Gudrun Pausewang: Der einhändige Briefträger

briefJohann lebt so sehr auf dem Dorf, dass sein Zustellbezirk als Postbote 7 Dörfer umfasst. Johann ist siebzehn Jahre alt und weiß genau, was es bedeutet, wenn er einen „schwarzen“ Brief zustellen muss. Er kennt die Menschen in seinem Bezirk und sie kennen ihn. Er weiß, wer sehnsüchtig auf Post aus dem Felde wartet, denn wir schreiben das Jahr 1944. Johann ist nur deswegen Briefträger, weil er bereits in der Armee war und dort eine Hand verloren hat.

Nach langer Pause gibt es wieder ein Buch von Gudrun Pausewang. Ihre Bücher sind nie einfach, weil sie sich brutalen Themen annimmt und obwohl sie Jugendbücher schreibt, nichts beschönigt oder verschleiert. Weiterlesen

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Jojo Moyes: Die Tage in Paris

paris„Die Tage in Paris“ ist der vorangehende Kurzroman zu Jojo Moyes neustem Werk „Ein Bild von dir“. Hier lernt man die beiden Hauptfiguren Sophie und Liv knapp kennen. Sophie und ihr Édouard befinden sich 1912 nach ihrer Hochzeit in Paris und auch Liv und David zieht es 1998 in den Flitterwochen dorthin. Beide Paare werden bei ihren Schwierigkeiten, zueinander zu finden, beschrieben. Wer lebt schon gerne neben einem Mann, der die halbe Frauwelt der Stadt kennt? Oder wer kann sich damit abfinden, dass der eigene Mann auf seiner Hochzeitsreise Geschäftstermine abmacht? Weiterlesen

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Jack Campbell: Die verschollene Flotte: Standhaft

flotteEinst war er das Aushängeschild der Flotte. Er hatte sein Leben im ersten Kampf der Allianz gegen die Syndiks geopfert, um seine Mannschaft zu retten und wurde so zum Vorbild einer ganzen Generation.

Dass er von den Toten zurückkehrt war mehr ein frommer Wunsch, doch dann holten die Flottenführung und die Politiker ihr Wunsch ein. Geary wurde in einer Rettungskapsel aufgefunden, aufgetaut und Übernahme als Admiral eine Flotte tief in Feindesland. Es gelang ihm nicht nur die ihm unterstellten Schiffe heil nach Hause zu bringen, er beendete auch den seit Jahrhunderten andauernden Krieg gegen die Synikatwelten. Weiterlesen

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Stefania Bertola: Mit Links

mitAls Adele eines Morgens aufwacht, ist ihr Mann weg, alle Konten sind geplündert, und das gemeinsame Haus samt Inventar gehört bereits den Nachbarn. Nun steht sie buchstäblich auf der Straße. Schneller als sie denken kann, wird sie von den reichen Freundinnen fallen gelassen. Nachdem sich sogar die eigene Mutter von ihr abwendet, besitzt Adele nur noch einen Kleinwagen mit einer Tankfüllung und weiß nicht wohin mit sich und ihrem Leben. In dieser Situation lernt sie Eva und ihre kleine Tochter Jezebel kennen, die auf einer Raststätte in ihr Auto springen, um vor der habgierigen alten Clotilde Castelli und einem ihrer Söhne zu fliehen. Weiterlesen

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Richard Dübell: Der Jahrhundertsturm

jahrUm 1840 herum ist die Eisenbahn gerade erfunden. Noch fährt sie hauptsächlich in England, aber auch von Nürnberg nach Fürth ist bereits eine Dampflok gefahren. Es gibt Visionäre im Deutschland – oder vielmehr in den einzelnen Staaten die einmal Deutschland werden sollen – nicht nur im politischen, sondern auch im technischen Bereich. Bismarck ist noch ein Junker mit übergroßem Selbstbewusstsein und Ehr-geiz, Deutschland noch eine Ansammlung von Flecken auf der Landkarte in Form einzelner Fürstentümer. Aber Bismarks Vision ist ein geeintes Deutschland, mit Preu-ßen als stärkster Macht. Die Vision vom geeinten Deutschland teilt der Politiker mit den Technikern. Weiterlesen

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Gaby Hauptmann: Zeig mir, was Liebe ist

liebeDer Titel von Gaby Hauptmanns neuem Roman, „Zeig mir, was Liebe ist“, ist ein bisschen irreführend. Zwar siegt auch in diesem Sommerbuch der deutschen Bestseller-Autorin die Liebe, aber eigentlich ist dieses Buch ein Krimi.
Das 23 Jahre junge Straßenmädchen Leska lernt Millionärssohn Valentin kennen. Der macht sie zur Co-Pilotin bei einem Oldtimer-Rennen, wo er am Steuer eines zehn Millionen teuren Ferrari, Baujahr 1962, sitzt.
Spontan lädt Valentin Leska zwischen Trainingsrennen und Wettkampf zu einer Spritztour nach Venedig ein. Und da beginnt eine Jagd der Mafia auf das wertvolle Auto und das junge Paar. Weiterlesen

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Catherine Chanter: Die Quelle, gelesen von Gabriele Blum

dieRuth kommt aus dem Frauengefängnis zurück nach Hause. Aber es ist nicht einfach irgendein Zuhause. Es ist der einzige Ort in England, an dem noch Regen fällt, rundum ist alles derart verdorrt, dass bereits Lebensmittelknappheit herrscht. Nur auf dem Anwesen von Ruth und Marc blüht und gedeiht noch Alles, aus unverständlichen Gründen. Ruht erzählt ihre Geschichte in Rückblicken. Sie und ihr Mann haben die Farm voller Hoffnung gekauft, um aus dem engen Londoner Stadtleben herauszukommen, um selber anzubauen und mit dem entschleunigten Leben auch aus ihrer Ehekrise herauszufinden. Weiterlesen

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Joelle Charbonneau: Die Auslese 02: Nichts vergessen und nie vergeben

ausEtwa ein halbes Jahr ist seit der Auslese und dem ersten Band „Nur die Besten überleben“ vergangen. Malencia, genannt Cia, hat sich allmählich in der Universität eingelebt und den Einführungsstudiengang hinter sich gebracht. Mit der letzten Prüfung erfährt sie endlich, welchem Studienfach sie zugeordnet wird. Enttäuscht ist sie, als es nicht die favorisierte Biotechnik, die bereits ihr Vater studierte, ist, sondern die Regierung! Zudem wurmt es Cia, dass sie sich nicht komplett an die Auslese erinnern kann. Anhand ihrer geheimen Aufzeichnungen lässt sich nur manches erahnen. Als sie etwas Schreckliches herausfindet, entschließt sie sich zur Flucht von der Universität. Weiterlesen

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Hanna Dietz: Wie Buddha in der Sonne

Nachdebuddm sie „Männerkrankheiten“ und „Weiberwahnsinn“ abgehandelt hat, schickt Hannah Dietz die Helden ihres neuen Romans nun in den Urlaub und lässt die Herzen schmelzen wie „Buddha in der Sonne“.
Auf der Tropeninsel Larishang plagen sich Frida und ihr Ehemann Henning zunächst mit Macken im All-inklusive-Urlaub. Statt im Luxus-Strandbungalow hocken sie in einer Bruchbude mit Kakerlaken und Touristen, mit denen man am liebsten keine Freizeit verbringen will. Aber Frida macht mit Geisterbeschwörung etwas aus dem verunglückten Urlaub, um ihr Liebesleben in Schwung zu bringen.
Hanna Dietz erzählt die seichte Feriengeschichte witzig und hat eine Menge Abenteuerlust für Frida mit im Urlaubsgepäck. – Unterhaltsame, mit lockerer Feder geschriebene Urlaubslektüre, besonders für All-inklusive-Touristen.

Hanna Dietz: Wie Buddha in der Sonne.
Wunderlich, Mai 2015.
336 Seiten, Taschenbuch, 14,95 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Mechthild Gläser: Die Buchspringer

buchAls Amy in der Schule gemobbt wird und sich ihre Mutter von ihrem langjährigen Freund trennt, wollen die beiden einfach nur weg. Deshalb verbringen sie die Sommerferien auf einer der Shetlandinseln, wo Amys Großmutter lebt, die das junge Mädchen bisher noch nicht kennengelernt hat. Warum das der Fall ist, erkennt Amy schnell. Zwischen ihrer Mutter und ihrer Oma steht es nicht zum Besten und die Großmutter erzählt zudem, dass Amy in Bücher springen könnte und quasi live in der Handlung dabei sein könne. Die begeisterte junge Leserin kann ihren Ohren kaum trauen! Doch in der Bücherwelt stimmt etwas ganz gewaltig nicht! Weiterlesen

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