Arthur Machen gehört zu den, zumindest im Deutschen Sprachraum, unbekanntesten klassischen Phantastik-Autoren. Einzelne Bücher von ihm erschienen in der Bibliothek von Babel (Edition Weitbrecht), bei Suhrkamp und JMB sowie, 1993/1994 publiziert, eine sechsteilige Werksausgabe bei Piper.
Letztere, von Joachim Kalka damals kongenial ins Deutsche übertragene Edition dient als Grundlage für die längst überfällige Neuedition, die der Elfenbein Verlag nun in drei Jahren schultert. Joachim Kalka steuert neben den Übersetzungen auch bislang unveröffentlichter Texte jeweils ein informatives Nachwort bei, das die Erzählung einordnet und uns den Verfasser näher bringt.
Vorliegend, bei Piper unter „Botschafter des Bösen“ veröffentlicht und nun um eine inhaltlich wunderbar passende Erzählung ergänzt, erwartet den Leser ein als Roman titulierter Text. In eine lose und eigentlich recht uninteressante Rahmenhandlung hat der Autor dabei diverse Erzählungen zusammengefasst und berichtet uns von einer klassischen Goldmünze, die ihrem jeweiligen Besitzer nicht unbedingt Glück und langes Leben verschafft, von einem britischen Gentleman im Wilden Westen, der beinahe massakriert wird, von einem Professor, der dem alten Volk, besser bekannt unter dem Begriff Elf auf der Spur ist und von einem Mann, der um sein medizinisches Leiden zu kurieren, unbeabsichtigt ein Höllengebräu zu sich nimmt … Weiterlesen





Jahrzehntelang waren sie unterwegs – die Rede ist von dem Raumschiff Eklipse und deren Crew, die nur mit Hilfe des Kälteschlafs ihre Mission erfüllen kann. Und diese Mission hat es in sich – es geht um nichts weniger, als die überall in der Galaxis verteilten Hinterlassenschaften einer verschollenen Alien-Rasse.

