Spannender als jeder Krimi: Bernhard Kegels Sachbücher sind nicht nur höchst informativ, sondern auch mitreißend, spannend und sogar (hoch-) emotional! In diesem Buch führt der mehrfach preisgekrönte Autor seinen Lesern vor Augen, wie sich die Natur mit ihren Bewohnern unter dem Druck von Klimawandel, Umweltverschmutzung und extensiver Landwirtschaft bereits verändert hat und noch weiter verändern könnte. Wohlgemerkt: Es handelt sich hierbei nicht um Prognosen, sondern um valide Zahlen.
Wir verfolgen das Schicksal von Tieren und Pflanzen, überall auf dem Globus. Es gibt Episoden, die uns zum Lachen bringen, zum Weinen, zum Staunen. Solche, die uns die Zornesröte ins Gesicht treiben und solche, die uns das Blut in den Adern gefrieren lassen. Kurz: Diese Fakten lassen keinen kalt. Noch dazu, wo Kegel erschreckend aktuelle Zusammenhänge zwischen Pandemien und Umweltzerstörung anführt. Besonders hervorzuheben ist Kegels differenzierte Betrachtung. Die Natur wird es immer geben, aber sie wird nicht mehr so aussehen, wie wir es gewohnt sind. Es gibt Gewinner und Verlierer, Veränderungen, die wir zulassen müssen. Manche Arten sind unwiederbringlich verloren, andere haben erstaunlich intelligente Überlebensstrategien entwickelt. Kegel relativiert nichts, entwirft aber auch keine Weltuntergangsszenarien. Immer wieder zeigt er Exit-Strategien auf, alternative Ansätze, Hoffnungsschimmer. Wo (noch) Leben ist, ist Lösung möglich! Nicht nur deshalb sollte Kegels Buch zum Standardwerk in Schulen werden. Auf Bundestagssitzungen sowieso… Weiterlesen



„Abhängigkeit“ ist der dritte Teil von Tove Ditlevsens autofiktionaler Kopenhagen-Trilogie.



