Christopher Paolini: Fractal Noise

Der Xenobiologe Alex Crichton ist nicht unbedingt sehr engagiert bei seiner Arbeit an Bord der Adamura. Er ist in tiefer Trauer, nachdem seine Partnerin Layla auf dem Planeten getötet wurde, auf dem sie und Crichton Kolonisten waren.

Alles ändert sich, als die Besatzung des Raumschiffs etwas Seltsames auf der Oberfläche des abgelegenen Planeten Talos VII entdeckt.

Eine riesige, perfekt kreisförmige Öffnung, die offensichtlich von Aliens geschaffen wurde und als riesiger Lautsprecher zu fungieren scheint.

Nach einer hitzigen Debatte darüber, ob die Besatzung versuchen, das Phänomen selbst zu untersuchen, oder auf eine Mission warten sollte, die besser für eine solche Erkundung ausgerüstet ist, schließt sich Crichton einem vierköpfigen Team an, das die feindliche Landschaft von Talos VII durchqueren soll, um das außerirdische Artefakt zu untersuchen.

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Ayla Dade: Whispers

Vier Studenten auf der Harvard University, eine Nachricht auf Whispers, die verheerende Challenges mit sich bringt. Eine verhängnisvolle Nacht, vier Taten und ein Mord. Wer steckt dahinter, was hat das alles auf sich und was hat da ausgerechnet mit genau den vier Menschen zu tun? War einer von ihnen der Täter, oder können sie sich gegenseitig trauen?

Ich fand diese Geschichte von Anfang bis zum Ende so gut. Noch dazu gab es beim Lesen immer wieder Überraschungen, weshalb das Lesen auch nie langweilig wurde.  Ich war so überrascht, was ich in diesem Buch alles miterleben durfte. Hier kommen nicht nur Romance Leser auf ihre Kosten, denn es ist gemischt mit ein bisschen Krimi, aber auch durchaus mit einem kleinen bisschen spice darin. Der Lesefluss wird trotz der verschiedenen POVs nicht unterbrochen und man kommt damit gut zurecht, bekommt dadurch einen guten Bezug zu jedem einzelnen Charakter.

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Bianca Wege: Today I’ll steal his Heart

India studiert genau wie Layla in Harpersville.

Außerdem ist India ihre Mitbewohnerin und eine Pflanzensammlerin. Allerdings ohne grünen Daumen. Neben ihrem Studienalltag arbeitet sie im „Paolas“. Da sie aus einfachen Verhältnissen stammt, ist India über jede Extra-Schicht in dem Café äußerst dankbar. Abgesehen davon hat sie sich dazu entschieden, niemals eine Liebesbeziehung einzugehen. Auch von Asher, einem Volleyballspieler, will und möchte sie sich nicht ablenken lassen. Egal, wie gut er aussieht. Ihre freie Zeit nutzt India dazu, eine App zu testen und ahnt nicht, welche Folgen diese Entscheidung haben wird.

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Alexej Nawalny: Patriot

Die Geschichte eines beeindruckenden Mannes, von ihm selbst erzählt

Allein schon das Wissen, dass er dieses Buch unter anderem im Gefängnis, in dem er schließlich sogar den Tod fand, schrieb, macht diese Biografie zu einem erschütternden Dokument. Es schildert das Leben eines faszinierenden Charakters, eines Mannes, der die Welt bewegte und um den die Welt trauert.

Das Buch beschreibt vor allem seinen Kampf gegen den Staat, gegen das System, gegen Korruption und Unterdrückung. Dabei ist es ihm wichtig, den Unterschied deutlich zu machen: Sein Kampf gilt nicht seinem Land, sondern dem Staat: „Ich liebe mein Land, aber ich hasse diesen Staat.“

Die Biografie ist in vier Abschnitte geteilt. Der erste, recht kurze Teil trägt den Titel „Dem Tode nahe“, worin er die Ereignisse beschreibt vor und nach dem Giftanschlag auf ihn 2020. Diesen Teil schrieb er während seiner anschließenden Genesung in Deutschland.

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Judith Mohr: Cole und die Sache mit Charlie

In der Großfamilie Neumann kann man schon mal im üblichen Trubel an den Rand rutschen. So ist es Charlie, Coles jüngeren Schwester, passiert. Sie ist sein absoluter Lieblingsmensch und hat offensichtlich Probleme. Zunächst glaubt Cole, sie versucht ebenfalls, mit der Schwangerschaft ihrer Mutter klarzukommen.

Jeder Tag verläuft laut und turbulent. Cole und Charlie reden immer weniger miteinander. Es scheint, als würde Cole seine Schwester aus den Augen verlieren, bis es für Charlie fast zu spät ist.

Die Autorin Judith Mohr hat mit ihrem ersten Jugendroman ein schwieriges Thema verarbeitet. Was kann mit Jugendlichen passieren, die sich alleingelassen fühlen, Angst haben und sich nicht trauen, darüber zu reden?

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Tracy Wolff: A Touch of Snow

Für den Profi Snowboarder Z Michaels ist es neu, dass seine Frau ihn so einfach abblitzen lässt, denn er wird sonst von Frauen nur so umschwärmt, allerdings scheint die attraktive Barfrau Ophelia immun gegen seinen Erfolg und Charme zu sein. Ophelia kam nur nach Utah, um einen schweren persönlichen Verlust zu verarbeiten und fühlt sich schon zu dem Sportler hingezogen, kann dies aktuell aber einfach nicht brauchen …

Mehr Tiefgang hätte der Geschichte gutgetan, ebenfalls mehr Emotionen. So ganz überzeugt lässt mich dieses Buch nicht zurück, dennoch muss ich nach diesem Cliffhanger den zweiten Band dann doch lesen, denn das Ende war wirklich mehr als schockierend, wenn es mir auch etwas zu schnell kam. Die Geschichte war eine gute Mischung zwischen Drama, Sport, Romance und Spice, plätscherte aber zu sehr dahin.

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Richard Osman: Wir finden Mörder

Skurriles Gespann auf Mörderjagd, vielversprechender Beginn einer neuen Reihe

Wer liebt sie nicht, die Krimis von Richard Osman rund um den Donnerstagsmordclub, eine Gruppe unternehmungslustiger Senioren bei der Aufklärung mysteriöser Mordfälle. Nun beginnt der erfolgreiche Autor eine neue Reihe, mit neuen, nicht weniger interessanten Protagonisten.

Amy Wheeler, erfahrene und unerschrockene Personenschützerin, behütet gerade das Leben einer über 80-jährigen Schriftstellerin, die diverse Morddrohungen erhielt, als sie selbst ins Fadenkreuz von Mördern gerät. Und sie wird nicht nur von gedungenen Mördern gejagt, sondern auch noch selbst als Mörderin angeschwärzt.

Mehrere Influencer sterben auf besonders grausame Weise und immer war Amy zur Tatzeit irgendwo in der Nähe. Zusätzlich werden verschiedene Spuren gelegt, die auf sie hindeuten.

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Isabel Bogdan: Der Pfau

Bei einem Banker-Teambuilding auf dem Landgut in den schottischen Highlands geht einiges schief. Ausgangspunkt ist ein verrückt gewordener Pfau, der alles angreift, was blau ist. Der resolute Vogel macht selbst vor Autos und Mode nicht Halt. Lord und Lady McIntosh, Besitzer des Landsitzes, müssen zu drastischen Mitteln greifen. Diese ziehen einen Rattenschwanz oder vielmehr ein Pfauenrad an kuriosen Missverständnissen und Vertuschungsaktionen nach sich.

Die Kölner Autorin Isabel Bogdan beweist einen feinen Humor. Ihr Romandebüt wurde erstmals 2016 aufgelegt und schaffte es damals auf die Shortlist zum Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels. 2023 wurde das Buch mit renommierten Schauspielern wie Tom Schilling und David Kross verfilmt. Wer dieses großartige, amüsante Werk noch nicht kennt, hat jetzt in der Taschenbuchausgabe des KiWi-Verlags (mit stylishen, metallicblauen Pfau auf dem Cover), die Gelegenheit dazu!

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Micheál Ó Conghaile: Die Insel, die unsere war

In seinem Buch „Die Insel, die unsere war“ berichtet der irische Autor Micheál Ó Conghaile von seiner Kindheit auf der Insel Inis Treabhair. Anfang der 1960-er Jahre geboren, verbringt er seine Kindheit zusammen mit sieben Geschwistern auf diesem kleinen Eiland, ungefähr eine Meile lang und bei Flut nur fünfzig Meter breit, gelegen im Atlantik vor der irischen Küste. Es gibt dort kein fließendes Wasser und keinen Strom. An allem muss gespart werden.

Ob das Kerzen sind, in trockenen Jahren das Wasser, ob man Kekse andächtig in nur kleinen Bissen isst, damit man lange etwas davon hat oder ob es um Batterien für den großen Schatz, das Radio, geht, nichts wird vergeudet, nichts wird verschwendet. Sogar leere Konservendosen kann man als „Eierkocher“ verwenden. Trotz alldem gibt es immer genug zu essen. Die Familie mästet jedes Jahr mit den Küchenabfällen ein Schwein, das im Herbst geschlachtet und natürlich von vorne bis hinten aufgegessen wird. Ó Conghaile nimmt die Leser mit in eine Welt, die es längst nicht mehr gibt.

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Marah Woolf: House of Eternity

Weltall, fliegende Pferde und die ständige Angst, nicht genügend Lebenszeit zu sammeln. Außerdem noch tote Planeten. Mit diesen Dingen ist Averie tagtäglich konfrontiert und tut alles dafür, dass sie eine Karriere einschlagen kann, die ihr nicht entspricht; sie will zu den Sturmjägern dazu gehören. Allerdings ändern sich die Dinge, als sie ihrem ehemals geliebten Atticus wieder regelmäßig begegnet. Insbesondere in dem Gedanken daran, dass weitere Planeten zerstört werden könnten.

„House of Eternity“ ist für mich mit einem sehr positiven Leseerlebnis verbunden. Die Geschichte hat ihre Zeit zum Entwickeln gebraucht, jedoch hat das dem Inhalt rückblickend keinen Abbruch getan. Besonders gut hat mir das Weltall-Setting gefallen und auch die dystopischen Elemente haben zur düsteren Stimmung beigetragen.

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