Carrie La Seur: Denn wir waren Schwestern

wirDer wichtige Anruf im Leben kommt meistens zu einem Zeitpunkt, wenn man ihn am wenigsten würdigen kann.
Für Alma ist dieser Anruf an einem Sonntagmorgen. Sie lebt als erfolgreiche Anwältin in Seattle und befindet sich gerade vor einem wichtigen Vertragsabschluss, von dem sich alle Beteiligten einen großen Profit versprechen. Als Belohnung wird Alma die Partnerschaft in der Kanzlei in Aussicht gestellt.
Almas wichtiger Anruf kommt aus dem Polizeipräsidium von Billings, Montana. Gerade sei die Leiche ihrer Schwester gefunden worden. Die Tochter Brittany befinde sich nun beim ermittelnden Beamten. Statt zu reden, habe sie Almas Visitenkarte vorgezeigt. Weiterlesen

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Andreas Eschbach: Der Jesus-Deal

esch16 Jahre nach Andreas Eschbachs Durchbruch-Roman „Das Jesus-Video“ gibt es jetzt eine Fortsetzung. Oder einen Prequel. Ich bin ehrlich nicht sicher. Diesmal geht es jedenfalls um die Entstehung des Videos, also um die Zeitreisenden. Aber vom „Jesus-Video aus gesehen handelt es sich um Ereignisse in der Zukunft.
Michael Barron ist der jüngere Sohn eines der reichsten Männer der Welt. Es hat seinen Sinn, dass bis etwa zur Buchmitte unklar bleibt, womit dieser seinen Reichtum gemacht hat. Eigentlich war Michaels älterer Bruder Isaak dafür vorgesehen, den großen Plan des Vaters zu erfüllen. Weiterlesen

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Bettina Wündrich: Hochglanz

bettBettina Wündrich weiß, wovon sie schreibt. Bevor die Münchnerin mit „Hochglanz“ ihr Romandebüt gab, war sie Chefredeakteurin bei vier bekannten Frauenzeitschriften. In dem Roman erzählt sie als Josephine, Chefredakteurin des Magazins „Happy“, vom Alltag des Cremetopf-Journalismus und vom Umgang mit den Reichen und Schönen auf Modeschauen.
Sehr überspitzt ist das, was all die Reporterinnen mit Schneewittchen-Gesichtern in dieser „Happy“-Welt erleben. Und Josephine hat die unliebsame Aufgabe, im Auftrag einer Spar-Managerin, mit weniger Geld mehr aus dem Magazin herauszuholen. Dabei gerät sie in ein Spiel von Macht und Intrigen. – Vergnüglich zu lesen, aber sehr leichte Kost.

Bettina Wündrich: Hochglanz.
rororo, Oktober 2014.
336 Seiten, Taschenbuch, 14,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Amy Harmon: Vor uns das Leben

lebenAmerika, 2002: Ambrose, Fern und Bailey sind 18 Jahre alt und haben die Highschool gerade hinter sich. Ihr Leben liegt vor ihnen und jeder Traum könnte wahr werden. Doch die Ereignisse des 11. Septembers 2001 verändern das Schicksal dieser jungen Menschen nachhaltig. Ambrose, Star des Ringerteams und Stolz der ganzen Stadt, liegt die Welt zu Füßen. Er kann an jedem College mit einem Sportstipendium anfangen. Aber das möchte er nicht. Er überzeugt seine vier besten Freunde dazu, zum Militär zu gehen und dort ihr Glück im Irak zu versuchen. Die schüchterne Fern hat auch Träume von einer Autorenkarriere und liebt nichts mehr als Ambrose, doch der beachtet sie kaum. Sie bleibt mit dem wegen Muskeldistrophie im Rollstuhl sitzenden Bailey in ihrem Heimatort. Doch auch das Schicksal dieser beiden wird sich durch Ambrose‘ Entscheidung verändern. Weiterlesen

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F. Paul Wilson: Mitternachtsmesse

wilsDie katholische Kirchengemeinde von Lakewood, New Jersey war einst eine Vorzeigegemeinde. Pastor Palmeris und Pater Joe Cahill führten ihre Schäfchen, bis ein Gerücht über eine pädophile Neigung die Runde machte. Pater Joe Cahill geriet fälschlich in Verdacht und wurde von seinem Bischof ohne nähere Untersuchung abberufen.

Als die Vampire von Osteuropa kommend zunächst Asien und China, später dann Westeuropa und Afrika eroberten, glaubte man in den gottesfürchtigen USA noch, die Invasion der Blutsauger aufhalten zu können. Weiterlesen

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Ferdinand von Schirach: Die Würde ist antastbar, gelesen von Ferdinand von Schirach

würdeEs handelt sich hierbei weder um einen Roman, noch um eine Sammlung der bekannten Geschichten aus dem Gerichtssaal, sondern um Essays. Um die Gedanken eines Mannes nach fast 50 Jahren Leben. Es geht um Frauenrecht, um Mißbrauch, um Recht haben und Recht bekommen. Er betrachtet die Geschehnisse um ihn herum und traut sich, sie auch zu bewerten. Das tut er auf Basis eines juristischen und philosophischen Grundgerüstets, das seinesgleichen sucht. Weiterlesen

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Ralf Bönt: Das kurze Leben des Ray Müller

rayDas ist ein seltsames Buch. Man weiß nicht so recht, worauf Ralf Bönts „Das kurze Leben des Ray Müller“ hinauswill, was genau der Kern dieses Romans ist.

Ein Mann namens Marko Kindler – der Ich-Erzähler – sitzt im Wartezimmer eines Polizeipsychologen, weil er offenbar seinen zwei Wochen alten Sohn Ray entführt hat. Dass diese Geschichte nicht gut ausgegangen sein könnte, lässt bereits der Titel vermuten. Aber was es genau mit der Entführung auf sich hat und was dabei passiert ist, erfährt der Leser erst auf den allerletzten Seiten des Buches, und es nimmt einen vergleichsweise kleinen Teil ein. Weiterlesen

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A. J. Betts: Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe

bettsZac hat Leukämie und hat gerade die Knochenmarktransplantation hinter sich, als ins Nachbarkrankenzimmer ein neuer Bewohner einzieht. Schnell hat Zac erkannt, dass es ein Mädchen in seinem Alter sein muss. Und da er sein Zimmer nicht verlassen darf, nimmt er per Klopfzeichen an der Wand Kontakt zu ihr auf. Mia, das ebenfalls 17-jährige Mädchen, ist wütend und ihres Partylebens beraubt. Dabei versteht sie gar nicht, wie gut sie es doch hat! 95% Überlebenswahrscheinlichkeit – davon träumt Zac lediglich nachts. Zwischen den ungleichen Teenagern entwickelt sich eine Freundschaft. Weiterlesen

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Daniel Kehlmann: Kommt, Geister

geistMit der „Vermessung der Welt“, „Ruhm“ und „F“ hat Daniel Kehlmann Romane geschrieben, die lange die Bestsellerlisten angeführt haben. Sein Buch „Kommt, Geister“ ist ein stilleres und nicht so massentaugliches Buch – eine Sammlung von Essays.
Fünf Vorlesungen, die er als Gast am Lehrstuhl für Poetik im vergangenen Jahr an der Frankfurter Goethe-Universität gehalten hat, hat der 40-jährige Schriftteller in dem Band zusammengefasst. Weiterlesen

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Kate Christensen: Das Ehespiel

eheDen Niedergang einer Ehe beschreibt die amerikanische Autorin Kate Christensen in ihrem Roman „Das Ehespiel“.

Harry und Luz sind seit 30 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder, als sie ihn aus der gemeinsamen Wohnung wirft, weil sie ihn verdächtigt fremdzugehen. Obwohl er das nicht tut, hat Luz kein Einsehen, bis sie schließlich sogar die Scheidung verlangt. Harry dagegen setzt alle Hebel in Bewegung, seine Frau zurückzuerobern. Weiterlesen

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