Das Buch ist hip, rebellisch, ganzheitlich, tiefgreifend, modern und verspricht ein pures, anregendes Lesevergnügen. Von mir wurde es rasant und intensivst durchgesuchtet. Dabei habe ich unglaublich viel Wertvolles sowie Berührendes markiert, denn die Autorin schreibt schonungslos ehrlich, von Herz zu Herz.
Du ahnst es selbst, Frauen lesen nicht nur kitschige Liebesromane. Und dieses ist keines der typischen Klischee-Bücher. Jasmin Gonzalez hat eine Lektüre kreiert, die mich unterhalten, aber auch zum Nachdenken angeregt hat – ein Plädoyer für Weiblichkeit und Female Empowerment.
Es ist tatsächlich sehr schwierig, zu sagen, was ein grandioses Buch für eine Frau ist, ohne jemanden zu beleidigen oder eine feministische Debatte auszulösen, doch dieses hier ist Gold wert. Aber es geht nicht darum Männer zu bashen, sondern Zusammenhänge zu verstehen. Beispielsweise wird die Institution Kirche (die über dem Recht steht und sich über jegliche moralische Regel hinwegsetzen kann) und die herrschende männliche Elite kritisch unter die Lupe genommen. Außerdem wird u. a. die sogenannte Hexenwunde* „witchwound“ definiert, die noch immer tief in unserem Unterbewusstsein verankert ist. Weiterlesen


„Der letzte Sommer in der Stadt“ von Gianfranco Calligarich ist im Original bereits 1973 erschienen und hat sich in Italien seither zu einer Art Kultroman entwickelt. Literaturzirkel diskutieren ihn, Studenten schreiben Seminararbeiten über ihn. Nun ist er endlich auch auf Deutsch erschienen.




