Eine Biografie von und über Rainald Grebe?!? Ich war von der Idee begeistert – und wurde nicht enttäuscht. Sie ist genauso wie der Künstler, „darf man das noch sagen?“, selbst: Bunt, schillernd, ein wenig chaotisch und sprunghaft und dabei immer äußerst geistreich. Manchmal kommt sie recht laut daher, wenn er zum Beispiel von seiner Zeit in Berlin erzählt, dann aber auch wieder in ganz leisen Tönen, wenn er uns an seiner Krankheit und seinem Reha-Aufenthalt teilhaben lässt. Einfach anders als die anderen und darum vielleicht auch so ergreifend.
Selbst mit seinem Nachruf hat er sich bereits beschäftigt: „Und dann gibt es bei Facebook einen Todespost, zwei bis drei Tage geht der Bär ab: Fassungslos! So jung! Ich bin sprachlos! Trauer! Die Tournee wird weitergehn! Es ist gut, Rainald! Dann gibt es eine Todesnachricht auf dem Theaterportal nachtkritik, zwei Kommentare. Unfassbar! Wieder einer gegangen. In unseren Herzen lebst du weiter. Und dann verblasst das Ganze sehr schnell, denn der Outputmeister ist ja tot, der Instagrammer, der Posterboy postet nix mehr.“ (Seite 84) Weiterlesen


Darcia Bonnet ist die Herrin der Wicked, der bösesten Hexenseelen, die jemals gelebt haben. Um dies zu erreichen, musste sie dreizehn Hexen töten, auf einem Scheiterhaufen verbrennen und sich selbst ertränken. Nachdem sie all diese grausamen Aufgaben nun gemeistert hat, kann sie endlich ihren Wunsch verwirklichen und ihre Schwester Rienne zurück aus der Welt der Toten holen, denn Rienne starb vor vier Jahren, um Darcia zu schützen.



Es sind immer wieder schwere, berührende Themen, die sich diese Autorin für ihre Romane wählt. Diesmal schildert sie die Emotionen von Menschen, die durch eine Organtransplantation eine Beziehung zueinander fühlen.