich lernfähig, integer und geschickt erweist. Muss er auch, denn nur zu bald sieht er, dass die Herrschaft seiner Tante zu Ende gehen sollte. Das Wohl des Reiches verlangt es, und wenn er da ein wenig nachhelfen muss, so sei es … Weiterlesen

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