Antoine Leiris: Meinen Hass bekommt ihr nicht

Meinen Hass bekommt ihr nicht von Antoine LeirisDer Autor und Radiojournalist Antoine Leiris hat im November 2015  bei den Terroranschlägen im Pariser Bataclan seine Frau Hélène verloren, mit der er zwölf Jahre verheiratet war.
Auf Facebook wandte er sich an die Männer, die seine Frau getötet haben und postete: „Freitag Abend habt Ihr das Leben eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes, aber meinen Hass bekommt ihr nicht.“

Immer wenn sein siebzehn Monate alter Sohn Melvil in der Kinderkrippe war, setzte Leiris sich an seinen Computer und schrieb auf, was ihn bewegte. Dabei herausgekommen ist eine ergreifende Schilderung über seinen Seelenzustand und das schreckliche Leid, das über ihn hereingebrochen ist. Weiterlesen →

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Philipp Markhardt: How to Survive ohne Fußball

ballBundesligafreie Zeiten hinterlassen bei Ihnen ein Gefühl der Depression? Ihr Liebes- und Arbeitsleben leidet unter dem durchgetakteten Zeitplan von Heim- und Auswärtsspielen? Das Party-Gedöns der EM und WM bietet Ihnen keinerlei Ersatzbefriedigung? Dann gehören Sie zu jenen Hardcore-Bundesligafans, die dringend dieses Ratgebers bedürfen!

Philipp Markhardt, der seine Fußballsucht erfolgreich überwunden hat, liefert in seinem ironischen Ratgeber Lösungsansätze, wie man(n) ohne Bundesliga überleben kann. Ob zur Überbrückung der spielfreien Sommer- und Winterpause oder zum langfristigen Ausstieg. Weiterlesen →

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Deborah Feldman: Unorthodox

debo„Ich habe keine Vergangenheit, an die ich mich klammern könnte; die letzten dreiundzwanzig Jahre gehören jemand anderem, jemandem, den ich nicht mehr kenne.“ Mit diesen Worten schildert Deborah Feldmann ihre Befreiung aus den Fesseln des Extremismus.

Es wird klar: Unorthodox ist ein autobiographischer Text der Autorin, die schon als Mädchen von der „Welt“ abgeschottet wird, das strengste Kleidervorschriften beachten und im Fall, dass sie nicht „angemessen“ bekleidet ist, mit Strafe rechnen muss. Kommt sie in einem hellblauen Rock zur Schule, wird sie nach Hause geschickt.
Aufgrund seiner dunklen, altmodischen (Einheits-)Kleidung erkennt man das Mädchen auch außerhalb des jüdischen Viertels als chassidische Jüdin, sie bleibt die Außenseiterin, die sich scheinbar freiwillig durch äußere Merkmale wie Kleidung und Sprache von anderen Amerikanern abschottet. Freundschaften außerhalb der Gemeinschaft, in die sie hinein geboren wird, sind unmöglich. Weiterlesen →

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Stefan Krauth: Stummer Abschied: Erinnerung an Cecilia und Emil

abEin Mann verliert ganz plötzlich seine Frau, die an einem Hirntumor stirbt und bleib zurück mit dem neugeborenen Baby. Anderthalb Jahre später bekommt auch dieser Junge einen Hirntumor.
„Stummer Abschied“, in dem der Berliner Stefan Krauth diese Geschichte erzählt, ist ein sehr warmherziges und erschütterndes Buch. Der Vater flieht zunächst mit einer Freundin nach Kolumbien, weil er die mitleidsvollen Blicke der Menschen auf ihn als allein erziehenden Vaters nicht ertragen kann. Dann holt ihn die Geschichte ein. Weiterlesen →

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Brigitte Hellmann (Hrsg.): Mit Kant am Strand

kantSommer, Sonne, seichte Kost? Warum nicht einmal die schönsten Wochen des Jahres damit verbringen, den Geist zu inspirieren und der Seele neue Nahrung zu geben? Für all jene, die sich auch am Meer ein Mehr an literarischem Input versprechen, ist „Mit Kant am Strand – ein Lesebuch für Nachdenkliche“ der ideale Urlaubsbegleiter.

In abwechslungsreich zusammengestellten Beiträgen, von philosophischen Texten über Gedichte und Parabeln zu wissenschaftlichen Abhandlungen, versuchen kluge Geister wie Platon, Buddha, Kant, Schiller, Goethe, Marc Aurel, der Psychologe Karl Jaspers und der Physiker Stefan Klein Antworten auf die großen Fragen zu finden: Was ist der Sinn des Lebens? Woher stammt das Universum? Welche Staatsform ist die beste? Wie finde ich mein Glück? Weiterlesen →

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Hugo Loetscher: Das Entdecken erfinden – Unterwegs in meinem Brasilien

entdHugo Loetscher, 2009 verstorbener Schweizer Schriftsteller und Journalist, verliebte sich 1965 auf seiner ersten Reise nach Rio de Janeiro in Brasilien. Danach besuchte er es im Laufe seines Lebens immer wieder. Und er schrieb darüber.

In „Das Entdecken erfinden“ aus dem Diogenes Verlag gibt nun Jeroen Dewulf die besten von Loetschers brasilianischen Reisereportagen heraus und verfasste das Nachwort dazu. Die Reportagen erschienen erstmals zwischen 1967 und 1992 in Schweizer Magazinen und Zeitungen.
Mit Hugo Loetscher folgt nun der Lesende seinen Reisen durch Brasilien, vornehmlich durch den Norden und Nordosten des Landes. Weiterlesen →

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

W. Büscher, C. Kensche, U. Schmitt: Acht deutsche Sommer

achtDie Idee für dieses Buch entstand aus der Serie Acht deutsche Sommer. Diese Serie ist in der Welt und der Welt am Sonntag erschienen.
Die drei Autoren haben acht vollkommen unterschiedliche Erzählungen über acht verschiedene Personen in diesem Buch zusammengefasst.
Es sind Geschichten ohne Schema oder Bezug zueinander. Was sie vereint, sind die realistischen Hintergründe mit Ausschnitten aus den Biografien der Akteure und die Jahreszeit – der Sommer, in dem sich für die jeweiligen Personen das ganze Leben durch ein  einschneidendes persönliches oder auch geschichtsträchtiges Ereignis verändert hat.
Der zeitliche Bogen spannt sich von 1945 bis heute. Weiterlesen →

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Johann König: Kinder sind was Wunderbares

wunderIn „Kinder sind was Wunderbares“ schreibt der mehrfach ausgezeichnete Comedian (u.a. Deutscher Comedypreis, Bayerischer Kabarettpreis) von seinem Alltag als dreifacher Vater. In kurzen Kapiteln saust König durch ein Jahr voller aufregender Momente, schöner Kinderversprecher, größerer und kleinerer Unfälle. Sein Alltag ist zumeist so chaotisch, dass ihm oft nur die morgendliche Auszeit im Café bleibt, um sich ein wenig Ruhe zu gönnen. Er kennt sie alle, die  heimlichen Gedankenblitze und Wünsche, die Eltern aus Scham für sich behalten, wenn sie sich bisweilen ein Leben ohne Kinder zurückwünschen. Aber will er das wirklich wiederhaben, ein Leben ohne Kinder? Weiterlesen →

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Markus Breitscheidel: Nicht auf den Kopf!: Meine persönlichen Erfahrungen mit Gewalt in der Familie

kopfKindesmisshandlung ist immer noch ein Tabuthema in Deutschland. Mit „Nicht auf den Kopf“ gibt Markus Breitscheidel den vielen anonymen Betroffenen – jedes Jahr nehmen Jugendämter 45.000 Kinder aufgrund von Gewalt in der Familie in Obhut – ein Gesicht. Über Jahre hinweg waren er, seine Brüder und seine Mutter der Brutalität des Vaters ausgesetzt. Die Angst vor dessen Gewaltausbrüchen begleitete ihn seine gesamte Kindheit und Jugend. Und es gab keine Hilfe, denn Familie und Schule, Ärzte und Nachbarn – sogar ein Pfarrer, dem er sich anvertraute – schauten weg. Weiterlesen →

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Lisa Belkin: Show Me a Hero: Eine wahre Geschichte über Macht, Verrat und Gewalt

hero1988 veränderte Richter Sand die Stadt Yonkers, denn er forderte den Bau der schon lange zugesagten Sozialwohnungen ein. Dieses Mal sollten die Baugebiete in den Stadtbezirken der weißen Mittelschicht entstehen. Angestachelt von Meinungsmachern unterschiedlicher Couleur wollte jede gesellschaftliche Schicht und ethnische Gruppe unter sich bleiben. Die Bewohner befanden sich in einem Ausnahmezustand. Weiterlesen →

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten: