Alexey Pehov: Schattendieb: Novellen aus Siala und anderen Welten

pehovSeit dem Start der Piper Fantasy Edition hat Herausgeber Carsten Polzin einige Autoren für den Deutschen Markt aufgetan. Neben Richard Schwartz (Askir-Saga) dürfte Alexey Pehov wohl die auch merkantil bedeutsamste Entdeckung darstellen.

Von dem Russen, der in seinem Heimatland von den Auflagezahlen sowohl einen Sergej Lukianenko als auch einen Tolkien auf die Ränge verweist, hat der Verlag bislang zwei große Reihen vorgelegt. Dank der jeweils einfühlsamen und kongenialen Übersetzung aus der Feder Christiane Pöhlmanns wurden sowohl die Siala Saga um den Meisterdieb und Schattenwandler Garrett als auch die Hara-Chroniken zu Bestsellern, die uns einen Autor präsentierten, der die High-Fantasy zwar nicht runderneuerte, aber überaus versiert und mitreißend zu fabulieren wusste. Mit dem bislang als Einzelroman publizierten „Dunkeljäger“ kombinierte Pehov dann auf sehr amüsant zu lesende Art und Weise Elemente der Völkerromane mit Steampunk-Elementen. Weiterlesen

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Ralf Rothmann: Im Frühling sterben

ralfEinen eindringlichen Roman über das Ende des Zweiten Weltkriegs aus Soldatensicht hat Ralf Rothmann geschrieben. Der 1953 geborene Autor schildert, wie kurz vor Kriegsende noch 17-jährige Jungs für die Waffen-SS eingezogen werden, um dann in Ungarn nahe der Front einen vollkommen aussichtslosen Dienst in Dreck und Kälte zu tun. Der unmittelbar bevorstehende Sieg der Alliierten liegt für jeden sichtbar längst auf der Hand. Weiterlesen

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Lilly Lindner: Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

wasPlötzlich ist Phoebes Schwester April weg. Und Phoebe versteht gar nicht so richtig, was da genau los ist und warum sie nicht zu ihrer Schwester kann. Denn die Erwachsenen schaffen es nicht, dem kleinen Mädchen alles kindgerecht zu erklären. Deshalb beschließt Phoebe, ihrer Schwester zu schreiben und obwohl sie keine Antworten erhält, hört sie nicht auf, aus ihrem eigenen Leben zu berichten und die Fragen zu stellen, die ihr auf der Seele brennen. Für sie gehören Schwestern für immer zusammen und niemand sollte sie trennen. Weiterlesen

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Ursula Poznanski: Stimmen, gelesen von Andrea Sawatzki

stimmenKommissarin Beatrice Kaspary wird zwischen Kita und neuer Liebe zu einem Mord gerufen. In einer psychiatrischen Klinik wurde einer der jüngeren Ärzte tot aufgefunden, eine Stahlschiene steckt in seinem Hals, aber das kann nicht die Todesursache sein. Um ihn herum sind Plastikmesser drapiert, als hätte jemand eine Nachricht hinterlassen wollen. Beatrice macht sich auf die Suche nach dem Täter, zuerst im Kreis er Patienten und der Kollegen. Dabei entdeckt sei Jasmin Matthei, die junge Frau war von Kindheit an von ihrem Vater eingesperrt und missbraucht worden. Weiterlesen

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Donna Leon: Tod zwischen den Zeilen

leonKunstraub ist noch immer ein aktuelles Thema und war es noch mehr, als Donna Leon vor einem Jahr ihren 23. Brunetti-Krimi schrieb. Jetzt ist er ins Deutsche übersetzt erschienen. Der deutsche Titel, „Tod zwischen den Zeilen“, führt jedoch auf eine falsche Fährte. Der englische Titel „By its Cover“ passt deutlich besser.
Denn zwischen den Zeilen passiert hier gar nichts, mehr zwischen den Buchdeckeln. Der Kunstraub, der Guido Brunetti – zunächst ohne Leiche – beschäftigt, spielt in der der ehrwürdigen venezianischen Bibliothek Merula. Weiterlesen

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Hartmuth Malorny: Begegnung in Turin

turinArthur und Sabine haben sich im Internet kennen gelernt. Problem: Die beiden wohnen über 1000 Kilometer voneinander entfernt. Er in Dortmund, sie in Turin. Nach endlosen E-Mails, beschließt Arthur, seines Zeichens Sonderreiniger, seine Fernbeziehung zu besuchen.

Schnell merken die beiden, dass das Leben zu zweit in Wirklichkeit viel schwieriger ist als via Internet: Während Nichtraucherin und Katzenliebhaberin Sabine gern früh schlafen geht und zum schnelleren Einschlafen rigoros „ihre Tropfen“ nimmt, wacht Kettenraucher Arthur erst in der Nacht so richtig auf – auch um sich dann den einen oder anderen Joint zu gönnen. Weiterlesen

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Sabine Ebert: 1815 – Blutfrieden

blutZwei Jahre sind vergangen, seit Sabine Ebert mit 1813 ihren PR-Coup gelandet hat. Doch die Geschichte war noch nicht zu Ende erzählt. Obwohl Napoleon nämlich in der großen Schlacht bei Leipzig geschlagen wurde, war er noch nicht besiegt.

2015 also folgt das Buch 1815 – Blutfrieden.

Im frühen 19. Jahrhundert herrscht Elend in den deutschen Städten. Die fliehenden französischen Soldaten ziehen Verwüstung, Hunger und Krankheit hinter sich her. Für Jette bedeutet das nicht nur, dass sie Leipzig verlassen muss, sondern auch ein unverhofftes Verlöbnis. Weiterlesen

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Jennifer Estep: Elemental Assassin 04: Spinnenfieber

spinneIch bin nicht Robin Hood und mit Ghandi oder Mutter Theresa verbindet mich auch nicht gerade viel. Ich bin, nein, ich war die beste Auftragskillerin von Ashland, der Südstaatenmetropole, bis ich mich auf mein Altenteil zurückzog. Seitdem ist mein Leben noch ein wenig interessanter geworden. Ich töte nicht mehr für Geld, sondern entweder aus Mitleid oder aus Rache.

Dazu muss man wissen, dass Mab Monroe, die dunkle Eminenz der Unterwelt Ashlands, seitdem sie vor Jahren meine Familie mit ihrem Feuerelementar grausam umgebracht hat, ganz oben auf meiner Abschussliste steht. Weiterlesen

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Lisa Gardner: Schmerz

schmerzDetektive D.D. Warren hat bei ihrem fünften Fall eine Ärztin an ihrer Seite, die kaum gegensätzlicher sein könnte. Verletzt an der linken Schulter und vor Schmerzen fast bewegungsunfähig will D.D. unbedingt den „Rosen-Killer“ fassen, der alleinstehende Frauen tötet und misshandelt. Die Schmerztherapeutin Dr. Adeline Glen hilft ihr, stärker als der lähmende Schmerz zu werden. Dass Adeline ein ganz besonderer Mensch ist, stellt D.D. recht schnell fest. Abgesehen von dem Gendefekt, keine Schmerzen spüren zu können, ist sie die jüngste Tochter eines vor vierzig Jahren verstorbenen Massenmörders, dessen Vorliebe für menschliche Haut gerade vom „Rosen-Killer“ kopiert wird. Weiterlesen

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Thomas Sandkühler: Adolf H. – Lebensweg eines Diktators

adolfEs gibt unzählige Biografien über Adolf Hitler. Einige davon wie die von Kershaw, Bullock, Fest oder auch Haffners „Anmerkungen zu Hitler“, sind längst Standardwerke. Aber diese Biografie ist anders. Zunächst einmal richtet sie sich ausdrücklich an Jugendliche. Dementsprechend leicht, aber nicht seicht ist die Sprache gehalten. Sandkühler führt sein Buch nicht entlang der üblichen historischen Zeiteinteilungen, sondern teilt selbst in 7 Kapitel: Der Versager – Der Aufsteiger – Der „Führer“ – Der Kriegsherr – Der Massenmörder – Der Höhlenbewohner – Der Untote. Weiterlesen

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