Lauren Asher: Throttled

Noah ist für Maya tabu, denn er ist der neue Teamkollege ihres Bruders und somit sein größter Konkurrent. Zudem gilt die angehende Formel-1-Legende als unnahbar, egozentrisch und gnadenlos. Als Maya einen Blick hinter seine Fassade erhascht, will sie unbedingt herausfinden, wer Noah abseits der Rennstrecke ist. Je näher Maya ihm kommt, desto weniger kann Noah sich auf seinen Job konzentrieren, was bei der Formel 1 lebensgefährlich enden kann. Er sollte sie meiden, doch Maya weckt Gefühle in ihm, die er tief in seinem Inneren begraben hat. Kann Noah die Rennstrecke und Mayas Herz erobern? Doch selbst dann ist ihre Liebe verboten …

Das Buch hat mir vom Cover her sogleich gefallen, auch wenn ich sonst nichts von Formel Eins halte, habe ich mich dennoch auf das Thema eingelassen und fand das Buch schlussendlich so gut. Es ist eine süße Slow-Burn-Romance Geschichte, die mir ein kleines bisschen zu schnell ging von Feind zu Liebesbeziehung, sie haben sich nach mir ein bisschen zu schnell anziehend gefunden. Aber das empfindet ja jeder anders.

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Lisa Graf: Lindt & Sprüngli: Zwei Familien, eine Leidenschaft

Leuchtendes Rot und Gold, eine edle Packung, die wohl grade geöffnet wird – schon das ansprechende Cover duftet irgendwie nach Schokolade, macht Lust auf Naschen! Und dann auch noch das Rezept in der Kladde! Tarte au chocolat! Erst backen oder erst lesen?

Akribisch recherchiert, historisch absolut wasserdicht, sowohl was wichtige Persönlichkeiten wie den Österreicher Johannes Baur angeht, der damals u.a. sein berühmtes Hotel „Baur au Lac“ hat bauen lassen. Von der Zürcher Gesellschaft belächelt, weil sie nicht glauben konnten, dass er „mit sowas, außerhalb der Stadt“ erfolgreich sein könnte, wie auch der Stadtgeschichte oder der politischen Gegebenheiten. Noch dazu äußerst fesselnd und flüssig geschrieben. Emotional berührend. Das ist kurz zusammengefasst der erste Teil der Geschichte um die berühmte Confiserie Lindt & Sprüngli in Zürich.

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Richard Powers: Das große Spiel

Mit „Das große Spiel“ legt der US-amerikanische Schriftsteller Richard Powers („Der Klang der Zeit“) einen äußerst vielschichtigen Roman vor, der sich nicht auf ein Thema oder auf ein Genre festlegen lässt. Es geht um die Schönheit der Meere und um ihre Verschmutzung, um die Anfänge von Künstlicher Intelligenz, um lebenslange Freundschaften, um den Klimawandel, um das Spiel Go und einiges mehr.

Einer der Erzählstränge handelt von zwei Kindheitsfreunden, die unterschiedliche Wege einschlagen, ein anderer von einer Ozeanographin, die sich unter Wasser wohler fühlt als an Land. Dr. Sylvia Earle, eine real existierende Meeresforscherin, stand dafür Pate, wie der 1957 geborene Autor in den Danksagungen verrät.

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Sven Stricker: Sörensen macht Urlaub

Sven Stricker setzt seine Erfolgsserie um KHK Sörensen fort.

Sven Stricker (Jahrgang 1970) ist ein deutscher Schriftsteller und Wortregisseur. 2015 erschien sein erster Krimi („Sörensen hat Angst“) mit KHK Sörensen als Titelfigur. Es folgten drei weitere Bände: „Sörensen fängt Feuer“ (2018), „Sörensen am Ende der Welt“ (2021) und „Sörensen sieht Land“ (2023). Die beiden ersten Romane wurden unter der Regie von Bjarne Mädel, der auch die Titelrolle spielt, verfilmt. Sven Stricker lieferte die Drehbücher dazu. Dafür erhielt er 2022 den Grimme-Preis. Der Rowohlt Taschenbuch Verlag veröffentlichte am 17. September 2024 Band Nr. 5 mit dem Titel „Sörensen macht Urlaub“.

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Marcel Huwyler: Frau Morgenstern und das Vermächtnis

Spannend, komisch und berührend wie immer – ein Krimihighlight

Dass ich glühender Fan sowohl von Marcel Huwyler wie vor allem auch von Violetta Morgenstern bin, ist schon kein Geheimnis mehr. Da musste der sechste Band dieser wunderbaren Krimireihe natürlich bei mir einziehen – und wurde sofort verschlungen.

Violetta hat inzwischen einiges durchgemacht, vom angeblichen Tod ihres liebsten Freundes, von der Verfolgung durch ihren einstigen Arbeitgeber, der dubiosen Organisation TELL, bis hin zur Trennung von ihrem Partner und Vertrauten Miguel.

Nun sitzt sie auf einer Insel, genießt sowas Ähnliches wie den Ruhestand und lebt zusammen mit dem totgeglaubten Mann ihrer Träume. Da ereilt sie der dringende Ruf vom Chef von TELL, Miguel brauche ihre sofortige und umfassende Hilfe.

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Bianca Iosivoni: Golden Bay: How it ends

Ember muss mit ansehen, wie Holden verhaftet wird und zweifelt nun an der Liebe zu ihm. Sie versucht sich durch die Arbeit am Haus abzulenken, doch das will ihr nicht recht gelingen, denn ihre Gedanken sind noch immer bei Holden. Holden wiederum muss einsehen, dass er das Vertrauen gegenüber Ember verloren hat, will sich aber nicht damit abfinden und für sie kämpfen, wenn nach seiner Verhaftung auch alles anders ist.

Nachdem der zweite Band der Reihe mit so einem Cliffhanger geendet hatte, habe ich mich sehr auf den dritten und somit auch letzten Teil dieser Reihe gefreut und wurde nicht enttäuscht, tatsächlich hatte mir dieser Band auch am besten von allen gefallen. Ich habe dieses Buch verschlungen und hatte es dementsprechend auch viel zu schnell beendet.

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Emily Tesh: Die letzte Heldin

Wir sind nicht alleine im All. Wir, das sind die Menschen, die sich im Weltraum ausgebreitet haben. Als eine der ganz wenigen Spezies haben wir unsere interstellaren Raumschiff-Antriebe selbst entdeckt und entwickelt, sind den allermeisten Alienrassen, auf die wir gestoßen sind, auch körperlich überlegen.

Dennoch, man mag es wirklich kaum glauben, haben wir den Krieg verloren. Wir, die Rasse, die allen Anderen überlegen ist, wurden geschlagen, die Erde, unsere wunderbare, blaue Heimat wurde dabei vernichtet.

Die wenigen Überlebenden haben sich arrangiert – soll heißen, sie haben unsere Werte und Überzeugungen, unsere Toten und unsere Zukunft verraten. Sie leben auf den Planeten der Aliens, bemühen sich, sich friedlich zu arrangieren und zu integrieren.

Nur wir sind übrig.

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Joakim Zander: Ein ehrliches Leben

Simon fragt Max, warum sie zusammengekommen seien.

„Weil du uns brauchst, Baby“ flüsterte sie. … „Und weil wir dich brauchen.“ (S. 222) Wofür sie ihn brauchen, findet Simon so nach und nach heraus. Es ist der Weg eines Verliebten in die Radikalisierung und Ernüchterung.

Der in Stockholm geborene Autor Joakim Zander hat sich bereits mit den drei Bänden „Der Schwimmer“, „Der Bruder“ und „Der Freund“ einen Namen gemacht. Die Reihe erschien in 30 Ländern. Die Verfilmung seines neuen Romans „Ein ehrliches Leben“ wird gerade vorbereitet und damit der nächste Schritt in seiner Karriere.

Das Thema seines Romans ist einerseits politisch, wenn es um die Verteilung des Wohlstands in einer Gesellschaft geht und andererseits die raffinierte Verführung eines jungen, schüchternen Mannes.

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Michaela Kastel: Verirrt

Du suchst einen Thriller, der dir unter die Haut geht und sich in deine Seele gräbt?

»Um mich drängt sich die Dämmerung. Geräusche gefrieren in der Luft zu winzigen Schneeflocken, die sich anfühlen wie die Überbleibsel einer gesprengten Welt; voller Erinnerungen und klagend flüsternder Stimmen.« (S. 80)

Michaela Kastels »Verirrt« hat mich sofort ab der ersten Seite gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.

Der düstere Vibe des Psychothrillers, kombiniert mit einem zauberhaften Schreibstil und faszinierend vielschichtigen Charakteren, machen ihn auch dank des raffiniert konstruierten Plots zu einem echten Pageturner.

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Ruth Kvarnström-Jones: Stockholm: Die fabelhaften Frauen des Grand Hôtel

Das Grand Hôtel in Stockholm zählt auch heute noch zu den besten im Land. Das heutige 5-Sterne-Hotel wurde 1874 eröffnet und feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Toplage, direkt am Wasser, Blick auf den Königlichen Palast und die Altstadt zeichnen es auch heute noch aus. In ihrem Roman, der auf historischen Fakten basiert, erzählt uns die Autorin einiges über die wechselvolle Geschichte des Nobelhotels aber auch der Frauen, die es mit zu dem gemacht haben, was es heute noch ist. 1902 wird Wilhelmina Skogh vom damaligen Vorstand des Hotels gebeten, die Geschäftsleitung zu übernehmen und das Hotel aus der finanziellen Schieflage zu führen.

Keine leichte Entscheidung für die Herren, die sich damit einer Frau „ausliefern“. „Es gibt nichts Schlimmeres als eine Frau, die weiß, das sie recht hat“, heißt es an einer Stelle, als es darum geht, die Bedingungen zu akzeptieren, unter denen Wilhelmina Skogh bereit wäre, die Geschäftsleitung zu übernehmen. Um die finanzielle Lage des Hotels zu verbessern, will Wilhelmina einige Veränderungen vornehmen. Zum Beispiel das Restaurant des Hotels auch attraktiv machen für Einheimische.

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