Dirk von Petersdorff: Wie bin ich denn hierhergekommen

Eine klassische Dreiecksgeschichte unter End-Dreißigern breitet der 1966 geborene deutsche Autor Dirk von Petersdorff in seinem Roman „Wie bin ich denn hierhergekommen“ aus. Tim und Anna leben ein klassisches Leben mit Beruf, Ehe und Kind. Johannes dagegen hat keinen festen Job und führt immer noch das Dasein eines Studenten. Die Drei kennen sich aus alten Zeiten, und auch Johannes und Anna haben ein Faible füreinander.

Hauptproblem dieses Romans ist seine Sprunghaftigkeit und sein Reichtum an überflüssigen Details. Dirk von Petersdorff, der an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena unterrichtet, kommt von einem Thema aufs Nächste, ohne dass das etwas mit den drei Hauptfiguren zu tun haben muss. Die Schönheit eines Himalaya-Bergmassivs hat dabei genauso ihren Platz wie der Auto-Waschvorgang in einer Waschstraße. Anna, Tim und Johannes lernt man dabei nicht kennen. Sie bleiben bis zum Ende des Romans nebulös. Nicht empfehlenswert.

Dirk von Petersdorff: Wie bin ich denn hierhergekommen.
C. H . Beck, Juli 2018.
218 Seiten, Gebundene Ausgabe, 22,00 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Andreas Schröter.

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