Patrick Rothfuss: Die Musik der Stille

stillPatrick Rothfuss, wenn dieser Name fällt, dann beginnen Augen von Fantasy-Fans auf der ganzen Welt zu leuchten. Seit der Autor vor einigen Jahren bei seinem US-Verlag DAW Books den ersten Band der Königsmörder-Trilogie um Kvothe, einen recht eigenwilligen Helden vorgelegt hat, gilt er als die neue Stimme der High Fantasy. Die ersten beiden Romane seiner Trilogie – die in der Übersetzung bei Klett-Cotta auf drei Bücher aufgeteilt wurden – erfreuen sich auch bei uns höchster Wertschätzung, so dass die Fans ungeduldig auf den abschließenden Band warten. Um die Wartezeit ein wenig abzukürzen hat der Autor vorliegenden Kurzroman vorgelegt. Weiterlesen

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Susanne Fröhlich: Wundertüte

wunderGeburt und Pubertät der Kinder, Trennung vom Mann, Wechseljahre. Die Leserinnen der Andrea-Schnidt-Romane von Susanne Fröhlich kennen das ganze Leben der Protagonistin. Jetzt ist der achte Band erschienen: „Wundertüte“. Und eine solche ist das Leben der schwäbischen Werbetexterin auch.
Tochter Claudia genießt nach dem Abi ihre Freiheit in Australien, Sohn Mark ist fast durch die Pubertät, Ehemann Christoph ist aus- und Andreas neuer Freund Paul, den sie am Ende des letzten Buchs kennengelernt hat, eingezogen in die Reihenhaus-Idylle. Weiterlesen

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Tana French: Geheimer Ort, gelesen von Gerrit Schmidt-Foß & Inka Löwendorf

tanaSt. Kilda ist ein Internat, auf das auch Hanni und Nanni gerne gegangen wären. Die Mädchen leben behütet, aber können sich einige Freiheiten herausnehmen. Vor einem Jahr ist ein Junge auf dem Grundstück des Internats erschlagen worden, der Fall war schon fast auf dem Schreibtisch von Stephen Moran in der Abteilung für ungelöste Fälle gelandet. Da taucht eine Karte an einer Pinnwand auf, auf der die Mädchen sich anonym mitteilen können. „Ich weiß, wer ihn getötet hat.“ Gemeinsam mit der vor einem Jahr leitenden Ermittlerin rollt Stephen den Fall neu auf, beginnt wieder mit Befragungen und sucht nicht nur den Mörder, sondern auch den Schreiber. Weiterlesen

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Thomas Thiemeyer: Devil’s River

devilEigentlich scheint das Leben Eves, die aus gut-bürgerlichem, man könnte auch snobistischen Britischen Hause kommt vorgezeichnet zu sein. Sie ist mit einem Bankmanager verlobt, dem sie ins schottische Edinburgh folgen soll, Hochzeit und Kinder, dann Tee-Eilandungen der besseren Gesellschaft. Soirees und Wohltätigkeitsgalas – und doch wird alles ganz anders kommen.

Ihre Emanzipation von der dominierenden Mutter beginnt mit der Eröffnung des Testaments ihrer als extravagant verschrieenen Grossmutter. Weiterlesen

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Joann Sfar: Der Ewige

joDass der Franzose Joann Sfar eigentlich Comic-Zeichner ist, merkt man seinem aberwitzigen und schrillen Debütroman „Der Ewige“ an. Die Geschichte ließe sich hervorragend in Bilder umsetzen. Und die wären zum Teil recht drastisch – die Farbe Rot für das viele Blut wäre eindeutig in der Übermacht. Aber wie sollte das bei einem Vampirroman auch anders sein?

Der Ukrainer Jonas stirbt auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs. Doch muss er bald feststellen, dass der Tod nur vorübergehender Natur war. Schon bald erwacht er als Vampir, immer noch verliebt in seine Jelena … Weiterlesen

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Lyndsay Faye: Die Entführung der Delia Wright

deliaTim Wilde ist zurück. Immer noch in der neugegründeten New Yorker Polizeitruppe, immer noch mit einem Bruder geschlagen und immer noch mit dem Herz am rechten Fleck. Leider wurde das Herz bereits gebrochen und daran leidet er sehr.

Im zweiten Band, der recht zielstrebig auf eine Fortsetzung im Bürgerkrieg hinzusteuern scheint – noch sind wir im Jahr 1846 – , ist dem Norden die Sklavereifrage noch nicht schwerwiegend genug, um sich mit dem Süden zu zerstreiten. Zwar haben Schwarze grundsätzlich das Recht zur Freiheit, aber auch in New York gibst es Sklavenjäger, die den Plantagenbesitzern im Süden ihr Eigentum zurückbringen. Nicht alle davon sind seriös. Weiterlesen

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Colleen Hoover: Hope Forever

hopeDie 17-jährige Sky versucht, ein ganz normales Mädchen zu sein. Aber das ist gar nicht so einfach, wenn die eigene Mutter gegen jegliche Technik ist, keinen Fernseher, kein Handy und kein Internet besitzen möchte und dies auch für ihre Tochter gut hält. Da Sky zu Hause unterrichtet wird, ist ihr Nachbarin Six ihr wichtigster Kontakt in die Außenwelt. Bei deren wechselnden Jungsbekanntschaften macht Sky immer gerne mit, spürt aber niemals dieses Kribbeln im Bauch, wenn sie einen von ihnen küsst. Ihr letztes Schuljahr möchte sie gerne an der Highschool verbringen, wusste jedoch nicht, dass Six ihrerseits ein Auslandsjahr in Italien machen möchte. So startet Sky mutterseelenallein in das Highschoolleben und ist den Zickereien ihrer Mitschüler ausgesetzt, die natürlich schon Einiges über Six‘ Freundin gehört haben. Erst als Sky dem Schulabbrecher Dean Holder über den Weg läuft, scheint sich das Schicksal zu wenden. Sky hat Schmetterlinge im Bauch! Weiterlesen

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Peter Richter: 89/90

89Mit 15 mitten in der Pubertät hat man schon Probleme genug. Aber was macht man, wenn in dieser Situation zu allem Überfluss auch noch die Welt zusammenbricht? Mit dieser Frage beschäftigt sich Peter Richters autobiografischer Roman „89/90“. Er erzählt vom Ende der DDR aus der Sicht des jugendlichen Ich-Erzählers und seiner Freunde in Dresden.

Es macht Spaß, diesen Roman zu lesen, weil er auch sprachlich genauso rotzfrech geschrieben ist, wie 15-Jährige Jungs und Mädchen eben sind – nicht nur in der untergehenden DDR –, sodass man zwischendurch immer wieder laut auflacht oder auch leise vor sich hinkichert. Weiterlesen

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Linus Geschke: Jan Römer 01: Die Lichtung

lichtAls der Kölner Journalist Jan Römer sein neustes Recherchethema sieht, wird er an Ereignisse erinnert, die er tief in seine Vergangenheit verbannt hatte. Denn 1986 war er im Bergischen Land mit ein paar Freunden für ein Wochenende in einer Hütte. Am Ende des Wochenendes waren jedoch zwei der Jugendlichen tot. Offiziell wurde der Fall niemals geklärt, natürlich haben die Beteiligten allerdings schon ihre Theorien bezüglich eines möglichen Täters. Jan setzt sich mehr als zwanzig Jahre danach erneut mit den Ereignissen auseinander und sucht seine alten Freunde auf. Weiterlesen

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Pierre Lemaitre: Wir sehen uns dort oben

obenEs gibt Bücher, die der Leser als wahren Glücksfall in der Literatur empfindet. Nach vielen Stunden kurzweiliger Lektüre, gepaart mit echter Anteilnahme, Spannung und Mitgefühl ist der Schlusspunkt vielmehr als nur das Ende eines Romans.
Der Autor Pierre Lemaitre hat in seinem wunderbaren Roman „Wir sehen uns dort oben“ eine aberwitzige Geschichte zum Leben erweckt, die so verrückt klingt, dass sie schon wieder wahr sein könnte:
Das Schicksal dreier Männer wird kurz vor Ende des Ersten Weltkrieges an der Front verwoben. Da sind auf der einen Seite Albert und Édouard, die wie ihre kampfesmüden Kameraden nur noch überleben wollen. Weiterlesen

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