Eine Dystopie schafft der britische Top-Autor Ian McEwan in seinem neuen Roman „Maschinen wie ich“. Er tut so, als seien die ersten künstlichen Menschen bereits in den 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts erfunden und zum Verkauf angeboten worden.
Charlie, der sich gerade in seine Nachbarin Miranda verliebt hat, kauft sich ein solches Exemplar – Adam heißt es passenderweise – und integriert es in seinen Haushalt. Adam lernt schnell, weil er auf sämtliches Wissen zugreifen kann, das in irgendwelchen Online-Datenbanken verfügbar ist. Von einem echten Menschen ist er bald nicht mehr zu unterscheiden. Schon bald hat er seinen Besitzer intellektuell und kräftemäßig überflügelt. Zu Problemen kommt es, als sich Adam ebenfalls in Miranda verliebt.
Ian McEwan, der 1948 geboren worden ist, packt sehr viel hinein in diesen Roman. Der Falkland-Krieg kommt genauso vor wie Margaret Thatcher, der Brexit sowie allerlei philosophische und literarische Anspielungen. Weiterlesen








