Nachdem ich 2020 bereits „Liebesgedöns: Der geile Scheiß vom Suchen und Finden“ von Andrea Weidlich begeistert gelesen hatte, habe ich mich direkt für „Wie du Menschen loswirst …“ vormerken lassen. Auch dieses hat mich ab der ersten Seite mit dem zauberhaft lebendigen Schreibstil verzückt. Es ist jedoch viel mehr als nur ein Ratgeber für persönliche Entwicklung. Die Autorin hat „die A*schloch-Detox-Methode“ klug in eine unglaublich interessante, romanartige Story eingeflochten. Das Ganze wird untermalt und aufgelockert durch wertvolle Zitate oder auch bedeutsame Hinweise, wie bspw. dass man das anzieht, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet – also nichts wie weg mit destruktiven Meinungen. Jenen Leser*n, denen Persönlichkeitsentwicklung kein Fremdwort mehr ist, wird nichts bahnbrechend-neues entdecken können, dennoch dient das Werk der Selbstreflexion.
„Spannend, mit Tiefgang und schwarzem Humor führt Andrea Weidlich uns an einen mystischen See, wo eine Freundesgruppe ein Experiment wagt: Was passiert, wenn sie sich von toxischen Menschen befreien, und wie beseitigen sie die Leichen, die im eigenen Keller schlummern?“ (Zitat Klappentext)
Denn niemand muss lebenslänglich in einem Gefängnis mit toxischen Menschen sitzen bleiben. Weiterlesen





Elke Heidenreich und Bücher – diese Verbindung gehört einfach zusammen. In ihrem Buch „Hier geht’s lang“ zeigt sie auf, wie Bücher ihr Leben von klein auf geprägt haben. Das Lesen hat schon früh entscheidenden Einfluss auf ihr Denken und Werden genommen: Hineingeboren in das Kriegsjahr 1943 durchlebte Elke Heidenreich eine entbehrungsreiche Zeit. Vor allem das schwierige Verhältnis zur Mutter, das von wenig Empathie geprägt war, bewirkte, dass die junge Elke sich gern und oft aus dunklen Momenten heraus in ihre Bücherwelten flüchtete. Immer gaben Bücher ihr einen Halt und Kraft.

