Zoran Drvenkar: Still

zoranEr nennt sich Mike Stellar. Er sucht den Kontakt zu Pädophilen, von denen er glaubt, dass sie weit genug gehen, um Mädchen zu entführen und verschwinden zu lassen. Er hat ein Ziel: Er möchte seine Tochter finden und sei es als Leiche. Denn es gibt ein Mädchen, dass ihnen entkommen ist. Sie sitzt in einer Anstalt und spricht kein Wort aber sie soll sein Schlüssel sein.

Zoran Dvenkar erzählt seinen Thriller aus der Sicht von Mike Stellar. Für Mike gibt es „Ich“, „Du“, und „Sie“, „Sie“ sind die Gruppe, in die er versucht sich einzuschleusen, „Du“ ist das Mädchen, das entkommen konnte. Weiterlesen

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Håkan Nesser: Die Lebenden und Toten von Winsford

In „Die Leblebenenden und Toten von Winsford“ erzählt Håkan Nesser eine beinahe ruhige Geschichte. Es ist ein Genuss, in seine Beschreibungen der englischen Flora und Fauna (die Geschichte spielt zum großen Teil in Exmoor, einem kleinen Dorf in der südenglischen Moorlandschaft) hinein zu tauchen. Er gibt der Geschichte viel Zeit für die Entfaltung, ohne dass es jemals langatmig wird. Einfühlsam geht er auf seine Charaktere, besonders die Hauptfigur Maria Anderson, ein. Stück für Stück entfaltet sich die Geschichte dieser mysteriösen Frau, die es von Ihrer Heimat Schweden in das verlassene Dorf in England verschlagen hat. Weiterlesen

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Cecilia Ekbäck: Schwarzer Winter

ceciDie Handlung von Cecilia Ekbäcks historischem Krimi spielt im Jahr 1717 in Lappland, wo nicht nur durch den eisig kalten Winter unwirtliche Lebensbedingungen vorherrschen.

Kurz nachdem ihre Familie in ihrem neuen Zuhause, einem heruntergewirtschafteten Hof eintrifft, finden die beiden Schwestern Frederika und Dorotea einen Toten am Berg Blackåsen. Die Mutter der Mädchen, Maija, kennt sich als Heilerin mit Wunden aus. Sie glaubt den anderen Siedler nicht, die behaupten, der Tote, bei dem es sich um ihren Nachbarn Eriksson handelt, sei von Wölfen oder einem Bären angegriffen worden.
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Liza Cody: Lady Bag

lizaLiebe soll bekanntlich blind machen. Als Angela sich noch Angela nannte und bei einer Londoner Bank Karriere machte, liebte sie einen jüngeren Mann. Aus Liebe zu ihm wurde sie eine Betrügerin und ging für einige Jahre ins Gefängnis.
Nach der Haft ist von ihrem alten Leben nichts mehr übrig. Die Mutter tot und anonym beerdigt, ihr Haus verkauft, kein Job und keine andere Perspektive als die Obdachlosigkeit. Die von ihrem Liebhaber geschworene ewige Liebe ist zu diesem Zeitpunkt auch schon eine Weile Geschichte. Zusammen mit der Hündin Elektra lebt sie als „Lady Bag“ auf der Straße, bettelt und trinkt Rotwein gegen den in ihrem Inneren brodelnden Zorn. Weiterlesen

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Ian Rankin: Schlafende Hunde

ranUm weiterhin im Polizeidienst tätig sein zu können – die Cold Case Abteilung, in der er noch im letzten Band ermittelte, wurde dicht gemacht – lässt sich John Rebus zum Detective Sergeant degradieren und muss nun seinem ehemaligen Schützling Shioban Clarke zuarbeiten. Die beiden untersuchen einen Autounfall in der Nähe von Edinburgh. Aber die junge Frau, die dabei schwer verletzt wurde, kann unmöglich selbst gefahren sein. Was soll hier also vertuscht werden? Gestellt wird dies vor den Hintergrund der schottischen Unabhängigkeitsdebatte, denn der Freund der jungen Frau ist der Sohn des Justizministers, das Gesicht der „Yes“-Kampagne. Weiterlesen

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Robert Galbraith: Der Seidenspinner

galJoanne K. Rowling hält es mit den Bänden ihrer Krimireihe, die sie unter dem Pseudonym Robert Galbraith schreibt, so, wie mit den „Harry Potter“-Bänden: Sie werden jedes Mal ein bisschen dicker. Aber das tut dem Buch nicht unbedingt gut.
Jetzt ist „Der Seidenspinner“, der zweite Fall von Privatdetektiv Cormoran Strike, erschienen. Es ist ein Buch für die Potter-Fans, die vor 14 Jahren, als das erste Abenteuer des Zauberlehrlings erschien, Kinder und Jugendliche waren und als Erwachsene nun die Bücher vermissen. Genauso fantasievoll wie bei Potter ist Rowlings Sprache, genauso erzählmächtig ist dieser Krimi. Nur etwas langatmig. Wenn der Roman halb so lang wäre, könnte Thriller-Atmosphäre aufkommen. Weiterlesen

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Robert Wilson: Ihr findet mich nie

robEinen soliden, spannenden und stilistisch gut geschriebenen Thriller legt der britische Autor Robert Wilson vor: „Ihr findet mich nie“.

Es handelt sich nach „Stirb für mich“, der im August 2013 in Deutschland erschienen ist, um den zweiten Roman mit dem Spezialisten für hochkarätige Entführungsfälle, Charles Boxer.

Der Fall, mit dem er sich diesmal befassen muss, dringt tief in sein Privatleben ein, denn Boxers eigene Tochter hat beschlossen, den Eltern für immer den Rücken zu kehren und reißt aus. Weiterlesen

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Flore Vasseur: Kriminelle Bande

krimiClara, Jérémie, Bertrand, Vanessa, Alison, Antoine und Sébastian haben an der Elite-Universität HEC in Paris studiert. Die Freunde haben eine unbeschwerte Zeit verlebt, inzwischen gehören sie zur Elite, haben Karriere gemacht als Politiker, Journalisten, Investmentbanker und PR-Agenten. Ihr Leben scheint die perfekte Erfolgsgeschichte zu sein, bis ein Dokument auftaucht, das beweist, dass eine New Yorker Investmentbank den Staatshaushalt manipuliert hat und in die europäische Finanzkrise involviert ist.
Das Leben hinter der Fassade der Freunde wird offenbar: Die Journalistin Clara arbeitet für eine Wirtschaftszeitung, die finanzielle Probleme hat, hohe Ansprüche an die journalistische Arbeit kann sie dort nicht mehr verwirklichen. Weiterlesen

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Erin Kelly & Chris Chibnall: Broadchurch – Der Mörder unter uns

derBroadchurch – ein kleiner Küstenort im englischen Dorset. Beschaulich, jeder kennt jeden, im Sommer kommen die Touristen.
Detective Sergeant Ellie Miller ist gut gelaunt, als sie nach drei Wochen Urlaub auf dem Weg zur Arbeit ist. Es wartet die lang ersehnte Beförderung zum Detective Inspector auf sie.
Die Chefin hat jedoch eine Hiobsbotschaft: Ein Auswärtiger hat den Job bekommen. DI Alec Hardy. Ein Mann aus der Großstadt, mit schottischen Wurzeln, wo doch die Chefin sich mit Ellie einig war, mehr Frauen in Führungspositionen fördern zu wollen. Ellie ist fassungslos.
Kaum hat sie die Tränen der Wut getrocknet, heißt es, am Strand wäre etwas gefunden worden, vielleicht eine Leiche. Weiterlesen

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Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt: Das Mädchen, das verstummte

stummIn Torsby wird eine komplette Familie einfach ausgelöscht. Die Eltern und zwei Kinder werden einfach erschossen. Es scheint kein Motiv zu geben, außer einem eher harmlosen Streit mit Nachbarn. Der örtliche Polizeichef schaltet sehr schnell die Reichsmordkommission ein und die arg gefledderte Truppe um Kommissar Torkel Höglund macht sich an die Arbeit. Sehr schnell stellt sich heraus, dass noch ein Kind im Haus gewesen sein muss und dass dieses das Haus offenbar lebend verlassen hat. Es handelt sich um die zwölfjährige Nicole, die auf Besuch bei ihren Verwandten war, dem Mörder deshalb offenbar nicht fehlte, denn die beiden Söhne hat er bewusst gesucht. Eine Zeugin also, die leider im Wald verschwunden ist und deren Überlebenschancen mit jeder Stunde schwinden. Weiterlesen

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