Zum Beethovenjahr der Beethovenkrimi. Und ein hervorragender noch dazu.
Oliver Buslau ist mir bislang bekannt als Autor von Heimatkrimis; so habe ich von ihm gelesen „Der Bulle von Berg“, ein eher durchschnittlicher Kriminalroman. Außerdem habe ich ihn erlebt als Mitglied einer Band, die aus mehreren Krimiautoren besteht und die gemeinsam ihre Musik und ihre Texte vortragen – sehr unterhaltsam und sehr professionell. Oliver Buslau ist aber nicht nur Krimiautor und Bandmitglied, er hat auch Musikwissenschaft studiert und ein Sachbuch mit dem Titel „111 Werke der klassischen Musik, die man kennen muss“ herausgebracht. Die besten Voraussetzungen also für das Verfassen einen historischen Musikkrimis.
Der eine Protagonist des Romans, Sebastian Reiser, verliert durch einen Unfall Vater, Arbeitgeber und Stellung. Er geht nach Wien, wo er noch ein paar Verbindungen aus der Zeit seines Jurastudiums hat. Er sucht eine neue Anstellung, auch weil er die Hoffnung, seine geliebte Theresia, Tochter seines verstorbenen Arbeitgebers, wiederzusehen, nicht aufgeben will. Weiterlesen








