Ein Liebesroman? Ein Science-Fiction-Roman? Ein Wissenschaftsthriller? So ganz kann ich mich nicht entscheiden, welchem Genre dieser Roman zuzuordnen ist. Vielleicht war es dem Autor selbst auch nicht so klar.
Vorrangig erzählt Marc Levy, der mit seinen Romanen schon weltweit erfolgreich war, die Liebesgeschichte zwischen Hope und Josh. Beide lernen sich während ihres Studiums kennen und lieben. Josh forscht gemeinsam mit seinem Freund Luke in einem geheimnisvollen Zentrum, dessen Betreiber den Beiden das Studium finanziert. Hope wird nach einer Weile Mitglied ihres Teams und während die Liebe zwischen Josh und ihr wächst, entwickeln die Drei gleichzeitig eine Methode, die Erinnerungen, das Gedächtnis eines Menschen zu speichern, aufzubewahren. Selbst lange verschüttete Kindheitserlebnisse werden dadurch wieder aufgerufen, eine Erfahrung, die Josh während eines Selbstversuchs durchlebt. Als Hope unheilbar erkrankt, beginnen die Forschenden, ihr Gedächtnis mittels ihrer Methode abzuspeichern. Denn sie haben beschlossen, dass sich Hope nach ihrem Tod einfrieren lässt.
Gut die ersten zwei Drittel des Romans befassen sich mit den Forschungen der jungen Leute und der wachsenden Liebe zwischen Josh und Hope. Besonders Hope ist eine sehr liebenswerte Figur, humorvoll, intelligent und offen. Die Gefühle zwischen ihr und Josh, die Eifersucht Lukes, dessen Besessenheit für seine Forschungen, all das zeichnet Marc Levy stimmig und nachfühlbar. Als Hope dann erkrankt, zeigt sie sehr viel Mut, sie trotzt den Schmerzen bis zuletzt. Weiterlesen








