Die 1983 geborene Sien Volders siedelt ihren Debütroman im hohen Norden Kanadas an. Das einstige Goldsucherstädtchen Forty Mile bietet vor allem jenen, die sich nach Einsamkeit und der Wildnis sehnen, ein Podium. Es ist ein ganz besonderer Menschenschlag, der dort gestrandet ist. Genau an diesen Ort verschlägt es auch die Protagonistin Sarah auf ihrer Suche nach sich selbst und einer wichtigen Entscheidung, die sie treffen muss. In Vancouver hat sie sich einen Namen als erfolgreiche Designerin und Silberschmiedin gemacht und dabei über ihrem Ehrgeiz und Fleiß nicht nur ihre Freunde vernachlässigt sondern schlichtweg vergessen zu leben. So ist sie nun eine ganze Woche mit dem Auto unterwegs um die Strecke von Vancouver nach Forty Mile zurückzulegen.
Mary, die in Forty Mile einen kleinen Kolonialwarenladen mit Poststelle unterhält und Sarah spontan ein Zimmer anbietet, entpuppt sich als eine Art Seelenverwandte durch viele Parallelen, die die Lebenswege der beiden Frauen aufweisen.
Die alte Kneipe in Forty Mile ist Treffpunkt für die Bewohner ringsum. Adam und Jakob treten dort als Musiker auf und pflegen einen außergewöhnlichen, sehr lokalen Musikstil. Beide Männer werden zu einer wichtigen Verbindung für Sarah. Weiterlesen








Doris Dörries vorangegangenes, ebenso bei uns besprochenes Buch