Maylis de Kerangal: Porträt eines jungen Kochs

Auf gerade mal 94 Seiten lesen wir von fünfzehn Lehrjahren des jungen Kochs Mauro. Es ist ein Blick hinter die Kulissen von Gastronomie und Haute Cuisine, die Leidenschaft, Entbehrungen und ungemeine Disziplin der Akteure erfordert .

Mauros Weg ist nicht geradlinig, er führt ihn durch verschiedene Stationen, in denen er mal kürzer, mal länger verweilt und dann wieder weiterzieht.

Sein Faible für Backen und Kochen entwickelt er bereits in jungen Jahren, wo er seinen Freunden und Mitschülern eigene Kreationen kredenzt.

Nach dem Sabbatjahr seines Erasmusstudiums kehrt Mauro von seinen vielen Reisen zurück in seine Stadt Paris, wo Kulinarik einen besonderen Stellenwert einnimmt. Sein Ziel ist es, sich in den Spitzenküchen der Metropole weiterzubilden – auch ohne Verdienst.

In einem luxuriösen Sterne-Restaurant an der Rückseite des Montmartre öffnet sich dem jungen Mann eine gänzlich neue Welt. Drei Wochen hält er die Tortur mit Erniedrigungen dort aus, bevor er einfach geht und gleich darauf als Jungkoch eine Festanstellung mit Mindestlohn in einer Brasserie erhält. Aber auch hier ist sein Einsatz hinterm Herd ein Job ohne feste Arbeitszeiten mit kaum Freizeit und einer strengen Ordnung, der er sich zu unterwerfen hat. Weiterlesen

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Andrea Schomburg & Irmela Schautz: Der geheime Ursprung der Wörter

Wer weiß schon, woher das Wort „Schlamassel“ kommt? Oder wo die Herkunft des Ausdrucks „Blaustrumpf“ liegt. Die Antworten auf diese Fragen findet man in dem witzigen und wunderschön gestalteten Buch von Andrea Schomburg, die für die Texte verantwortlich ist und Irmela Schautz, die die kleinen, herrlich passenden Zeichnungen geschaffen hat.

Und nicht nur das: Die Lektüre dieses ansprechenden Buchs, das sich perfekt als Geschenk eignen würde, wird zum Spiel. Zu jedem der oft altmodischen, manchmal fast der Vergessenheit anheimgefallenen Wörter bieten die Autorinnen vier alternative Erklärungen der Herkunft. Und es ist an der Leserin, zu erraten – so sie es denn nicht tatsächlich weiß – welche wohl die richtige ist.

Woher stammt der Ausdruck „hanebüchen“? Hat er etwas zu tun mit dem knorrrigen Holz der Hainbuche? Oder geht er zurück auf die Bücher des Ulrich Han aus Ingolstadt? Oder könnte er von den Brüdern Grimm hergeleitet sein, ausgehend von „Büchern aus Hanau“? Oder resultiert  hanebüchen aus einem Aprilscherz? Die Lösung verrate ich hier natürlich nicht. Die Erklärungen sind allerdings so herrlich komisch, so unglaublich absurd, dass man entweder keine oder alle für möglich halten mag. Weiterlesen

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Devid Striesow & Axel Ranisch: Klassik drastisch – Lippenbekenntnisse zweier Musik-Nerds

Devid Striesow ist als Schauspieler in Deutschland ein bekanntes Gesicht mit einer beeindruckenden Fülle von Auftritten im Theater, in Film und Fernsehen. Wie gut er seine Sache macht, belegen auch seine zahlreichen Auszeichnungen. Nicht ganz so bekannt ist, dass er mit der klassischen Musik eng verbunden ist. Das hat er mit Axel Ranisch gemeinsam, der ebenfalls (vielfach ausgezeichnet) als Schauspieler, aber auch als Regisseur, Autor und Opernschreiber sein Brot verdient. Für mich ist er das Highlight in der Krimi-Fernsehreihe „Zorn“ (als Schröder) und auch als Regisseur und Drehbuchschreiber von „Ich fühl mich Disco“ hat er mich schwer beeindruck.

Nun haben die beiden mit „Klassik drastisch – Lippenbekenntnisse zweier Musik-Nerds“ ein Buch über klassische Musik geschrieben, in dem sie darüber berichten, wie sich ihre Leidenschaft entwickelt hat und was diese Musik für sie bedeutet. Übrigens sind sie mit einer gleichnamigen Reihe auch in „Deutschlandfunk Kultur“ zu hören, die zum Teil in dieses Buch eingeflossen ist.

Los geht es mit einem Bekenntnis von Axel Ranisch: „Ich bin ein Klassik-Nerd. Ich habe nicht ein Konzert-Abo, sondern zwei. Ich besitze nicht 100, sondern 1472 CDs (und noch mal 1148 Schallplatten).“ (Seite 7)

Höchst unterhaltsam und charmant erzählt er, wie es dazu gekommen ist, obwohl er in seiner Familie eher von Sportlern als von Musikern umgeben war. So richtig angefangen hat es mit einer Stereoanlage, die sein Vater (mitsamt einer Sammlung von 20 Doppel-CDs mit klassischer Musik) in der Tschechoslowakei gekauft hat und die seine Mutter nicht haben wollte. Dann kam eins zum anderen. Weiterlesen

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YORN: Gast im Glück

Als der neunzehnjährige Jürgen Michaelsen und seine Schwester 1956 nach Paris fuhren, erhielt er über Beziehungen die Einladung zu einer Modenschau von Christian Dior. Auch sonst war ihm das Glück ein guter Freund, denn er durfte Christian Dior persönlich eigene Modeentwürfe zeigen. Was er zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, war, dass Diors Assistent am Vortag zum Militärdienst einberufen und deshalb ein Neuer gesucht wurde. Der junge Michaelsen erhielt nach dem kurzen Gespräch den Job und blieb der Pariser Haute Couture erhalten. Kurz darauf gab Dior seinem Assistenten einen leicht auszusprechenden Kurznamen und schenkte ihm auf diese Weise den späteren Markennamen Yorn.

Drei Jahre später las eine Wahrsagerin aus Jürgen Michaelsens Hand, er sei ein Gast im Glück und umgeben von Frauen, die ihm Ruhm und Reichtum bescheren. Er würde sich selbst und andere glücklich machen. Es dauerte nur wenige Jahre, bis Yorn sein eigenes Haute-Couture-Haus eröffnete.

In Paris verblüffen couture et cuisine jedes Jahr mit neuesten Kreationen. Aus diesem Grund war es nur naheliegend, Vertragsverhandlungen mit Gaumenfreuden zu kombinieren. Je köstlicher die Speisen, um so geneigter verabschiedeten sich seine Vertragspartner. Rückblickend auf ein erfülltes, glückliches Leben beschloss Yorn, seine Erlebnisse mit liebgewonnenen Rezepten zu verknüpfen. Als er sich diesbezüglich mit seinem Freund Sempé, dem berühmten Illustrator des Kleinen Nick, beriet, sagte dieser spontan seine Unterstützung zu. Weiterlesen

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Jörg Scheller: Metalmorphosen: Die unwahrscheinlichen Wandlungen des Heavy Metal

Die Beschreibung dieses Buches hat mich neugierig gemacht. Liberalismus, Religion, Gender, Stricken, Psychotherapie, Kosmetik – und das alles in Verbindung mit Heavy Metal. Wie kann das funktionieren? Jetzt weiß ich: Es funktioniert großartig. Jörg Scheller, Professor für Kunstgeschichte an der Zürcher Hochschule der Künste, in dessen Leben der Metal schon seit langer Zeit eine große Rolle spielt, verknüpft Bereiche miteinander, die auf den ersten Blick nichts oder wenig gemeinsam haben.

Er nähert sich dem Thema zunächst nicht nur von der musikalischen Seite an, sondern geht auch auf die Ästhetik und die Texte ein. Denn: „Erst durch das mal unisone, mal kontrapunktische Zusammenspiel von Musik und visuellen sowie verbalen Elementen wird Metal zu einem eigenständigen Genre.“ (Intro. Happy Metal? Seite 21)

Er geht auf die prägenden Stilelemente ein, grenzt den Metal aber auch ab, beispielsweise gegenüber dem Hard Rock oder dem Punk. Historisch hat sich der Metal permanent weiterentwickelt und tut es noch. So sind die verschiedensten Subgenres entstanden, die alle „zur Familie“ gehören. Beeindruckt hat mich hier vor allem die Integrationskraft des Metal, bei dem es meist kein „Nebeneinander“ von Stilen oder Elementen (auch aus anderen Genres) gibt, sondern eine gegenseitige Durchdringung, bei der Neues geschaffen wird. Weiterlesen

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Rachel Cusk: Danach: Über Ehe und Trennung

Rachel Cusk (Jahrgang 1967) wurde in Kanada geboren, lebte danach einige Jahre in den USA und heute in Großbritannien, wo sie als Schriftstellerin arbeitet. Mit ihrem autobiografischen Essay „A Life’s Work“  über ihre Mutterschaft aus dem Jahre 2001 erregte Cusk kontroverse Aufmerksamkeit. Unter dem Titel „Lebenswerk“ erschien das Buch erst 2019 in Deutschland. Nun veröffentlicht der Suhrkamp Verlag „Danach – Über Ehe und Trennung“ in einer Übersetzung von Eva Bonné. Der Originaltitel „Aftermath“ erschien schon 2012 in Großbritannien.

Auch „Danach“ ist ein autobiografischer Essay, der sich mit dem Scheitern von Rachel Cusks Ehe beschäftigt. Und dazu holt sie groß aus. Von der griechischen Tragödie über den Feminismus bis zu den schnöden Verletzungen im Trennungsstreit. Über die Ehe sagt sie wenig, außer „er war überzeugt, in unserer Ehe die Rolle der Frau gespielt zu haben…“. Und überhaupt scheinen Rachel Cusk die Anleihen an die Geschichten aus der griechischen Antike gerade einmal elementar genug, um das Scheitern ihrer Ehe zu erklären. Sie leidet an ihrer neuen Rolle als alleinerziehende Mutter, gönnt ihrem Ex, X, aber die Zeit mit den Töchtern nicht. Sie gibt vor nach der Wahrheit zu suchen, findet jedoch nur ihre subjektive Einschätzung. Sie geht einmal in der Woche zum Psychotherapeuten, Y. Von den Sitzungen  bei ihm weiß sie jedoch nicht, ob sie ihr nützen werden. Am Ende lernt sie einen neuen Mann, Z, auf einer Party kennen. Und dann kommt am Ende des Buches der beste Teil, nämlich mit dem Schwenk der Erzählperspektive auf das Au-Pair-Mädchen Sonia, das in Rachel Cusks Familie kurz vor der Trennung auf die beiden Töchter aufpassen soll. Weiterlesen

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Kathrin Passig, Aleks Scholz: Handbuch für Zeitreisende

Wer hat nicht schon davon geträumt, den Urknall zu bestaunen, einem berühmten Wissenschaftler über die Schulter zu schauen oder auf einer Maya-Party die neu erfundene Schokolade zu schlürfen? Eine Zeitreise macht das jetzt möglich. Jedenfalls ist das eine der Annahmen, die Kathrin Passig und Aleks Scholz für ihr Buch getroffen haben. Sie sind ihrer Zeit eben etwas voraus. Wenn Sie das Buch aber jetzt schon lesen und nicht warten wollen, bis Sie durch eine Transitzone in eine Parallelwelt rauschen können, macht das mindestens genauso viel Spaß wie eine echte Reise – und ist viel ungefährlicher. Und wenn es dann soweit ist, sind Sie bestens vorbereitet.

„Von den Dinosauriern bis zum Fall der Mauer“ lautet der Untertitel des Handbuchs und das ist noch lange nicht alles. Im Kapitel „Eine kurze Geschichte der Zeitreise“ erfahren die Leser*innen zunächst – auch für Nicht-Fachleute wie mich verständlich – die physikalischen Hintergründe des Phänomens. Dann geht es auch schon an die konkreten Reisetipps.

Mal werden ganz bestimmte Ereignisse empfohlen, wie die Weltausstellungen im 19. Jahrhundert, wo nicht nur technische Neuerungen, sondern auch „exotische“ Menschen ausgestellt wurden. Mal umfasst die potenzielle Reisezeit mehrere Millionen Jahre, wie bei einem Besuch der Dinosaurier. Auch über (nicht mehr bestehende) Kulturen, die bei uns eher unbekannt sind, erfährt man so einiges. Weiterlesen

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Melitta Breznik: Mutter. Chronik eines Abschieds

Die Österreicherin Melitta Breznik (Jahrgang 1961) ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Autorin. In ihren Büchern berichtet sie über ihre beruflichen und familiären Erfahrungen. So auch in ihrem neuesten Buch „Mutter. Chronik eines Abschieds“, das am 11. Mai 2020 im Luchterhand Literaturverlag erschienen ist.

Darin erzählt Melitta Breznik über das Sterben ihrer Mutter. Nach der Krebsdiagnose sagt die 90jährige zu ihrer Tochter: „Komm wir gehen heim sterben.“ Und so begleitet und pflegt Breznik sie über mehrere Monate zuhause bis zu ihrem Tod. Ihren 91. Geburtstag feiert Brezniks Mutter noch einmal im Kreis der Familie. Es wird ihr letzter Geburtstag. Melitta Breznik beschließt, ihre beruflichen Aktivitäten zurück zu stellen und für ihre Mutter zu sorgen. So bleiben die beiden Frauen 24 Stunden am Tag, von kurzen Unterbrechungen abgesehen, in der kleinen Wohnung der Mutter zusammen. Sie reden und sie schweigen miteinander, sie halten sich an den Händen, und sie erinnern sich an viele gemeinsame Momente. An schlechte und schöne Tage. An den trinkenden Vater, den toten Bruder und das abgetriebene Kind. An die Reisen, an die alten Schlager, an die Konzertbesuche. Sie sprechen über Melitta Brezniks Kindheit und die Familie. Freunde und Nachbarn schauen vorbei. Brezniks Bruder kommt jeden Tag. Behutsam und zärtlich versucht Melitta Breznik, ihrer Mutter das Sterben zu erleichtern, aber „der Tod braucht Zeit, er duldet keine Eile, er duldet nichts anderes neben sich.“ (S. 76). Und so bleibt die Welt draußen. Melitta Breznik ist Ärztin und kann ihre Mutter auch medizinisch versorgen. Sie lehnt einen assistierten Selbstmord ab. Aber sie sorgt dafür, dass ihre Mutter möglichst schmerzfrei bleibt. Weiterlesen

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Joshi Nichell: Volles Glück voraus: Per Anhalter nach Feuerland. Meine Reise ins Vertrauen.

Joshi Nichell ist 18 Jahre alt, als er sich nach dem Abitur auf seine Traumreise nach Südamerika begibt. Es soll keine Reise mit dem Flugzeug als Pauschaltourist werden. Nein, Joshi will die Strecke per Anhalter zurücklegen. Auch den Atlantik will er so überqueren.

Im Oktober 2016 geht es los. Zunächst mit dem Auto nach Benidorm / Calpe in Spanien, wo bereits das erste Boot wartet, auf dem Joshi über das Internet eine Mitfahrgelegenheit gefunden hat. Von hier aus geht es über einen Zwischenstopp in Marokko durch die Straße von Gibraltar nach Gran Canaria, von dort aus nach La Gomera, Teneriffa und schließlich über den Atlantik in die Karibik. Zu diesem Zeitpunkt sind von den ursprünglich geplanten 10 Monaten Reisezeit bereits mehr als 3 Monate vergangen. Dabei geht die Tour durch Südamerika, die Joshi bis nach Feuerland führen wird, nun erst richtig los.

Um es vorweg zu nehmen: Selten habe ich beim Lesen eines Buches zugleich so viel Spaß gehabt und mich gleichzeitig immer wieder so tief in meinem Inneren berührt gefühlt, wie bei diesem Reisebericht. Jede Zeile (und auch die zahlreichen Fotos) lassen den Leser die Reise hautnah miterleben. Man spürt die riesige Begeisterung, mit der Joshi Nichell unterwegs war. In den unglaublich lebendigen Schilderungen der Etappen seiner Reise werden immer wieder sein Staunen über die Schönheit der Welt und sein (Gott)vertrauen deutlich, das ihn während der 21 Monate, die die Reise schließlich dauern sollte, nie verließ. Weiterlesen

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David Lama: Sein Leben für die Berge: Von ihm selbst erzählt

Es gibt Menschen, die für ihre Passion alles geben und deshalb intensiv und kompromisslos leben. David Lama lebte so und erfuhr in seiner Familie eine scheinbar grenzenlose Unterstützung. Bereits als Dreijähriger begleitete er seine Eltern in die Berge. Davids Vater, Rinzi Lama, ein ehemaliger Sherpa aus der Everest Region, begegnete 1987 seiner zukünftigen Frau Claudia, als diese und ihre Freundinnen einen Führer für eine dreiwöchige Wanderung buchten. Ein Jahr später heirateten sie und wohnten zusammen in Österreich. 1990 wurde David geboren.

David Lama war bereits im Alter von fünf Jahren vom Klettern begeistert. Dank der Beharrlichkeit seiner Mutter wurde er in eine Kletterschule für Kinder aufgenommen. Schon am ersten Tag fiel sein grandioses Talent auf, und David gewöhnte sich daran, immer und überall der Kleinste und Jüngste zu sein. Dies fällt auch bei den unzähligen Wettkämpfen und Weltmeisterschaften auf, bei denen der Junge David häufig zu den Besten zählte. Nach der Bezwingung des Cerro Torre im Freikletterstil war er endgültig dem Alpinismus verfallen und nahm an keinem Wettkampf mehr teil. Dieser rigorose Entschluss war auch in seiner Jugend eines seiner Wesensmerkmale. Denn um sich als Jugendlicher voll auf die Wettkämpfe zu konzentrieren, verließ er trotz zahlreicher Widerstände die Schule. Wenn Klettern, dann sollte es richtig gemacht werden, mit ganzem Herz und ganzer Seele. Weiterlesen

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