Andreas Brandhorst: Das Arkonadia-Rätsel

Jasper und Jasmin sind Reisende im Auftrag von Omni, eines Bundes von Superzivilisationen, der die Galaxis beherrscht. Beide erhalten den Auftrag zum Planeten Arkonadia zu reisen und dort das Rätsel des Nerox zu lösen.

Der Nerox ist ein geheimnisvolles Objekt, das alle 453 Jahre erscheint und jedwede höhere Technologie lahmlegt. Unter den vielen Spezies, die Arkonadia bevölkern, gibt es machtgierige Gruppen und Karrieristen, die versuchen, den Nerox zu erreichen, um durch ihn den ganzen Planeten zu beherrschen. Dazu ist ein „Werkzeug“ nötig und so wird Zirzo, der beste Werkzeugmacher Arkonadias, gezwungen die Reise zum Nerox mitzumachen. Weiterlesen

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Jaroslav Kalfař: Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt

Jakub Procháska symbolisiert den Stolz einer ganzen Nation. Von einem Kartoffelacker erhebt sich das erste tschechische Raumschiff der Geschichte, um ein astronomisches Phänomen zu untersuchen. In den Weiten des Weltalls trifft Jakub auf den Ursprung des Lebens und einen extraterrestrischen Begleiter. Die irdischen Probleme des Astronauten verfolgen ihn jedoch in luftige Höhen. „Meine größte Hoffnung ist es, dass der Leser so etwas noch nie zuvor gelesen hat“, betont der Autor Jaroslav Kalfař. Mission geglückt: Seine fantasievolle Mischung aus „Per Anhalter durch die Galaxis“, gespickt mit kafkaesken Anleihen, tschechischer Geschichte und philosophischen Untertönen sucht seinesgleichen! Weiterlesen

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Wesley Chu: Zeitkurier

Das Universum im 26. Jahrhundert: Die Erde ist ein verseuchtes Ödland, nur noch ein Bruchteil der einstmaligen Weltbevölkerung lebt auf ihr. Die Menschen sind teils gestorben, teils ins All ausgewandert. Deshalb gibt es auf zahlreichen Planeten Kolonien. Doch eins konnte dabei nicht gelöst werden: Die Energiequellen und Ressourcen werden dennoch langsam knapp. Um diesem entgegenzuwirken, machen speziell ausgebildete Menschen Zeitreisen, die Chronauten. James Griffin-Mars ist einer von ihnen, ein sehr guter sogar. Er ahnt allerdings nicht, dass sein neuer Auftrag auf der Erde alles verändern wird und sein komplettes Weltbild infragestellt.

Wesley Chu ist mit „Zeitkurier“ ein sehr interessanter Zeitreisen-Science-Fiction-Roman gelungen, der ohne viel Technik auskommt. Weiterlesen

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Jasper T. Scott: Dark Space 03: Der Ursprung

Einst umfasste das menschliche Sternenreich ISS die ganze Galaxis. Das war, bevor die insektoiden Aggressoren der Sythianer kamen, und die ISS dank ihrer Tarnschirme vernichtend schlugen. Die Sythianer schickten das von ihnen versklavte Reptilienvolk der Gor vor, eine Rasse, die für den Kampf lebt, die sich selbst und ihre Kriegsschiffe fast unsichtbar machen kann und die Telepathen sind. Der Untergang der Menschheit schien unaufhaltsam zu sein. Billionen Menschen starben in den Gefechten, nur einer verschwindend kleinen Anzahl gelang die Flucht in den Dark Space, einem Sternenhaufen aus schwarzen Löchern, in den einst die straffälligen Verbrecher deportiert wurden. Lange Zeit dachte man, dass die letzten freien Menschen hier leben würden. Weiterlesen

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George R. R. Martin: Planetenjäger

Willkommen auf dem Kolonieplaneten São Paulo. Hier, fern der überfüllten Erde gibt es Platz, Rohstoffe und die Gelegenheit, sein Glück zu machen. Zwei befreundete Alienvölker unterstützen die Menschen dabei, das All zu besiedeln. Komm in die neuen Welten, mache dein Glück, so wird für die Kolonialisierung geworben.

Auch Ramon Espejos dachte einmal, dass er eben jenes, sein Glück machen könnte. Aus Mexico stammend brach er auf der Suche nach persönlichen Glück, Reichtum und Freiheit auf, nur um auf dem Planeten auf altbekannte Strukturen zu stoßen – dort die Reichen, hier die, die malochen armen Hunde, die dafür sorgen, dass die Reichen immer reicher werden. Dass er selbst ein Macho par Exzellenz ist, dass er seine Frauen schlägt und betrügt, misshandelt und missbraucht bereitet ihm kein schlechtes Gewissen. Seit frühester Kindheit hat er verinnerlicht, dass nur der Starke, der Brutalere überlebt und sein Dasein darauf ausgerichtet. Weiterlesen

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James Corey: Babylons Asche

Die Menschheit ist einen weiten Weg gegangen. Sie hat sich die Erde untertan gemacht, dann wurden die Planeten des heimischen Sonnensystems kolonisiert und begonnen, den Mars in eine zweite Heimat für Menschen zu verwandeln. Mitgeholfen haben dabei die Menschen, die ihr ganzes Leben im Raum verbringen – die Gürtler. Auf ihren Raumstationen, den Schiffen und Habitaten leben, leiden und sterben sie, immer ausgenutzt und unterdrückt von den Erdlern.

Nach der Entdeckung des Protomoleküls, der Tore zu anderen, weit entfernten Planeten aufgestoßen hat, hat sich alles geändert. Die Gürtler rebellierten angeführt von Marco Inaros und seiner freien Raummarine, ließen gigantische Felsen auf die Erde prallen und brachten Milliarden Menschen um. Dass Marcos sich zu einem Despoten entwickelt, der das Überleben derer, für die er offiziell kämpft aus dem Visier verliert, die Grauen, die er mit seinen Terrorakten auch bei seinen gemäßigten Verbündeten auslöst führt dazu, dass seine Koalition auseinanderbricht. Weiterlesen

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Jamie Sawyer: Das Lazarus-Spiel

Willkommen im dritten und letzten Teil einer großen intergalaktischen Liebesgeschichte. Moment, da reiben sie sich überrascht die Augen – sollte die Lazarus Trilogie nicht eigentlich lupenreine Military-SF mit jeder Menge Gefahr, Exotik, Kampf und nicht zuletzt Tod sein? Die Antwort lautet wie immer so treffend, ja, aber …

Schauen wir uns zunächst die Grundsituation an. Zwei menschliche Blöcke, das Asiatische Direktorat und die westliche Allianz haben das All koloniert, stehen einander aber misstrauisch, feindlich bis hin zu kriegerisch gegenüber. Mit der Fremdrasse der Krell in ihren biologischen Raumschiffen und mit entsprechenden Waffen führt die Menschheit seit Jahrzehnten einen verlustreichen, ja desaströsen Krieg, den sie rapide zu verlieren droht. Einzig dem Einsatz von Sims, geklonten Kämpfernkörpern in die der Geist der Soldaten transferiert wird, ist es zu verdanken, dass die Menschheit bis dato überlebt hat. Sobald die Soldaten sterben, wacht ihr Bewusstsein in ihrem natürlichen Körper wieder auf. Weiterlesen

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Anke Höhl-Kayser: Das Geheimnis der Sternentränen

Die Erde im Jahr 2162: Durch einen gewaltigen Atomkrieg hat sich die Menschheit fast völlig ausgerottet. Nur rund fünfzigtausend Überlebende konnten sich retten. In einer atomar verseuchten und ohne Schutzkleidung nicht mehr betretbaren Umwelt ist seither eine neue Gesellschaft entstanden. Dominiert wird sie ausschließlich von Frauen. Männern kommt nur noch eine untergeordnete Rolle als Arbeiter und Handlanger zu. Im Präsidialsystem der United States of China and America (USCA), an dessen Spitze die High Chancellor Gold steht, ist alles genau reglementiert: Kleidung und Nahrung werden vom Staat verteilt, Präimplantationsdiagnostik und Aufzuchtgruppen sorgen für Menschen nach Maß, Privatsphäre ist unbekannt und das Lebensalter ist auf 55 Jahre begrenzt.

In dieser Gesellschaft lebt die Scientist Jade, eine junge Frau, die den Auftrag erhält, mit Hilfe einer neuartigen Technologie einen transtemporalen Korridor in die Zeit des Mittelalters zu erschaffen. Weiterlesen

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Robert A. Heinlein: Die Invasion

Eine Invasion von Außerirdischen bedroht die Erde! Oder ist das eine Täuschung? Zunächst wird über Iowa ein unbekanntes Flugobjekt gesichtet, in der Bevölkerung bricht daraufhin Panik aus, Agenten werden geschickt, um das Objekt zu studieren. Dann folgt die Entwarnung: Es gab kein Flugobjekt, keine Außerirdischen, keine Gefahr. Das Raumschiff entpuppt sich als plumpe Fälschung.

Die Agenten Sam und Mary werden auf die merkwürdige Angelegenheit angesetzt, als zwei Agenten des Secret Service nicht von ihrem Einsatz in Iowa zurückkehren. Sie finden heraus, dass eine Alien-Invasion tatsächlich stattgefunden hat. Die Mollusken-Aliens, die sich vom sechsten Mond des Saturn zur Erde aufgemacht haben, um den Planeten zu erobern, sind tatsächlich gelandet und ihr Feldzug hat begonnen. Weiterlesen

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E. S. Schmidt: Die zweite Finsternis

Ich liebe gute Endzeit-Geschichten, und E.S. Schmidts Roman beschreibt definitiv das Leben der Menschheit nach ihrem Ende als Beherrscher der Welt. Im Prolog kurz zusammengefasst die Ursache für die Zerstörung der menschlichen Zivilisation: Ein außerirdisches Raumschiff stürzt auf der Erde ab und drachenähnliche Reaper mit telepathischen Fähigkeiten, die große Teile der Menschheit und der Tierwelt ausrotten, werden freigelassen.

In den USA gibt es nur noch wenige menschliche Siedlungen, die mit den Möglichkeiten der untergegangenen Zivilisation gesichert sind. Weiterlesen

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