Sebastien De Castell: Shadowblack 02: Karten des Schicksals

Vor vier Monaten war das Leben noch in Ordnung. Kellen wuchs behütet in seinem Dorf auf, wurde zwar von den Gleichaltrigen getriezt, verprügelt und verzweifelte an seiner Unfähigkeit, eine der sechs magischen Kräfte in sich zu wecken, aber hatte zumindest eine Heimat. Dass sein Volk die mächtigsten Magier der Welt stellt, dass ein Jeder mindestens eines der bei der Geburt in die Haut tätowierten Gaben aktiviert erweist sich für unseren Sechzehnjährigen als Nemesis. Er kann partout seine Gaben nicht wecken, legt sich zudem mit den mächtigsten Familien seines Stammes an – und überlebt nur durch die Hilfe einer Argosi, einer Abenteurerin und seines Seelengefährten.

Die Verbannung und Ächtung – immerhin ist eine Belohnung auf seinen Tod ausgeschrieben – führt dazu, dass sie die menschenleere Wüste durchqueren. Erwähnte ich bereits den magischen Steckbrief der jedem Hasardeur Gold verspricht, wenn er nur Kellen vom Leben in den Tod befördert? Während des Kampfes gegen zwei Kopfgeldjäger, die sich nur zu gerne das Preisgeld auf seine Leiche verdienen würden, lernt er eine junge Frau kennen, die von dem Fluch des Schwarzschattens, einer magischen Seuche, heimgesucht wird. Auf der Suche nach Heilung für diese und weitere Infizierte muss unser Trio nicht nur einen finsteren Magier finden und bezwingen, mit Geistern flüstern, sondern auch lernen, wie man ein leibhaftiges Krokodil besiegt … Weiterlesen

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Kathrin Tordasi: Brombeerfuchs. Das Geheimnis von Weltende

Eigentlich wollte die 12-jährige Portia die Sommerferien mit ihrer Mutter in Andalusien verbringen. Stattdessen soll sie nun zwei Wochen zu ihren Großtanten Rose und Bramble nach Nordwales. Zunächst ist Portia enttäuscht, aber die Reise soll sich bald als großes Abenteuer erweisen.

Das Cover des Buches ist wunderschön gestaltet. Man wird direkt hineingezogen in diese magische Welt der Sagen, der Anderswelt. Aber nicht nur die Buchgestaltung übt diesen Song aus, auch die Erzählart. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive der beiden Hauptfiguren Portia und Ben erzählt, was einen – vor allem ab der Hälfte des Buches – die Lektüre nicht mehr aus der Hand legen lässt.

Wir treffen auf Feen (keine klischeehaft niedlichen, heiteren und glücksbringenden, sondern eher in der Tradition der bösen Fanferlüsch), auf Gestaltwandler und auf Arawn, den grauen König. Ihn müssen Ben, Portia und ihre neugewonnenen Freunde besiegen, um die in den Nebeln gefangene Rose und schließlich auch sich selbst zu befreien und wieder in die „richtige“ Welt zu gelangen. Weiterlesen

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Jennifer L. Armentrout: Cursed: Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit

Mit fünfzehn Jahren zu sterben ist eine Tragödie. Noch schlimmer ist es allerdings, von seiner magisch begabten kleinen Schwester wieder zum Leben erweckt zu werden. Das ist zumindest Embers Meinung. Vor zwei Jahren starb sie bei einem Autounfall und wurde von ihrer Schwester zurückgebracht, doch das hatte Folgen: Seit diesem Zeitpunkt, stirbt alles Lebendige, was Ember berührt; Pflanzen, Tiere, Menschen.

Nicht nur, dass dieser Fluch ihr Privatleben extrem einschränkt, seit dem Unfall, bei dem auch ihr Vater ums Leben kam, befindet ihre Mutter sich in einem Schockzustand und Ember trägt die alleinige Verantwortung für ihre inzwischen fünf Jahre alte Schwester Olivia.

All dies führt dazu, dass Ember sich von ihren Mitmenschen abschottet, vor allem aus Angst, jemanden mit einer Berührung zu töten. Bei einem Übergriff auf sie geschieht das Entsetzliche: Ihr Angreifer stirbt.

Was folgt, ist eine Kette unvorhergesehener Ereignisse: Ember und Olivia werden entführt und landen im Haus eines Mannes, der Kindern ein Zuhause gibt, die ebenso übernatürliche Gaben haben, wie die beiden. Über Embers Anwesenheit ist niemand erfreut. Während Olivias Gabe als Wunder angesehen wird, soll ihre unnatürlich und nur durch ihren Tod hergeführt worden sein. Weiterlesen

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Derek Landy: Skulduggery Pleasant 13: Untotenland

Die Gegner waren besiegt, die Welt ein wenig sicherer geworden. Insoweit haben Walküre Unruh und ihr Partner, Skulduggery Pleasant ihre Aufgabe erfüllt. Und dennoch wacht Walküre jede Nach mit Alpträumen auf, zweifelt an sich und macht sich Vorwürfe.

Um Darkise, die die Welt vernichten wollte aufzuhalten, war sie gezwungen, ihre jüngere Schwester zu ermorden und ihre Seele zu zerreißen. Dass sie danach ihre Schwester wieder zum Leben erweckt und deren Seele geflickt hat, ändert die Tatsache nicht wirklich. Selbstzweifel und Schuldgefühle belasten sie massiv. Da kommt es gut, dass einmal mehr eine dunkle Bedrohung ihr Haupt reckt. Unsere Welt wird Ziel eines Angriffs. Aus einer Parallelwelt plant Mevolant nichts weniger, als die Invasion unserer Realität durch seine Zauberer. Die Menschen ohne Magie sollen unterjocht, ein Regiment des Schreckens und der Dominanz durch Magier errichtet werden. Die Alten Männer werden in die Parallel-Dimension entsandt, den Plan aufzuhalten. Weiterlesen

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Tamara Bach: Sankt irgendwas

„Schräg.“ Dies sagt einer, der nicht dabei war.

„Jedenfalls war keiner im Gefängnis und es gab wohl keine Brandstiftung.“ (S. 120)

Die 10d begibt sich mit ihrem Klassenlehrer, Dr. Utz, auf eine Studienfahrt ins Ausland. Für alle ist diese Reise mit viel Extraarbeit verbunden, denn Utz hat jedem der 28 Schülerinnen und Schülern ein Referat über eines der Ausflugsziele aufgegeben. Darüber hinaus muss täglich ein Protokoll geschrieben werden. Abgesehen davon, dass Utz nicht gerade zu den beliebtesten Lehrern gehört und zwischen ihm und der Klasse schon einige Differenzen ausgetragen worden sind, merken die Protokollanten schnell, dass sie ihre Berichte auf keinen Fall dem Klassenlehrer aushändigen dürfen. Denn wer würde schon gern von seinen Entgleisungen und dem Desaster seiner Studienfahrt lesen wollen? Weiterlesen

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Leia Stone: Celestial City – Akademie der Engel: Jahr 1

Der Krieg zwischen Himmel und Hölle hat auf der Erde großen Schaden angerichtet. Alle Menschen sind in die Berührung einer übernatürlichen Kraft gekommen, die nun in ihnen weiterlebt. In einer Welt, die nun von Engeln und Dämonen regiert wird, müssen sich alle Achtzehnjährigen einer Zeremonie unterziehen, die zeigt, mit welcher Kraft sie ausgestattet sind und vor allem, ob diese Kraft von Engeln oder von Dämonen stammt.

Die achtzehnjährige Brielle macht sich keine großen Versprechungen von dieser Zeremonie, denn seit ihre Mutter ihre Seele an einen Dämonen verkauft hat, steht ihre Zukunft fest: Als Erstgeborene ist sie Teil des Pakts und wird ihr Leben als Dämonensklavin verbringen.

Als ihr bei der Zeremonie auf einmal schwarze Flügel aus dem Rücken wachsen, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Nur die weinigen Menschen, die von der Kraft der Erzengel getroffen wurden, werden zu Celestials – Menschen mit Flügeln. Auf einmal kämpfen beide Seiten um das Recht, Brielle für sich zu beanspruchen und obwohl sie durch den Pakt mit dem Dämon als verlorene Seele gilt, darf sie die Falllen Acadamy besuchen, die Schule, die von Engeln geleitet wird. Weiterlesen

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Ava Reed: Wenn ich die Augen schließe

Norah und ihre Freunde feiern. Wie alle anderen haben sie auf der Party Spaß, tanzen und trinken Alkohol. Am frühen Morgen wollen sie in Tims Wagen wieder nach Hause fahren. Sie wissen, dass Tim ebenfalls getrunken hat und erst seit kurzem einen Führerschein besitzt. Vielleicht verliert er deshalb die Kontrolle über sein Fahrzeug, während die anderen noch ausgelassen zur lauten Musik singen. Alle bis auf Norah kommen mit ein paar Kratzern und dem Schrecken davon. Denn Norah war als einzige nicht angeschnallt und wird durch die Frontschreibe geschleudert. Nachdem sie irgendwann aus dem Koma erwacht, erfährt sie, dass sie hätte sterben können. Abgesehen von den Blessuren und der Notoperation spürt Norah noch eine Veränderung. Etwas in ihr ist anders.

„… Ich fühle mich wie eine Uhr, die nicht mehr läuft, wie ein Habicht mit gebrochenen Flügeln. Ich bin ein Zebra ohne Streifen oder ein Baum ohne Wurzeln.“ (S. 50)

Aus irgend einem Grund fehlen ihr die Erinnerungen aus den letzten drei Jahren, und sie weiß nicht mehr so genau, was sie ausmacht. Gefühle und Neigungen müssen neu entdeckt werden. Nur ihr alter Freund Sam kann helfen, glaubt Norah. Ihm vertraut sie ihre Gedanken an. Weiterlesen

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Heiko Hentschel: Glas-Trilogie 02: Das flüsternde Glas

„Das flüsternde Glas“ ist der zweite Band aus der Glas-Trilogie. Protagonisten sind wieder Moritz und seine Schwester Konstanze, die mit Freunden auf der Suche nach dem Mock sind. Wer oder was der Mock ist, wird an dieser Stelle besser nicht verraten.

Moritz, Konstanze und Freunde unternehmen dieses nicht ungefährliche Abenteuer, um Helene zu retten, die nun seit mehr als drei Jahrhunderten wie eine Untote auf der Welt wandelt. Die Handlung spielt in Bad Greifenstein, das weit davon entfernt ist, ein Kurort zu sein. Abenteuer und vor allem Monster wie die Mimose, der Vielfraß, Nachtalb und Werwolf reichern nicht nur die Stadt, sondern auch die Erzählung an.

Das kurzweilige Jugendbuch lebt von der Dynamik der rasanten Handlung, die Figuren sprühen in der Ausgestaltung vor Fantasie und originellen Einfällen. Band 2 der Trilogie ist auch ohne Kenntnis von Band 1 lesbar und verständlich. Der dritte Teil mit dem Titel „Das ewige Glas“ erscheint voraussichtlich im Herbst 2021. Weiterlesen

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Carolin Wahl: Zwei Leben in einer Nacht

Carolin Wahls Jugendroman beginnt mit einer Warnung. Es sollten nur diejenigen das Buch lesen, die mit den Themen Depression, Trauer, Tod, Suizid und Ängsten umgehen können. In ihrer Danksagung schreibt die Autorin, sie habe vor Jahren Berichte über die sogenannte Blue Whale Challenge in Russland gelesen, durch die viele Jugendliche den Tod fanden. Und weil dieses Thema sie nicht mehr los ließ, schrieb sie die einnehmende Geschichte zweier Fünfzehnjähriger, die sich in der Nacht zu Freitag, dem 13., auf einem Bahnhof treffen.

Sam und Caspar sind sich völlig fremd, doch sie haben ein paar Gemeinsamkeiten, die alles aufwiegen. Sie wollen beide in wenigen Stunden sterben und vorher noch einige Aufgaben erfüllen, die ihnen der geheimnisvolle Ghost über den Hashtag #zweilebenineinernacht zuschicken wird. Nach jeder erledigten Aufgabe schicken sie ihm einen Beweis, um kurz darauf ein neues Ziel mit Zeitangabe zu erfahren. Sam und Caspar lernen sich in dieser extremen Nacht sehr gut kennen. Sie haben nichts mehr zu verlieren, und leisten sich deshalb Ehrlichkeit. Doch was ist Ehrlichkeit wert, wenn einer etwas Wesentliches verschweigt, das alles in Frage stellt? Weiterlesen

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Tobias Goldfarb: Niemandsstadt

Manchmal weiß Josefine nicht, ob sie sich gerade in der Niemandsstadt befindet oder in der Wirklichkeit. Schon lange Zeit muss sie nicht mehr extra einschlafen, um nach „Drüben“ zu gelangen. In der Regel erkennt Josefine recht schnell, ob sie sich in der Niemandsstadt befindet. Hier ist alles möglich: Feen fliegen durch die Luft, Zentauren feiern ausgelassen mitten auf der Straße einen Junggesellenabschied, Wasser fließt nach oben oder es passiert etwas anderes Verrücktes.

Verrückt scheint auch Josefine zu sein, die wie ein Junge aussieht und die deshalb von ihren Klassenkameraden Josef gerufen wird. Oder, wie Eli es ausdrückt, ein Wesen aus dem 19. Jahrhundert zu sein scheint. Fein (von FINE in Josefine) besitzt zwar ein Smartphone, aber es ist so zerbeult und alt, dass es eigentlich in ein Museum gehört statt in die Hand eines Teenagers. Josefine ist nicht einmal bei Magick angemeldet, dem beliebten Instant-Messaging-Dienst.

Eli ist die beste Freundin von Josefine, wahrscheinlich auch die einzige in der Wirklichkeit. Obgleich Elisabeth, wie sie richtig heißt, das genaue Gegenteil von Fein ist. Eli ist auf jeder Social Media-Plattform unterwegs und stets auf der Jagd nach möglichst vielen Followern. Weiterlesen

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