Everleigh Blair sitzt nun schon seit einiger Zeit auf dem Thron Bellonas und es vergeht kaum ein Tag, an dem kein Mordanschlag auf sie verübt wird. Nur durch pures Glück, die arrogante, sich selbst überschätzende Haltung ihrer Gegner und den unangefochtenen Beistand ihrer Freunde gelingt es ihr jedes Mal, mit dem Leben davonzukommen. Sie weiß, wer hinter den Anschlägen steckt: König Maximus von Morta, derselbe Mann, der die Ermordung ihrer gesamten Familie zu verantworten hat. Da Evie sich langsam den Zuspruch ihres eigenen Volkes sichert, weigert sie sich, diese letzte Hürde auf ihrem Weg als Königin stillschweigend zu ertragen und beschließt in die Offensive zu gehen. Der König von Morta ist nicht der einzige, der töten kann. Also plant sie sorgfältig ihrerseits einen Anschlag – und welcher Ort würde sich besser zur Ermordung des grausamen Königs eigenen als die Regaliaspiele, bei denen sich Abgeordnete aller Königreiche auf einer Insel versammeln, um in verschiedenen Kategorien ihre Kräfte zu messen. Weiterlesen
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Julia Quinn: Bridgerton: Der Duke und ich
1813: Es ist bereits Daphnes zweite Ballsaison und noch immer hat sie keinen Ehemann – ganz zum Leidwesen ihrer Mutter, die sie durch die feine Gesellschaft schleppt, um einen passenden Junggesellen aufzutreiben. Das Interesse an Daphne ist jedoch meist nur freundschaftlicher Natur und langsam muss sie sich mit dem Gedanken anfreunden, auch in diesem Jahr keinen Mann zu finden.
Simon ist seit dem Tod seines Vaters der Duke von Hastings und damit wohlhabender und einflussreicher als die meisten Mitglieder des Londoner Adels – und damit ein gefundenes Fressen für alle Mütter, die ihren Töchtern ein sorgenfreies Leben bescheren wollen. Dass der Duke gar nicht heiraten will, ist ihnen natürlich völlig egal.
Als Daphne und Simon aufeinandertreffen, entwickeln sie einen wagemutigen Plan: Er tut so, als würde er ihr den Hof machen, damit er vor anderen Bewerberinnen sicher ist. Gleichzeitig wird Daphne durch sein Interesse für die Männer interessant, die bisher nur eine Freundin in ihr gesehen haben und hat außerdem endlich Ruhe vor ihrer übereifrigen Mutter.
Der Plan scheint aufzugehen: Sofort hat Daphne mehr Verehrer und Simon einen trifftigen Grund, jeder feinen Dame abzusagen. Die beiden freunden sich an und genießen die Auszeit von den Verwicklungen, die die Ballsaison mit sich bringt. Weiterlesen
Tania Goryushina & Andrej Kurkow: Warum keiner den Igel streichelt
Der kleine Igel macht einen gemütlichen Spaziergang die Dorfstraße entlang. Die Sonne scheint, überall blühen Blumen und in den Gärten kann er die Menschen und Tiere sehen. Auf einmal fällt ihm etwas auf: Egal ob Hund, Katze oder Pferd, sie alle werden von den Menschen gestreichelt und sehen dabei glücklich und zufrieden aus.
Der kleine Igel ist eifersüchtig. Er wird nie von irgendjemandem gestreichelt! Zunächst beneidet er die anderen Tiere nur, doch schließlich wird er richtig traurig. Bedeutet, dass niemand ihn streichelt vielleicht, dass niemand ihn liebhat? Zum Glück weiß die kleine Maus Bescheid und kann dem Igel erklären, was es mit dem Streicheln auf sich hat. Der Igel und die Maus werden Freunde und auch, wenn keiner von beiden gestreichelt wird, sind sie nun nicht mehr einsam. Und der kleine Igel ist auch nicht mehr traurig, denn er weiß nun, dass seine Sorgen und seine Traurigkeit gar nicht nötig waren. Weiterlesen
Louis Slobodkin: Versteckt, versteckt, nicht entdeckt
Susanne sucht ein gutes Versteck. Ihre Brüder haben eine Spinne gefangen, die sie ihr zeigen wollen, aber Susanne mag keine Spinnen und versucht, sich vor ihnen im Garten zu verstecken. Sie fä
hrt mit ihrem Fahrrad herum und probiert einen Ort nach dem anderen aus. Aber kein Versteck scheint das richtige zu sein. Schließlich fragt sie ihre Großmutter nach einem Ort, wo keiner sie finden kann und diese nennt ihr einen. Doch von dort kann die Nachbarin sie sehen, es ist also doch kein gutes Versteck. Also fragt Susanne die Nachbarin, wo sie sich verstecken könnte, doch auch in dem Versteck der Nachbarin wird sie schnell gefunden.
Susanne fragt alle Leute, die sie finden, ob sie ihr ein besseres Versteck nennen können: den Gärtner und schließlich den Briefträger, doch sie wird jedes Mal aufs Neue gefunden. Irgendwann ist sie ziemlich enttäuscht und hört auf, nach einem Ort zu suchen, an dem niemand sie finden kann. Und ganz ohne es zu wollen, entdeckt sie so das beste aller Verstecke. Weiterlesen
Jennifer L. Armentrout: Dark Elements 05: Goldene Wut
Als Tochter des Erzengels Michael ist Trinity die letzte noch lebende Trueborn, halb Mensch, halb Engel und es liegt an ihr, die Apokalypse aufzuhalten. Sie muss den Boten finden, einen mysteriösen Unbekannten, der wahllos Wächter wie Dämonen abschlachtet. An ihrer Seite hat sie den Wächter Zayne, der ihr persönlicher Beschützer ist, seit ihr früherer Beschützer und ehemals bester Freund Trinity verraten hat und an den Boten ausliefern wollte.
Die Suche nach dem Boten erweist sich als schwierig. Der Unbekannte scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein und sich über die Unwissenheit seiner Jäger zu amüsieren. Seine Anwesenheit in der Stadt sorgt für immer mehr Opfer und unerklärliche Vorfälle.
Als sei die Aufgabe, die Welt zu retten, nicht schwer genug, muss Trinity auch noch gegen ihre Gefühle für Zayne ankämpfen. Eine Beziehung zwischen einer Trueborn und ihrem Wächter ist verboten und mit Konsequenzen verbunden, dennoch können weder Trinity noch Zayne sich immer gegen ihre Gefühle wehren. Dass sie durch die magische Verbindung, die sie teilen, die Gefühle des anderen so stark wie ihre eigenen wahrnehmen können, macht die Situation nicht einfacher … Weiterlesen
Timon Meyer & Julian Meyer: Pauls Garten
Der Maulwurf Paul ist ein fleißiger Gärtner. Er steckt all seine Energie in seinen prächtigen Garten, arbeitet dort von früh bis spät und pflegt sein Obst und sein Gemüse – das größte, saftigste und leckerste der ganzen Nachbarschaft. Seine kleine Nachbarin, das Schweinchen Erna, schaut ihm begeistert zu, bis Paul sich entsc
hließt, sie sein Wissen zu lehren. Er zeigt ihr alles, was sie im Garten wissen muss und bringt ihr bei, sich um die Pflanzen zu kümmern. Von da an arbeiten die beiden jeden Tag zusammen in Pauls Garten.
Erna kann es kaum erwarten, dass die Mühe sich auszahlt: Sie will endlich etwas von den leckeren Dingen probieren, doch Paul ermahnt sie, bis zum großen Tag der Ernte zu warten. Als es endlich so weit ist, kommt Paul voller Eifer in aller Frühe in seinen Garten – und muss feststellen, dass all sein Gemüse verschwunden ist und alle Obstbäume kahl sind. Was ist nur passiert? Sind seine Radieschen Dieben zum Opfer gefallen? Als Paule dann herausfindet, was mit seiner Ernte passiert ist, erwartet ihn eine große Überraschung … Weiterlesen
Leia Stone: Celestial City – Akademie der Engel: Jahr 2
Das zweite Jahr an der Fallen Academy beginnt für Brielle mit einigen Hindernissen und als Krönung des Ganzen, muss sie sich auch noch um ihren kleinen Bruder kümmern, der in Demon City in Lebensgefahr schwebt und deshalb bei ihr Schutz sucht. Dann erfährt Brielle, was ihn in solche Schwierigkeiten gebracht hat: Die Anmeldung zu einem brutalen Kampf auf Leben und Tod, dessen Gewinner mit einem hohen Preisgeld belohnt wird. Mit dem Geld wollte ihr Bruder ihre versklavte Mutter von einem Dämon freikaufen. Brielle beschließt kurz entschlossen, seinen Plan selbst auszuführen und den Kampf zu gewinnen. Glücklicherweise kann sie sich auf ihre große Liebe Lincoln verlassen, der ihr als persönlicher Trainier zur Seite steht.
Das harte Training reicht jedoch nicht, um Brielle von ihren tiefsten Sorgen und Ängsten abzulenken. Nur zu deutlich wird ihr immer wieder bewusst, dass sie von Luzifer gezeichnet wurde und dass dessen dunkle Magie in ihr lebt und droht, das Licht zu verdrängen. Je öfter sie sich den dunklen Kräften hingibt, desto mehr Macht erlangen diese über sie.
Über all dem schwebt außerdem noch die Prophezeiung, die besagt, dass Brielle diejenige ist, die Luzifer töten und damit den auf der Erde ausgeführten Krieg zwischen Engeln und Dämonen beenden wird. Sie selbst glaubt nicht daran und weigert sich, ihre Bestimmung anzuerkennen, doch als sie sich für kurze Zeit in der Hölle befindet, muss sie feststellen, dass diese keine negative Auswirkung auf sie hat, während andere Celestials keine Sekunde dort aushalten, ohne körperliche wie physische Verletzungen davonzutragen. Auch wenn sich alles in ihr dagegen sträubt: Brielle muss einsehen, dass die Prophezeiung wahrer ist als sie glauben möchte. Weiterlesen
Karen M. McManus: The Cousins
Die drei Cousins Milly, Aubrey und Jonah Story haben keinen Kontakt zueinander, da ihre Eltern nicht mehr miteinander sprechen. Alles begann mit einem mysteriösen Brief vor ihrer Geburt: Ihre Großmutter enterbte ihre Eltern in einem kurzen Schreiben, mit der Begründung: „Ihr wisst, was ihr getan habt“.
Als Milly, Aubrey und Jonah jeweils einen Brief von ihrer Großmutter erhalten, in dem diese sie auffordert, über die Sommerferien in ihrem Hotel auf einer kleinen Insel zu arbeiten, sind die Reaktionen unterschiedlich: Die drei wollen die Briefe einfach ignorieren, ihre Eltern hingegen drängen sie mit allen Mitteln, das Angebot anzunehmen. Sie hoffen auf eine Versöhnung und die Beendung ihrer Enterbung und Verbannung.
Schließlich geben die drei nach und reisen zu ihrer Großmutter. Auf der Fähre zur Insel begegnen sie sich zum ersten Mal und während Milly und Aubrey sich sofort verstehen, bleibt Jonah mit seiner unfreundlichen, abweisenden Art eher ein Außenseiter.
Als sie auf der Insel angekommen von einem alten Mann angesprochen werden, der sagt, dass sie nicht hätten zurückkommen dürfen, wird ziemlich schnell klar, dass ihre Eltern ihnen etwas verschwiegen haben. Weiterlesen
Blake Gopnik: Warhol: Ein Leben als Kunst
Andy Warhol ist nicht nur der bekannteste Künstler der Pop-Art, er hat sie außerdem auf seine ganz eigene, revolutionäre Art erschaffen. Seine Bilder von Suppendosen und Marilyn Monroe sind richtungsweisend für einen ganzen Kunststil, ob man sie nun mag oder nicht: Jeder kennt sie oder hat sie unbewusst schon einmal gesehen. Doch wie wurde Andy Warhol zu der Legende, die bis über seinen Tod hinaus in unserer heutigen Zeit weiterlebt und noch immer die Kunstszene beeinflusst?
Blake Gopnik hat in der Biografie „Warhol: Ein Leben als Kunst“ auf beeindruckende Weise unzählige Informationen über den Künstler vereint und sie in seinem Text zu einer fesselnden Geschichte vereint. Die Äußerungen unzähliger Freunde, Bekannter und Verwandter ergänzen das chronologische Bild, das der Autor von dem Künstler gibt.
Blake Gopnik hat es geschafft, eine Biografie zu dem spannendsten Buch zu machen, das ich seit langem gelesen habe. Ob die Vorgeschichte Warhols Familie, sein Verhalten als Kind oder die Erschaffung seiner Kunst beschrieben wird – jedes Wort ist fesselnd und vermittelt ein so umfassendes Bild von dem Künstler, dass man nicht nur glaubt, ihn selbst gekannt zu haben, sondern auch jeden Schritt seines Lebens mit ihm gegangen zu sein. Weiterlesen
Agatha Christie: Mord mit verteilten Rollen (1954)
Als Hercule Poirot von seiner alten Bekannten, der Kriminalautorin Ariadne Oliver, dazu aufgefordert wird, sofort zu ihr zu kommen, rechnet er zunächst mit einem Notfall, zumal Mrs. Oliver sehr geheimnisvoll tut. Bei ihr angekommen, muss er jedoch feststellen, dass seine Anwesenheit nichts mit einem Mord oder dergleichen zu tun hat. Mrs. Oliver organisiert gerade eine Mörderjagd als Attraktion für das Gartenfest auf einem großen Landsitz. Als echter Detektiv soll Poirot am Ende des Festes die Preise verteilen.
Zunächst ist Poirot alles andere als begeistert von der Rolle, die er spielen soll, dann weiht Mrs. Oliver ihn jedoch in den wahren Grund für seine Anwesenheit ein: Ohne bestimmte Beweise zu haben, hat sie das Gefühlt, dass irgendetwas mit den Leuten nicht stimmt, für die sie diese Mörderjagd inszeniert. Ihr ist aufgefallen, dass es immer wieder dazu kommt, dass sie von verschiedenen Leuten in eine ganz bestimmte Richtung gedrängt wird, was die Planung ihrer Mörderjagd angeht. Das ist ihr nicht geheuer und sie bittet Poirot um seinen sachlichen Blick auf die ganze Situation.
Mit dem Tag des Festes wird das geplante Spiel zu bitterem Ernst. Das Mädchen, das die Leiche spielen sollte, wird wirklich tot aufgefunden, genauso ermordet wie es in der Mörderjagd vorgesehen war. Jeder der über hundert Gäste wird zum Verdächtigen. Zum Glück ist Hercule Poirot zur Stelle, um Licht in die verworrenen Zusammenhänge des Mordes zu bringen. Weiterlesen