Ein Roman über Sitzungen bei der Eheberatung, von denen man nichts mitbekommt. Tom und Louise sind schon länger verheiratet und haben zwei Kinder. Sie glauben, eine Eheberatung kann ihnen helfen. Sie haben zehn Termine bei einer Beraterin namens Kenyon. Vor jedem Termin treffen die Beiden sich im Pub gegenüber der Praxis, trinken ein Glas zusammen und reden. Vermutlich reden sie bei diesen Gelegenheiten mehr und vor allem offener miteinander als in vielen Jahren zuvor.
Dabei streiten sie nicht. Jedenfalls fast nicht. Sie sagen sich Wahrheiten, die sie in ihrer Ehe bislang für sich behalten haben. Die Dialoge sind dabei wie ein Ping-Pong-Spiel, sie werfen sich die Bälle zu und schlagen sie zurück, manchmal mit Verve, mal mit Gefühl und Verständnis. Tom und Louise schenken sich nichts. Doch ihre Gespräche sind schlagfertig und witzig. Und sie sind vor allem eins: authentisch.
Louise fühlte sich sexuell vernachlässigt und ist fremd gegangen. Damit hat Tom schwer zu kämpfen. Louise war auch diejenige, die den Termin bei der Eheberaterin vereinbart hat, Tom steht dem eher skeptisch, um nicht zu sagen ängstlich gegenüber. So findet er wiederholt Ausreden, um sich vor den Treffen zu drücken.
Zehn Wochen lang beobachten und belauschen wir die Beiden bei ihren teils absurden, oft weit abschweifenden Gesprächen. Weiterlesen





„Gebrauchsanweisung: Manche Geschichten sind wie Steine, die man aus dem Fluss fischt. Rund und glatt und schwer in der Hand.“ Diese Anleitung stellt die Autorin ihren gesammelten Erzählungen voran.

