Spätestens seit der Erfolgsserie „Downton Abbey“ boomen Liebesränke, Intrigen und gesellschaftspolitische Umwälzungen der 20er Jahre vor malerischem Hintergrund. Ein ebensolcher wurde in diesem Roman gefunden: Das heute noch beim Jetset beliebte Fischerdorf Portofino an der ligurischen Riviera. Entlang des Küstenabschnitts haben sich seit dem 19. Jahrhundert wohlhabende Engländer niedergelassen, dabei malerische Villen, Gärten und Vergnügungsstätten wie das Casino in San Remo hinterlassen. Mit einer exklusiven Villa hat Bella Ainsworth sich einen Traum erfüllt und ein eigenes Hotel eröffnet. Die äußerst diverse Gästeschar bietet Raum für amouröse sowie kriminelle Verwicklungen aller Art.
Bella Ainsworth hat sich einst in ihren Flitterwochen in Italien verliebt. Im Jahr 1926 erfüllt sich die attraktive Endvierzigerin ihren großen Traum und zieht mit der ganzen Familie nach Ligurien, um dort ein mondänes Hotel in einer alten Villa zu eröffnen. Doch innerfamiliär brodeln Konflikte: Ehemann Cecil geht dem „Beruf“ des Gentlemans nach und hat mit harter Arbeit nichts am Hut. Stattdessen lebt er auf Pump, verprasst das Vermögen von Bellas Vater. Bellas Selbstverwirklichung ist ihm ein Dorn im Auge. Die britische Upperclass arbeitet nicht, sondern lässt arbeiten. Tochter Alice ist eine junge Kriegswitwe und dadurch trotz ihrer reizenden Tochter Lottie äußerst verbittert geworden. Weiterlesen








