Kalie Cassidy: Das Lied der Tiefe

Seien Sie willkommen am Hof des grausamen Königs Nemea. Seit dieser sich – aus einfachen Verhältnissen stammend – hochgemordet und die Herrschaft über die unwirtliche Insel Seraf an sich gerissen hat, ist er unter seinen Standesgenossen verpönt.

Nun hat er zur Hochzeit seines Mündels mit seinem Kommandanten gerufen – und alle sind trotz ihrer Ressentiments seiner Einladung gefolgt. Dass die junge Braut Imogen Nel, von deren ererbtem Reichtum der König zehrt, eine Sirene ist, ahnt er nicht.

Als ihr Verlobter sie anlässlich der Verlobungsfeier verführt, brechen schwarze Flügel aus ihrem Rücken – ihr Geheimnis, das sie so lange gehütet hat, ist offenbart.

Sie ahnt, nein, sie weiß, dass sie ein Schicksal schlimmer als der Tod erwartet, sofern sie nicht flieht.

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Molly O´Neill: Waterwitch

Jenny Greenteeth ist ein Monster, das im örtlichen See eines winzigen Dorfes irgendwo in England lebt und sich nicht in die Geschehnisse über Wasser einmischt. Warum sie die Hexe, die eines Tages in ihren See geworfen wird, nicht einfach aufisst, weiß sie selbst nicht – aber sie entscheidet sich stattdessen dafür, diese zu retten.

Temperance, die Heilerin des Dorfes, hat selbstverständlich Schwierigkeiten, dem grünen Ungeheuer mit den spitzen Zähnen zu vertrauen, aber eine richtige Wahl hat sie nicht. Denn wie sich herausstellt, ist der Pfarrer, der ihre Ermordung verordnet hat, der Erlkönig – ein mythologisches Monster, das um einiges schlimmer ist als die schlecht gelaunte Wasserfrau.

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Kaylie Smith Enchantra: Verrate die Liebe, rette dein Herz

Genevieves Weg auf der Suche nach ihren Wurzeln führt sie nach Italien. Vor ihr erstreckt sich ein verwunschenes Anwesen. Enchantra ist wunderschön, aber auch absolut tödlich – was sie noch nicht weiß, als sie beschließt, trotz aller Warnungen hineinzugehen. Nun ist sie hier gefangen. Wenn sie überleben will, muss sie Rowin heiraten, denn als Paar haben sie gemeinsam eine Chance, das Spiel lebend zu verlassen.

Endlich eine Geschichte aus Genevieves Sicht. Ich habe mich sehr auf diese gefreut, vor allem nachdem mir Phantasma so unglaublich gut gefallen hat. Auch hier gibt es wieder einiges an Magie und Action. Man lernt die Familie Silver und ihren Fluch gut kennen und fragt sich bald, ob dieser oder Phantasma schlimmer ist.

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Miriam Rademacher: Banshee Livie 11: Überleben für Erstsemester

Livie lernt eine weitere Verwandte der Harrowmores kennen: Eine bislang noch nicht aufgetauchte alte Dame kommt zu Besuch und verteilt gefährliche Geschenke, um – wie sich herausstellt – die Banshee aus der Reserve zu locken. Ihr zu Gefallen reist Livie gemeinsam mit Millie in der Zeit zurück, um auf dem Universitätscampus von Durbridge herauszufinden, was damals mit den beiden verschwundenen Söhnen geschah und vor allem, wer von den beiden den Erben gezeugt hat.

Sehr bald stellt sich heraus, dass in Durbridge das Böse umgeht und die beiden Jungen nicht die Einzigen sind, die verschwinden. Brisant ist, dass außer den beiden Harrowmores anscheinend nur Stipendiaten betroffen sind („wo niemand nachforschen wird“) und dass es nach den beiden Harrowmores aufgehört hat.

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Anna Benning: To Love A God: Götterlicht 02

Colden hat seine Erinnerungen an die letzten 200 Jahre verloren – und damit auch jede Erinnerung an Aurora. Dass er sich nicht mehr an ihre Liebe erinnert, ist jedoch ihr geringstes Problem, als ein neuer Gott aus der alten Welt auftaucht, der sich als Cassian, Coldens älterer Bruder, erweist – der Gott, der vor tausenden von Jahren den Krieg anzettelte, der die Welt der Götter zerstört hat.

Auf seinen Rat hin, fordert Colden – durch den Gedächtnisverlust kalt und rachsüchtig geworden – den Herrschergott zu einem Wettkampf heraus, um seinen rechtmäßigen Platz einzunehmen. Doch jeder verfolgt seine eigenen Ziele und Aurora ist als mächtigste Waffe ein Spielstein zwischen undurchschaubaren Mächten …

„To Love A God“ ist der zweite Band der Reihe nach „To Tempt A God” und um Längen besser als Band 1! Wer den Einstieg entgegen aller Schwierigkeiten bewältigt hat, wird nun mit einer rasanteren Handlung belohnt; mit Charakteren, die durch den Verlust ihrer Erinnerung um einiges interessanter werden, und mit einer Geschichte, die so zwar nicht überragend innovativ oder irgendetwas dergleichen wäre, aber immerhin Spaß bringt und wirklich aufregend ist!

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Mikkel Robrahn: Eternity Online 3

Rob und seine Freunde bestreiten ihre letzte Quest, die für altbekannte Helden doch ein Klacks sein sollte: Ein Monster töten, das droht, ganz Avataris zu verschlingen. Dem tödlichen Hammer des Scharfrichters und seiner Silbernen Garde entkommen. Eine Freundschaft retten. Und sich nebenbei noch aus den Fängen aller höheren Mächte befreien, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Was kann da schon schiefgehen?

Inhaltlich ging es genauso spannend weiter, wie der letzte Band aufgehört hatte, sodass ich ab dem ersten Satz wieder drin war. Dem größten Teil der Geschichte bin ich auch gespannt gefolgt, aber vor allem das Ende hat sich für mich zu lang gezogen, weil dann doch recht schnell klar war, was passieren würde. Auch Erklärungen oder inhaltlich Gesagtes von den Charakteren, haben sich hier für mich zu oft wiederholt. Dennoch hat der Autor ein schlüssiges, auserzähltes Ende gefunden, mit dem ich sehr glücklich bin.

Gut fand ich wieder, dass sowohl Robs Perspektive im Spiel als auch Roberts Perspektive in der realen Welt erzählt wurde. So ergibt sich ein größeres Gesamtbild ohne offene Fragen.

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Brooke Fast: To Cage a Wild Bird: Dividend Fates 01

Raven lebt mit ihrem Bruder Jed in Dividium. Die Gesellschaft ist in Klassen eingeteilt und Verbrechen werden hart bestraft. Alle Verbrechen. Es gibt das sogenannte Gefängnis „Endlock“, die Insassen werden regelmäßig zur Erheiterung der Oberschicht als Jagdbeute eingesetzt. Die Strafe ist grundsätzlich lebenslänglich, etwas anders wäre auch unlogisch, da dort kaum jemand ein Jahr überlebt. Raven selbst hat als Kopfgeldjägerin so manchen Insassen dorthin gebracht. Als ihr Bruder Jed verhaftet wird und sie sich von der Rebellengruppe „Kollektiv“ anheuern und einliefern lässt, ist die Lage also brisant.

Die dystopische Welt des Dividiums hat mich überzeugt. Ja, ich glaube, dass in einer entsprechend aufgebauten Welt Menschen Vergnügen daran finden werde, andere Menschen zu jagen und zu töten. Insbesondere, wenn des dabei zu Entmenschlichung kommt (es sind ja nur Verbrecher und überhaupt aus der untersten Klasse). Ein bisschen gefehlt hat mir die Hintergrundgeschichte, wie es dazu kam, ob nur ein Land, ein Kontinent betroffen ist und ob es woanders aussieht. Mir fehlte diese Information, weil sie auch Raven und dem Kollektiv fehlte, ich hoffe da sehr auf einen aufklärenden zweiten Band.

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Nicole Böhm: House of Zodiac: Sternenstaub

Zodiac ist eine Parallelwelt, in der das Sternzeichen über die magische Fähigkeit bestimmt. Jupiter findet auf dem Jahrmarkt ein Amulett, das sie kurze Zeit später tief in diese Welt zieht und nicht mehr loslassen möchte. Es beginnt die Flucht vor Intrigen, Geheimnissen und der eigenen Vergangenheit. Und hinter jeder Ecke lauert der Tod, ohne Hoffnung, jemandem trauen zu können. Oder ist da Nox?

„Wer Antworten bei den Sternen sucht, darf die Wahrheit nicht fürchten.“ (~ House of Zodiac, Band 1)

Und die Wahrheit ist, dass mich dieses Buch in seinen Bann gezogen hat und nicht mehr loslassen wird, bis der zweite Teil übernimmt! Eine Welt, in der das Sternzeichen über magische Fähigkeiten bestimmt? Großartige Idee! Ich glaube, bisher hat sich nur ein kleiner Teil von Zodiac – einer Parallelwelt – gezeigt, aber definitiv Lust auf mehr gemacht. Sie hat sich wesentlich düsterer gezeigt, als ich erwartet hatte, das ändert jedoch nichts am komplexen Weltenbau mit vielen Legenden und Geheimnissen, die es noch aufzudecken gilt.

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Callie Hart: Brimstone: Königin der Finsternis

Obwohl ich mich dran erinnern kann, dass mir der erste Band „QuickSilver“ von Callie Hart ziemlich gut gefallen hat, konnte mich der zweite nicht wirklich überzeugen. Das World-Building mit den verschiedenen Ebenen hat mich immer wieder den Faden verlieren lassen und die seltsam agierenden Vampire mitten in einer Fae-Welt haben mich irritiert.

Saeris ist inzwischen zur Königin geworden und zu einer Mischung aus Vampir und Fae und damit die Einzige dieser Art. Sie hadert erstaunlich wenig damit, diese Rolle so ganz ohne Vorbereitung einnehmen zu müssen. Ihr „Seelenverwandter“ Kingfisher dagegen hadert die ganze Zeit, um Vergangenes, um Verlorenes und um das Leben ans sich. Dabei gelingt es ihm jedoch als Charakter so blass zu bleiben, dass er selbst hinter den Nebenfiguren zu verschwinden scheint. Unterbrochen wird das Regieren und Hadern dann durch echt übertriebene Sexszenen, die sogar mir, die sowas inzwischen sehr gut überlesen kann, extrem auf die Nerven gegangen sind.

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Pascale Lacelle: Stranger Skies

„Stranger Skies“ ist der zweite und abschließende Band zu „Curious Tides“ und eine ausdrücklich empfohlene Buchreihe. Wer also neu dabei ist und nicht gespoilert werden möchte, wendet sich am besten an die unter dem Titel verlinkte Rezension zu Band 1.

Nachdem die Geschichte von Cornelius Clover über die verschiedenen Welten und die Portale zwischen ihnen in Band 1 noch rein hypothetisch war, befindet sich Emory nun hinter einer der Türen ohne einen Weg nach Hause. Aber sie hat Romie wiedergefunden, ihre totgeglaubte beste Freundin. Doch die beiden Mädchen haben sich verändert. Romie misstraut der neuen Eklipse-Macht ihrer Freundin und Emory muss zugeben, dass sie da sogar richtig liegen könnte, denn jeder Zauber ruft die Geister ihrer Vergangenheit und löst eine Macht in ihr aus, die sie nicht zu kontrollieren weiß …

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