Alles ist diesen Sommer anders. Die 9-jährige Ich-Erzählerin der Geschichte hat gerade eben ihren Vater durch eine Krankheit verloren. Weinen kann sie nicht, die Tränen kommen einfach nicht. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist verständlicherweise schwierig. Der Sommer bei den Großeltern verspricht einen Tapetenwechsel. Doch dann jagt bei den Großeltern eine Katastrophe die nächste. Ein kleiner Wal wird an der Küste angespült und stirbt wenig später. Das Mädchen ist enttäuscht: Warum sterben bloß immer alle?
Über den Wal denkt sie nach: „Wenn er eine Familie hat, hoffe ich, dass sie wissen, dass er tot ist. Damit sie nicht nach ihm suchen. Ich hoffe, sie waren heute Nacht hier und konnten sich verabschieden.“ (Kapitel Ein toter Wal) Bei den Großeltern hätte sie der Konfrontation mit dem Tod entrinnen können, doch genau das Gegenteil passiert. Weiterlesen








