Vor 100 Jahren ist Thomas Manns „Zauberberg“ erschienen, jener Monumentalroman, der in einem Lungensanatorium in der Schweizer Bergwelt spielt. Autor Heinz Strunk („Der Goldene Handschuh“, „Ein Sommer in Niendorf“) nimmt das zum Anlass, seine eigene Version der Geschichte zu schreiben.
Jonas Heidbrink, der unter Depressionen leidet, begibt sich in eine Heilanstalt für psychisch Kranke an der Ostsee. Wie beim legendären Hans Castorp aus dem Original dehnt sich sein Aufenthalt dort aus.
Strunk spielt gekonnt mit den Motiven aus dem Ur-Zauberberg. Ein Philosoph, der hier aber nur unzusammenhängende Weisheiten von sich gibt, kommt genauso vor wie das berühmte Türenschlagen im Speisesaal, das eine so große Wirkung auf Hans Castorp hat.
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