Kathrin Lange: Die Fabelmacht-Chroniken 01: Flammende Zeichen

Mila ist ein normales Mädchen, das gerne schreibt. Nach einem Krach mit ihrer Mutter flieht zu zu einer Freundin nach Paris. Sie kann nicht ahnen, dass ihr ganz besonderes Talent nur in Paris zum Vorschein kommen wird und dass sie dort jemanden treffen wird, den sie schon sehr lange und doch nicht kennt.

Nicholas dagegen lebt schon sein ganzes Leben lang in Paris und mit dem Wissen um die Fabelmacht. Leider hat ihn das nicht davon abgehalten, seine eigene Geschichte zu schreiben – mit so bösen Ende, wie es nur rebellische Pubertierende sich ausdenken können. Das bereut er längst, aber er scheint es nicht mehr ändern zu können.

Eric hat mit der Fabelmacht nichts zu tun, er hat ein ganz eigenes Päckchen zu tragen, dass ihn mehr oder weniger auf der Straße leben lässt. Mila stolpert am Bahnhof über ihn und verändert sein Leben ebenfalls. Weiterlesen

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Kevin Sands: Der Blackthorne Code 02: Die schwarze Gefahr

Als Erbe seines Meisters sollte Christopher inzwischen eigentlich fein raus sein für einen ehemaligen Waisenjungen. Dummerweise lässt die Gilde sich Zeit, einen neuen Meister für ihn zu finden und der Schatz, den Meister Benedict ihm angeblich hinterlassen hat, ist nicht aufzufinden. Da kommt die Pest nach London. Und mit ihr ein geheimnisvoller Prophet, der angeblich die nächsten Toten voraussagen kann und ein Wunderheiler, dem es wirklich gelungen zu sein scheint, ein Mittel gegen die Pest zu finden.

Sehr gut hat mir gefallen, wie Kevin Sands beschrieben hat, woran die Menschen glauben können, wenn sie völlig verzweifelt sind. Wer oder was auch immer ihnen Schutz oder Heilung verspricht, bekommt alles, was menschenmöglich ist. Christopher und sein Freund Tom, später auch die neu eingeführte Sally, geraten mitten in den Strudel aus Angst, Verzweiflung, Hoffnung und Betrug.  Keven Sands stützt sich dabei auf Daniel Defoes „Die Pest zu London“, die ich auch schon sehr eindringlich fand. Weiterlesen

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Anika Beer: Kieselsommer

Die 15-jährigen Freundinnen Tilda und Ella können es kaum glauben: Es sind Sommerferien und sie machen zwei Wochen allein Urlaub in einer kleinen Hütte im Spreewald. Ella hofft auf das Schicksal und die große Liebe. Bereits am ersten Abend wünscht sie sich sehnlich, endlich einen Freund, den Freund überhaupt, die wahre Liebe zu finden. Tilda belächelt den Versuch ihrer sonst zurückhaltenden Freundin und staunt nicht schlecht, als am nächsten Tag tatsächlich ein junger Mann namens Mats vor der Tür der beiden steht. Zwischen Ella und Mats scheint es Liebe auf den ersten Blick zu sein. Doch was wird nun aus dem gemeinsamen Urlaub? Tilda fasst einen Entschluss … Weiterlesen

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David Levithan: Was andere Menschen Liebe nennen

Stephen ist 16 Jahre alt, hat keine Freunde, war noch nie in der Schule oder hat mit Gleichaltrigen gespielt. Seit einiger Zeit hat er sogar nicht mal mehr mit einem Menschen geredet – denn seine Mutter ist gestorben. Warum das alles so ist? Stephen ist für andere Menschen unsichtbar. Nur seine Mutter und seinen Vater wissen, dass es ihn gibt, doch sein Vater hat die Familie vor langer Zeit verlassen und nach dem Tod der Mutter ist Stephen auf sich gestellt. Nur wenn er sich stark konzentriert, kann er Dinge wie Türklinken benutzen oder Gegenstände berühren. Denn so geisterhaft Stephens Existenz zu sein scheint, hat er doch menschliche Bedürfnisse, muss essen und möchte an die frische Luft. Als er im Hausflur schließlich die neue Mitbewohnerin Elizabeth trifft, kann er seinen Ohren kaum trauen: Elizabeth spricht ihn direkt an und scheint ihn sehen zu können! Der erste Mensch seit 16 Jahren! Kann das möglich sein? Weiterlesen

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Flurin Jecker: Lanz

Der 14-jährige Lanz hat Projektwoche und eigentlich keine Lust, einen Blog schreiben. Trotzdem meldet er sich bei dem Projekt „Ich schreibe einen Blog“ an, weil er weiß, dass Lynn da sein wird. Dass sein Lehrer Gilgen den Kurs leitet und Lynn gar nicht da ist, frustriert ihn.

Natürlich hat er keine Ahnung, was er schreiben soll. Als er dann aber beginnt, werden seine Einträge so persönlich, dass niemand den Blog lesen darf: Lanz hat zwei Zuhause, ein Zimmer bei der Mutter, eins beim Vater, und versucht beiden Eltern das Gefühl zu geben, dass es bei ihnen jeweils am schönsten ist.

Das Dorf in der Schweiz, in dem er lebt, steht nicht gerade für Spaß und Abwechslung. Am meisten beschäftigen ihn seine Gefühle für Lynn, die dann doch noch im Kurs auftaucht. Allerdings meint Gilgen, dass es unmöglich sei, im Projekt „Ich schreibe einen Blog“ erst gar nicht zu bloggen, dann seine Texte geheim zu halten, obwohl der Sinn eines Blogs das Teilen von Eindrücken, Geschichten und Gefühlen mit anderen ist. Weiterlesen

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Sara Pennypacker: Mein Freund Pax

Es herrscht Krieg und Peters Vater muss als Soldat an die Front. Peter soll deswegen zu seinem Großvater in ein weit entferntes Dörfchen ziehen. Doch zu dem alten Mann kann er seinen besten Freund Pax nicht mitnehmen. Pax ist nicht etwa ein Schulkamerad, sondern ein zahmer Fuchs, den Peter vor Jahren vor dem sicheren Tod gerettet hat. Sein Vater zwingt ihn schließlich, Pax vor seinem Umzug in einem Waldstück auszusetzen. Auch in der neuen Umgebung kann Peter den Fuchs nicht vergessen. Er beschließt, auszureißen und die weite Strecke zu Fuß zurückzulegen, um wieder mit Pax vereint zu sein.

Sara Pennypacker hat bereits mit „Der Sommer der Eulenfalter“ ein einfühlsames Jugendbuch geschrieben, das sich ebenfalls einem ungewöhnlichen Thema zuwandte. Weiterlesen

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Hilary Freeman: Mein schönes falsches Leben

Als die 17-jährige Ella eines Morgens die Augen aufschlägt, ist sie eine andere. Und irgendwie doch nicht. Sie ist noch Ella, aber anders. Sie trägt eine andere Frisur, ihr Zimmer ist anders dekoriert, sie hat andere Freundinnen, ihre Eltern sind nicht geschieden und in der Schule belegt sie völlig andere Kurse als sonst. Was ist passiert? Ella beginnt nach Ursachen zu forschen, während sie sich Stück für Stück in dem fremden Leben zurechtfinden muss. Hat das alles etwas mit dem Autounfall zu tun, der ein paar Wochen zurückliegt? Oder mit der seltsamen alten Frau, die ihr ständig begegnet, die aber niemand außer ihr zu sehen scheint?

Die Idee von Hilary Freeman ist nicht schlecht, aber man hätte mehr aus ihr machen können. Viel zu lange hält sie sich mit Ellas neuem Leben auf, bis sie auf den Kernpunkt – im Wesentlichen eine Theorie über Parallelwelten, die aus Wendepunkten im Leben resultieren – kommt. Weiterlesen

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T. A. Wegberg: Meine Mutter, sein Exmann und ich

Joschka ist 15, hat eine Zwillingsschwester namens Liska und zwei Väter. Naja, eigentlich hatte er eine Mutter und einen Vater, bis sich seine Mutter in Frederik umbenennen lassen wollte und sich zum Mann umoperieren ließ. Transgender. Joschka kann damit nichts anfangen und plötzlich will seine Mutter auch nicht mehr, dass er sie „Mama“ nennt. Vor seinen Freunden schirmt er seine Mutter panisch ab, damit diese nicht von der Sache Wind bekommen. Denn in seinem Leben ist auch so schon genug los: Er freundet sich mit dem seltsamen Neuling Sebastian an und kommt endlich seiner großen Liebe Emma näher.

Wegbergs Roman ist lustig und ernst zugleich. Er findet einen perfekten Mittelweg zwischen witzigen Szenen aus Joschkas Familienleben und einer ernsten Annäherung an das Thema Transgender. Weiterlesen

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Simon Packham: Stumme Helden lügen nicht

In nur einer Nacht verändert sich das Leben des 15-jährigen Chris schlagartig. Sein bester Freund Declan kommt bei einem Autounfall ums Leben und nichts ist mehr wie zuvor. Plötzlich bringt Chris keinen einzigen Ton mehr über die Lippen. Er ist verstummt im Angesicht dessen, was er getan hat. Seine Lehrer, Eltern und Mitschüler reagieren mit einer Mischung aus Gelassenheit, Belustigung und Bestürzung. Nur das Mädchen Ariel glaubt, dass mehr hinter Chris‘ Stille steckt und versucht, an ihn heranzukommen.

Simon Packhams Roman ist kurz und knapp gehalten. Man lernt Chris am Tag nach dem Unfall kennen und begleitet ihn in den darauffolgenden Wochen. Die Geschichte wird komplett aus seiner Sicht beschrieben, weshalb man als Leser meist weiß, was in ihm vorgeht. Sein Geheimnis, das dann gar nicht so wild ist, wie es aufgebauscht wird, erfährt man trotzdem erst kurz vor Ende des Romans. Weiterlesen

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Anne Freytag: Den Mund voll ungesagter Dinge

Sophie ist 17 Jahre alt und steht direkt vor ihren Abiturprüfungen, als es ihrem alleinerziehenden Vater einfällt, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für einen Umzug wäre. Er will die Zelte in Hamburg abbauen und zu seiner Freundin und deren zwei Söhnen nach München ziehen – zehn Wochen vor Sophies Abiturprüfungen! Mürrisch lässt sich Sophie darauf ein und ist in München die Neue, die keiner kennt. Doch dann lernt sie das gleichaltrige Nachbarsmädchen Alex und deren Freunde Clemens und Nik kennen und die Geschichte scheint eine Wendung zu nehmen. Alex nimmt sich freundlich Sophie an und selbst die Freundin ihres Vaters, Lena, scheint sich für das Mädchen zu interessieren. Weiterlesen

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