Die Familie Garrett kennen Huntley Fitzpatricks Leser und Leserinnen bereits aus ihrem Roman „Mein Sommer nebenan“. Das neuste Werk „Mein Leben nebenan“ führt die Geschichte der Familie und all derer, die mit ihnen in Kontakt stehen, weiter. Diesmal liegt der Fokus allerdings auf Alice Garrett, der Zweitältesten der Familie, und Tim Mason, einem Kumpel von Jase, dem Protagonisten des Vorbandes. Alice steht mit ihren 19 Jahren am Start ihrer Ausbildung zur Krankenschwester. Tim, der in das Garagenappartement, auf welches auch Alice spekuliert hatte, einzieht, kann solche Erfolge nicht vorweisen. Er ist von der Schule ohne Abschluss geflogen, ist Alkoholiker und hat auch sonst mit seinen 17 Jahren noch nicht viel aus seinem Leben gemacht. Eine typische Teenie-Love-Story? Weit gefehlt … Weiterlesen
Jugendliteratur
Dorothea Müller: TOM – eine Knastgeschichte
Tom sitzt eine mehrjährige Haftstrafe ab. Er stammt aus einer bildungsfernen Familie, hat keinen Schulabschluss, nie richtig lesen und schreiben gelernt und seine Probleme entweder durch Gewalt oder durch Weglaufen gelöst. Im Gefängnis soll er, der nie sozialisiert gewesen ist, resozialisiert werden.
Sein Leben spielt sich in der Enge und Isolation seiner Zelle ab, durchbrochen von streng reglementierten Hofgängen und genau festgelegtem Umgang mit seinen Mithäftlingen, ohne Außenkontakte, da er mit seiner Familie schon lange nichts mehr zu tun hat. Weiterlesen
Nina Blazon: Silfur – Die Nacht der silbernen Augen
Elfen, ja ich meine die hochgewachsenen, ästhetischen, spitzohrigen Wesen mit dem hellen Teint sind uns spätestens aus dem Herrn der Ringe und dessen mannigfaltigen Nachahmern ein Begriff. Aus der modernen Fantasy sind sie nicht mehr wegzudenken, leben und wirken sie in uralten Wäldern in Symbiose mit der Natur und sind für ihre Treffsicherheit in Sachen Bogenschießen weithin bekannt.
Was mittlerweile, nachdem die moderne Unterhaltungsindustrie sich der Rasse angenommen hat, fast in Vergessenheit geraten ist, das ist deren eigentlicher Ursprung. Weiterlesen
Nana Rademacher: Wir waren hier
Berlin, 2039: Die Welt, wie wir sie kennen, ist zerschlagen. Die wenigen Menschen, die bis hierhin überlebt haben, finden sich in einer Stadt der Verwüstung und Plünderung wieder. Wasser ist kostbar, Lebensmittel eine Seltenheit. Die 15-jährige Anna freut sich immer, wenn sie mit ihrem Tablet Empfang hat und etwas auf ihrem Blog veröffentlichen kann. Dass sie dadurch von den Soldaten aufgespürt werden könnte, ist ihr egal. Plötzlich erhält sie Antworten auf ihre Blogeinträge. Ein gewisser Ben warnt sie vor den Soldaten und hat dann auch noch den Wunsch, sie zu treffen. Anna lässt sich nach Zögern darauf ein und ihre Welt verändert sich ein weiteres Mal. Weiterlesen
Christian Linker: Dschihad Calling
Jakob ist 18 Jahre alt und die Welt liegt ihm zu Füßen. Seit ein paar Monaten studiert er in Bonn und lebt Tür an Tür mit seiner Freundin. Am Bahnhof setzt er sich für eine verschleierte junge Frau ein, als diese von zwei Typen angegangen wird. Danach kann er nur noch an ihre strahlend blauen Augen denken. Durch Zufall macht Jakob Samira ausfindig und findet heraus, dass sie zu den Salafisten gehört. Um Samira näher zu kommen, befasst sich Jakob mit dem islamischen Glauben und lernt so auch ihren Bruder Adil kennen. Samira kommt er dadurch kaum näher, Kontakte zwischen unverheirateten Männern und Frauen sind nicht erwünscht. Doch Jakob ist noch nicht am Ende seines Weges angekommen und findet sich in seinem neuen Umfeld immer besser ein. Weiterlesen
Sara Shepard: The Perfectionists 01: Lügen haben lange Beine
Sara Shepard hat mit diesem Band den Anfang für eine neue, spannende und intrigenreiche (Mädchen-)buchreihe geschaffen. Ähnlich wie in „Pretty Little Liars“, das bereits erfolgreich verfilmt wurde, dreht sich auch hier die Handlung um sechs Teenager, die alle durch ein schicksalhaftes Geheimnis miteinander verbunden sind: Eigentlich wollten sie nur Nolan Hotchkiss, dem scheinbar beliebtesten Jungen der Beacon Heights Highschool, einen Streich spielen … doch am nächsten Tag wird er tot aufgefunden. Und sie stehen bald unter Mordverdacht. Weiterlesen
Jodi Picoult & Samantha van Leer: Liebe ohne Punkt und Komma
Am Ende von „Mein Herz zwischen den Zeilen“ war es Delilah und Oliver endlich gelungen, Oliver aus dem Buch herauszubekommen, indem er seinen Platz mit dem Sohn der Autorin, Edgar, tauschte. Aber das Leben an der High School ist für einen echten Prinzen gar nicht so einfach. Oder doch, für Oliver ist das eigentlich nicht so schwer: Mit märchenhaftem Selbstbewusstsein ausgestattet erobert er recht schnell die angesagte Clique. Aber das war nicht das, was Delilah wollte. Sie, die ewig Ausgestoßene findet sich plötzlich mitten im Geschehen wieder. Daran hätten sich die beiden vielleicht irgendwann gewöhnt, auch Oliver hätte damit leben gelernt, dass es im echten Leben keine Rückspultaste gibt. Weiterlesen
Corinna Antelmann: Saskias Gespenster
Die zwölfjährige Saskia verliert ihre Eltern bei einem schrecklichen Autounfall, von dem sie annimmt, sie habe ihn mitverursacht. Unter der Last der Schuldgefühle flieht sie in eine Verweigerungshaltung und beharrt darauf, dass ihre Eltern noch leben. Ihre Tante, die der verstockten Nichte hilflos gegenübersteht, bringt sie in ein Kinderheim, in dem der Psychologe Doktor Schröder Saskia helfen soll, den Tod ihrer Eltern anzunehmen und mit der Trauerarbeit zu beginnen.
Doch ihre Zimmergenossin Natalie mobbt sie, Doktor Schröder nervt mit seinem Verständnis und Einfühlungsvermögen, das Essen schmeckt nicht und sie fühlt sich wie in einem Kerker eingesperrt. Einziger Lichtblick sind der flatterhafte Oskar, der unbedingt mit ihr befreundet sein will, und eine Gruppe Gespenster, die auf dem nahegelegenen Waldfriedhof zusammen mit dem Friedhofswärter Ignaz hausen. Weiterlesen
Christian Oelemann: Isabellas Welt
Die zehnjährige Isabella Korngold verfügt über eine ungewöhnliche Gabe: Sie kann Geräusche sehen. Jeder Laut, ob Reden, Lachen, Rufen, Türenquietschen, sogar Pupsen, erscheint ihr als Noten. Ihr Vater schimpft beispielsweise meist im Fünfvierteltakt und vom tiefen A aus. Ihr kleiner Bruder Tristan quengelt im Dreivierteltakt, mit einem hohen Dis beginnend. Und wenn er beim Essen rülpst, hört Isabella ein sattes Gis.
Doch am liebsten lauscht sie dem Gesang einer Amsel im Garten und schreibt diese Melodien heimlich in ihrem Notenheft auf. Dass sie Synästhetikerin ist, weiß sie nicht, aber sie spürt schon früh, dass sie anders ist als ihre Klarinette, Geige oder Flöte spielenden Verwandten. In ihrer Familie gilt sie als Einzige als unmusikalisch, weil sie keine Lust hat, ein Instrument zu lernen. Weiterlesen
Lisa Williamson: Zusammen werden wir leuchten
Seit er klein ist, hat David einen sehnlichsten Wunsch: Er möchte ein Mädchen sein! Bisher hat er das nur seinen beiden besten Freunden Felix und Essie verraten. Niemand sonst weiß es, nicht einmal seine Eltern. Es ihnen zu sagen, das hat er sich für diesen Sommer fest vorgenommen. Doch wie macht man das? Abgelenkt wird David durch den neuen Schüler an seiner Schule. Leo gibt sich geheimnisvoll und tut nichts gegen die Gerüchte, dass er von seiner eigenen Schule im verruchten Cloverdale geflogen sei, weil er jemanden zusammengeschlagen habe. David versucht alles, um Leo nahezukommen, denn er ist von dem Jungen fasziniert und fühlt sich zu ihm hingezogen. Seine eigenen Probleme verschwinden dadurch allerdings nicht. Weiterlesen