Michael J. Sullivan: Riyria 03: Der Aufstieg Nyphrons

nyphIhre eigentliche Profession ist das Organisieren von fremden Eigentum – Diebstahl ist dafür eigentlich ein viel zu profanes Wort, denn Hadrian und Royce haben einen Ruf zu verlieren – sie sind Meisterdiebe und doch haben sie ihren letzten Auftrag in den Sand gesetzt.

Statt das königliche Schwert von Melengar zu entwenden wurden sie gefasst, fälschlich des Mordes an dem Monarchen angeklagt, von Arista, der Tochter des Königs als Agenten angeheuert und in den Kampf des kleinen Königsreichs gegen die allmächtig scheinende Kirche Nyphrons verwickelt. Ein uralter, natürlich unheimlich mächtiger Zauberer hat seine nicht mehr vorhandenen Finger auch noch im Spiel, die Suche nach dem seit Generationen verschollenen Erben des Reiches kommt hinzu und immer wieder dürfen sie an der Seite der Prinzessin ins gefährliche Abenteuer ziehen. Weiterlesen

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Nikolaus Breuel: Schlossplatz, Berlin

nikoPolitische Entscheidungsprozesse im Bundestag und ihre gelegentliche Absurdität, aber auch die zeitweilige Flucht der Abgeordneten vor diesem Alltag sind die Themen in Nikolaus Breuels Debutroman „Schlossplatz, Berlin“.

Der charismatische Politiker Rödel setzt mitten in Berlin den Bau einer riesigen Badelandschaft durch. Doch das Projekt wird und wird nicht fertig. Immer neue Schwierigkeiten tauchen auf, immer mehr Geld versickert. Weiterlesen

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Heather Anastasiu: Secrets 01: Ich fühle

scerteVor vielen Jahren ist die Menschheit unter die Erde geflohen. Nur eine kleine Gruppe von ihnen konnte das Desaster auf der Erdoberfläche überleben, bei dem Atombomben den ganzen Planeten verseuchten. Die Anführer dieser kleinen Gruppe haben ihren Mitmenschen Chips eingebaut, die Gefühle vermeiden sollen. So soll erneuten Katastrophen vorgebeugt werden, denn nun sind alle Menschen sich ähnlich und handeln gefühllos und rational. Über die Chips sind alle Menschen der Gemeinschaft miteinander verbunden. Besonderheiten sollen sie sofort der Obrigkeit melden. Die junge Zoe spürt, dass sie anders ist. Immer wieder schlägt ihr Herzmonitor, der Unterschiede zur Masse der anderen Menschen überwachen soll, Alarm. Weiterlesen

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Claudia & Nadja Beinert: Die Kathedrale der Ewigkeit

beinNaumburg, im 11. Jahrhundert. Markgräfin Uta von Ballenstedt ist fast am Ziel ihrer Träume angelangt: Die Kathedrale, ihr Lebenswerk, konnte aller Widrigkeiten zum Trotz gebaut werden, nur die Ausmalungen stehen noch an. Das Einzige, was ihr zu ihrem Glück fehlt, ist, ihre unglückliche Ehe mit Ekkehard einvernehmlich scheiden zu lassen. Denn ihre große Liebe ist Hermann, sein Bruder. In Kaiserin Gisela weiß sie eine Fürsprecherin für ihr Ansinnen. Am Abend trifft sie sich mit dem Geliebten in der Kapelle neben der Kathedrale. Weiterlesen

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Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz (1943)

prinz1943 ließ Antoine de Saint-Exupéry seinen „Kleinen Prinzen“ in der Wüste bruchlanden. Die erste deutsche Übersetzung kam sieben Jahre später heraus. Hans Magnus Enzensberger hat das Märchen nun neu übersetzt. In einer moderneren und für Kinder leichter verständlichen Sprache erzählt die Fassung von der Reise zu den Asteroiden. Die Illustrationen von Saint-Exupéry sind in diesem Taschenbuch alle erhalten.
Die Modernisierung ist weitgehend gelungen. Nur schade, dass der berühmtestes Satz des Buches „Man sieht nur mit dem Herzen wirklich gut“ nicht erhalten geblieben ist. „Man begreift nichts, wenn das Herz nicht dabei ist“, sagt der Fuchs bei Enzensberger. Und das ist längst nicht so schön.

Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz (1943).
dtv, Februar 2015.
128 Seiten, Taschenbuch, 5,95 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Favel Parrett: Der Himmel über uns

himmelFür viele 16-jährige Mädchen gibt es Spannenderes als auf einem Frachter anzuheuern und mit einem Seemann über die Weltmeere zu schippern. Für Isla nicht. Das schüchterne Mädchen wird im Roman „Der Himmel über uns“ des tasmanischen Autors Favel Parrett auf der „Nella Dan“ zum Kabüsenmädchen. Seemann Bo zeigt ihr die Welt auf den Wellen.
Für Isla ist das eine unbekannte, neue Welt. Das sehr schöne Buch ist aber kein Abenteuerroman, sondern eine leise, zarte und sehr innige Geschichte. Weiterlesen

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Dennis Lehane: The Drop – Bargeld

drop„… Detective Evandro Torres arbeitete schon seit einiger Zeit im Raubdezernat, aber vorher war er ein Mann von Format gewesen. Ein glorreiches Jahr und drei Monate lang war er Detective bei der Mordkommission gewesen. Dann hatte er, wie meistens bei den guten Dingen des Lebens, alles vermasselt und war abgestiegen. Ins Raubdezernat.“ (S. 54)
Bei Dennis Lehane sind die Polizisten zu einer Nebenfigur geworden. Degradiert, machtlos und auch in Liebesdingen erfolglos. Die Rolle des Guten übernimmt Bob, ein ehemaliger Krimineller, der seit zwei Jahrzehnten in „Cousin Marvs Kneipe“ als Barkeeper arbeitet und im Haus seiner verstorbenen Eltern lebt. Weiterlesen

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Alexander Osang: Comeback

comeAlexander Osang, der sich auch als Spiegel-Reporter einen Namen gemacht hat, begleitet in seinem neuen Roman „Comeback“ die fiktive Ostberliner Rockband „Steine“ über 30 Jahre hinweg.

Die Band, die sich nicht dagegen wehrt, als „Rolling Stones der DDR“ bezeichnet zu werden, steht unter der Knute der launischen, lauten und politisch engagierten Sängerin Nora. Weiterlesen

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Charis Cotter: Das unsichtbare Mädchen

cotterPolly ist zwölf Jahre alt, als sie einem uralten Geheimnis auf die Spur kommt. Zwölf Jahre, das ist ein gutes Alter für Abenteuer, doch Polly genießt dieses Alter keineswegs. Ihre nervigen kleinen Zwillingsbrüder terrorisieren sie, der Umstand, dass sie sich ihr Zimmer mit dem jüngsten Familienmitglied teilen muss und auch die Pflegekinder der Familie für reichlich Trubel sorgen, macht die Sache nicht besser. Kein Wunder, dass sich Polly für ihre Eltern unsichtbar vorkommt. Auf dem Dachboden entdeckt Polly eines Tages, dass noch ein Mädchen mit ähnlichen Problemen im Haus lebt, die gleichaltrige Rose. Doch trennt die beiden fast ein Jahrhundert, welches sich auf dem Dachboden über einen Geheimgang überbrücken lässt. Weiterlesen

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Stefano Mancuso & Alessandra Viola: Die Intelligenz der Pflanzen

pflanzPflanzen liefern uns außer Sauerstoff wertvolle Rohstoffe in Form von Nahrung, Arzneimittel, Energiereserve und Produktionsmaterial. Doch wie funktionieren Pflanzen, wie ist ihre Beschaffenheit?
Der Neurobiologe Stefano Mancuso legt zusammen mit seiner Co-Autorin Alessandra Viola in leicht verständlicher Form dar, wie der Begriff Intelligenz bei Pflanzen definiert werden kann.

Jeder von uns weiß, dass Pflanzen zum Licht wachsen oder sich in Richtung einer Kletterhilfe recken. Dass Pflanzen aber auch sehen, hören, schmecken, riechen und fühlen können und darüber hinaus noch über fünfzehn weitere Sinne verfügen, ist doch erstaunlich. Weiterlesen

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