400 Tage. 400 Tage sind vergangen, seit Jacob gestorben ist. Für seine mittlerweile 17-jährige Freundin Mia ist seitdem nichts mehr, wie es war. Jacobs Eltern haben einige seiner Organe gespendet und auch das lässt Mia keine Ruhe. Über Wochen schrieb sie die Empfänger der Organe, mit denen man in den USA über ein System in Kontakt treten kann, an und wartete auf Rückmeldungen. Sie weiß, dass auch Jacobs Herz gespendet wurde und setzt schließlich alles daran, dem Empfänger zu finden. Doch als sie Noah gegenübersteht, weiß sie plötzlich nicht mehr weiter. Kann man sich wieder verlieben, wenn man doch eigentlich sein Herz schon einem anderen geschenkt hat? Und erkennen zwei Herzen einander wieder, auch wenn das eine in einem neuen Körper schlägt? Weiterlesen
Jugendliteratur
Seth Patrick: The Returned – Die Vergangenheit kehrt zurück
In einem französischen Bergdorf leben die Menschen von ihrer Umwelt wie abgekapselt: Das Leben konzentriert sich auf das nahe Umfeld, der Ort ist begrenzt durch Berge und den Stausee. In dieser unheimlichen Stimmung versucht die Gemeinde, mit einem schrecklichen Massenunglück fertig zu werden: Vor Jahren stürzte ein Schulbus ab, alle Kinder starben.
Die Geschichte beginnt stimmungsvoll mit dem unerklärlichen Ansteigen des Stausees. Bald stellt der Pegelstand eine Bedrohung dar. Weiterlesen
Rick Riordan: Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen
Die Abenteuer Percy Jacksons kennen wir aus den Büchern und den beiden Verfilmungen. Mit und in diesen hat uns Rick Riordan schon ein wenig mit der antiken Götterwelt der Griechen bekannt gemacht, hat uns von Zeus und Hera, den Titanen und dem Olymp berichtet. Nach zwei Zyklen mit Percy in der Hauptrolle nutzt der Autor die Popularität seines Protagonisten nun vorliegend dazu, uns die alten Sagen der Griechen in moderner Sprache und Gewand zu präsentieren. Wer also schon immer einmal wissen wollte, wie die Welt, sprich Gäa entstand, wie es zur Schöpfung der Titanen und der Götter kam, der ist hier genau richtig. Weiterlesen
Huntley Fitzpatrick: Mein Leben nebenan
Die Familie Garrett kennen Huntley Fitzpatricks Leser und Leserinnen bereits aus ihrem Roman „Mein Sommer nebenan“. Das neuste Werk „Mein Leben nebenan“ führt die Geschichte der Familie und all derer, die mit ihnen in Kontakt stehen, weiter. Diesmal liegt der Fokus allerdings auf Alice Garrett, der Zweitältesten der Familie, und Tim Mason, einem Kumpel von Jase, dem Protagonisten des Vorbandes. Alice steht mit ihren 19 Jahren am Start ihrer Ausbildung zur Krankenschwester. Tim, der in das Garagenappartement, auf welches auch Alice spekuliert hatte, einzieht, kann solche Erfolge nicht vorweisen. Er ist von der Schule ohne Abschluss geflogen, ist Alkoholiker und hat auch sonst mit seinen 17 Jahren noch nicht viel aus seinem Leben gemacht. Eine typische Teenie-Love-Story? Weit gefehlt … Weiterlesen
Dorothea Müller: TOM – eine Knastgeschichte
Tom sitzt eine mehrjährige Haftstrafe ab. Er stammt aus einer bildungsfernen Familie, hat keinen Schulabschluss, nie richtig lesen und schreiben gelernt und seine Probleme entweder durch Gewalt oder durch Weglaufen gelöst. Im Gefängnis soll er, der nie sozialisiert gewesen ist, resozialisiert werden.
Sein Leben spielt sich in der Enge und Isolation seiner Zelle ab, durchbrochen von streng reglementierten Hofgängen und genau festgelegtem Umgang mit seinen Mithäftlingen, ohne Außenkontakte, da er mit seiner Familie schon lange nichts mehr zu tun hat. Weiterlesen
Nina Blazon: Silfur – Die Nacht der silbernen Augen
Elfen, ja ich meine die hochgewachsenen, ästhetischen, spitzohrigen Wesen mit dem hellen Teint sind uns spätestens aus dem Herrn der Ringe und dessen mannigfaltigen Nachahmern ein Begriff. Aus der modernen Fantasy sind sie nicht mehr wegzudenken, leben und wirken sie in uralten Wäldern in Symbiose mit der Natur und sind für ihre Treffsicherheit in Sachen Bogenschießen weithin bekannt.
Was mittlerweile, nachdem die moderne Unterhaltungsindustrie sich der Rasse angenommen hat, fast in Vergessenheit geraten ist, das ist deren eigentlicher Ursprung. Weiterlesen
Nana Rademacher: Wir waren hier
Berlin, 2039: Die Welt, wie wir sie kennen, ist zerschlagen. Die wenigen Menschen, die bis hierhin überlebt haben, finden sich in einer Stadt der Verwüstung und Plünderung wieder. Wasser ist kostbar, Lebensmittel eine Seltenheit. Die 15-jährige Anna freut sich immer, wenn sie mit ihrem Tablet Empfang hat und etwas auf ihrem Blog veröffentlichen kann. Dass sie dadurch von den Soldaten aufgespürt werden könnte, ist ihr egal. Plötzlich erhält sie Antworten auf ihre Blogeinträge. Ein gewisser Ben warnt sie vor den Soldaten und hat dann auch noch den Wunsch, sie zu treffen. Anna lässt sich nach Zögern darauf ein und ihre Welt verändert sich ein weiteres Mal. Weiterlesen
Christian Linker: Dschihad Calling
Jakob ist 18 Jahre alt und die Welt liegt ihm zu Füßen. Seit ein paar Monaten studiert er in Bonn und lebt Tür an Tür mit seiner Freundin. Am Bahnhof setzt er sich für eine verschleierte junge Frau ein, als diese von zwei Typen angegangen wird. Danach kann er nur noch an ihre strahlend blauen Augen denken. Durch Zufall macht Jakob Samira ausfindig und findet heraus, dass sie zu den Salafisten gehört. Um Samira näher zu kommen, befasst sich Jakob mit dem islamischen Glauben und lernt so auch ihren Bruder Adil kennen. Samira kommt er dadurch kaum näher, Kontakte zwischen unverheirateten Männern und Frauen sind nicht erwünscht. Doch Jakob ist noch nicht am Ende seines Weges angekommen und findet sich in seinem neuen Umfeld immer besser ein. Weiterlesen
Sara Shepard: The Perfectionists 01: Lügen haben lange Beine
Sara Shepard hat mit diesem Band den Anfang für eine neue, spannende und intrigenreiche (Mädchen-)buchreihe geschaffen. Ähnlich wie in „Pretty Little Liars“, das bereits erfolgreich verfilmt wurde, dreht sich auch hier die Handlung um sechs Teenager, die alle durch ein schicksalhaftes Geheimnis miteinander verbunden sind: Eigentlich wollten sie nur Nolan Hotchkiss, dem scheinbar beliebtesten Jungen der Beacon Heights Highschool, einen Streich spielen … doch am nächsten Tag wird er tot aufgefunden. Und sie stehen bald unter Mordverdacht. Weiterlesen
Jodi Picoult & Samantha van Leer: Liebe ohne Punkt und Komma
Am Ende von „Mein Herz zwischen den Zeilen“ war es Delilah und Oliver endlich gelungen, Oliver aus dem Buch herauszubekommen, indem er seinen Platz mit dem Sohn der Autorin, Edgar, tauschte. Aber das Leben an der High School ist für einen echten Prinzen gar nicht so einfach. Oder doch, für Oliver ist das eigentlich nicht so schwer: Mit märchenhaftem Selbstbewusstsein ausgestattet erobert er recht schnell die angesagte Clique. Aber das war nicht das, was Delilah wollte. Sie, die ewig Ausgestoßene findet sich plötzlich mitten im Geschehen wieder. Daran hätten sich die beiden vielleicht irgendwann gewöhnt, auch Oliver hätte damit leben gelernt, dass es im echten Leben keine Rückspultaste gibt. Weiterlesen