Ein namentlich nicht näher benanntes Ehepaar reist mit dem Zug in ein Kaff im verschneiten europäischen Norden, um ein Kind aus einem Waisenhaus abzuholen, das die beiden adoptieren wollen.
Von Anfang an geht alles schief. Das Paar steigt an einem vollkommen verlassenen Bahnhof falsch aus und weiß kaum ins Hotel zu kommen.
Peter Camerons „Was geschieht in der Nacht“ ist ein seltsamer Roman. Die Handlung weist einige Kapriolen auf, die nur schwer nachzuvollziehen sind.
So ist das Verhältnis des Paars von einem permanenten Streit geprägt. Auch erweist sich die todkranke Frau als extrem wankelmütig, was ihre Motivation zur Adoption des Babys angeht. Ein aufdringlicher Geschäftsmann, ein Barkeeper und eine alternde Schauspielerin, die im selben Hotel wie das Paar logieren, spielen ebenso ominöse Nebenrollen wie ein Wunderheiler. Weiterlesen








