Vanessa Roggeri: Das wilde Herz des Wacholders

wachIn der Halloween-Nacht 1880 kommt in einem Dorf auf Sardinien ein Mädchen zur Welt. Nach einem alten Volksglauben liegt ein Fluch über der siebten Tochter der Familie: Sie soll eine Hexe sein.
Als Baby wird Ianetta von ihrem Vater fast getötet, später wird das Mädchen von der Familie beinahe verbrannt, später totgeprügelt. Sie wird für den Tod ihrer Schwester und des Vaters und viele andere Unglücke in dem Dorf verantwortlich gemacht. Nur ihre älteste Schwester Louisa glaubt an das Gute in dem Kind, das verstoßen in einer Höhle im Wacholder-Gestrüpp lebt. Aber als Ianetta später nach Louisas Baby greift, kommt es zum Eklat. Und dann geschieht ein Wunder.
Die Italienerin Vannessa Roggeri erzählt in „Das wilde Herz des Wacholders“ einen spannenden Hexenroman des 19. Jahrhunderts in moderner Sprache. In Italien stürmte dieses fulminante Debüt sofort die Bestsellerlisten.

Vanessa Roggeri: Das wilde Herz des Wacholders.
dtv, Juni 2015.
272 Seiten, Taschenbuch,14,90 Euro .

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Rebecca Gablé: Der Palast der Meere

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Claire Winter: Die verbotene Zeit

zeitEngland, 1975: Nach einem schweren Autounfall hat Clara die Erinnerung an die letzten sechs Monate verloren. Allmählich bekommt sie Zweifel an der harmonischen Version der letzten Monate, die ihr ihr Mann Tom zu verkaufen versucht. Hatte sie vielleicht Streit mit Tom? Was könnte der Grund gewesen sein? Da findet sie in ihren Aufzeichnungen die Telefonnummer eines Journalisten, mit dem sie vor dem Unfall in Kontakt war. Sie stößt auf lang gehütete Geheimnisse und kommt dem Mysterium ihrer vor Jahren verschwundenen Schwester näher. Weiterlesen →

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Heidi Rehn: Tanz des Vergessens

tanzMünchen, kurz nach dem Ende des ersten Weltkriegs. Die achtzehnjährige Täschnerin Lou ist glücklich verliebt in Curd, der mit seinen Freunden Max und Judith das Wiener Kleeblatt bildet. Sie haben den Krieg überlebt und wollen nur eins: Feiern, dass sie am Leben sind! Doch seit Tagen toben Straßenschlachten zwischen Weißgardisten und Spartakisten. Statt auszugehen bleibt ihnen nichts anderes übrig, als in der winzigen Mansardenwohnung zu Grammophonklängen zu tanzen. Jetzt, endlich, scheinen die Kämpfe verstummt. Das Kleeblatt schwärmt aus, um Essen aufzutreiben – Lou bleibt zurück, um einen bestickten Rucksack fertigzustellen. Weiterlesen →

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Ulf Schiewe: Der Schwur des Normannen

normKalabrien, 11. Jahrhundert. Der junge Normanne Gilbert ist verzweifelt. Seine geliebte Gerlaine, die ihn nach einem Zwist verlassen und aus Trotz Ritter Tancret geheiratet hatte, ist von brutalen Sklavenhändlern entführt worden. Zu allem Überfluss ist er nach einem Streit mit seinem Herrn Robert de Hauteville auf sich allein gestellt. Gilbert begibt sich auf Spurensuche und findet heraus, dass Gerlaine in der Gewalt von Sarazenen sein muss, die sie ausgerechnet nach Sizilen verschleppt haben. Er ist wild entschlossen, sie zu befreien, und wenn nötig, wird er allein losziehen. Umso mehr, nachdem er bei Tancred ein unglaubliches Geheimnis entdeckt, das sie ihm verschwiegen hatte. Weiterlesen →

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Charlotte Roth: Als der Himmel uns gehörte

himmelLaufen ist ihr Leben, die Langstrecke, 10.000 Meter. Jeden Morgen trainiert Jennifer im Park und ihr größter Wunsch ist es, nächstes Jahr bei den Olympischen Spielen zu starten, hier in London, ihrer Heimat. Doch bei Wettkämpfen versagen ihr ständig die Nerven, sie rast unkontrolliert, bekommt Panikattacken und kann kaum ein Rennen beenden.
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Da wird sie eines Morgens von einem jungen Iren angesprochen, Gregory. Er möchte Jennifer trainierten, weil er ihre Urgroßmutter Alberta verehrt. Wie bitte, denkt Jenny? Gewiss, Grandma Alberta ist eine Baronesse mit einem feudalen Landsitz und einer Stiftung, die sich um Sportler kümmert, aber was hat das mit Olympia zu tun? Weiterlesen →

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atb_Pitch_Picasso_Isa.inddParis, 1911: Eva verspricht sich viel, als sie in die schillernde Metropole kommt. Mit Hilfe einer Freundin gelingt es ihr in kürzester Zeit, eine Anstellung hinter der Bühne beim Theater Moulin Rouge zu bekommen. Ihre Arbeit als Näherin verzaubert bald alle – und noch jemand ist verzaubert: der aufstrebende Künstler Pablo Picasso! Obwohl er in festen Händen ist, beginnen die beiden eine Affäre, die für Eva nicht nur Gutes bringt. Der exzentrische Künstler ist schwer zu ertragen und doch wird sie immer mehr zu seiner Muse. Weiterlesen →

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Susan Jane Gilman: Die Königin der Orchard Street

malNew York, 1913: Die kleine Malka hat eine lange Reise von Europa hinter sich und hofft, mit ihrer Familie in der neuen Welt Reichtum zu finden. Doch alles kommt ganz anderes und Malka wird vom Pferdewagen eines Eisherstellers angefahren. Sie wird nie wieder richtig laufen können und verliert so für ihre Familie jeglichen Wert, da sie in diesem Zustand auch nicht mehr arbeiten kann. Papa Dinello, der für den Schlamassel verantwortlich ist, nimmt sie in seiner Familie auf und nach und nach lernt sie die Kunst des Eismachens und findet ihren Platz in der mächtigen Dynastie. Doch ihr Weg hin zu der erfolgreichen Lillian Dunkle mit ihrem amerikanischen Eis-Imperium ist noch lang und steinig. Weiterlesen →

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Ulf Schiewe: Gold des Südens/Bucht der Schmuggler

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jahrUm 1840 herum ist die Eisenbahn gerade erfunden. Noch fährt sie hauptsächlich in England, aber auch von Nürnberg nach Fürth ist bereits eine Dampflok gefahren. Es gibt Visionäre im Deutschland – oder vielmehr in den einzelnen Staaten die einmal Deutschland werden sollen – nicht nur im politischen, sondern auch im technischen Bereich. Bismarck ist noch ein Junker mit übergroßem Selbstbewusstsein und Ehr-geiz, Deutschland noch eine Ansammlung von Flecken auf der Landkarte in Form einzelner Fürstentümer. Aber Bismarks Vision ist ein geeintes Deutschland, mit Preu-ßen als stärkster Macht. Die Vision vom geeinten Deutschland teilt der Politiker mit den Technikern. Weiterlesen →

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