Marin ist ein ganz normales Mädchen. Sie ist 17 Jahre, geht zur Highschool, ist beliebt und hat einen Freund, der darüber hinaus auch noch im schuleigenen Lacrosseteam ist. Sie bestreitet den Schulalltag mit ihrer besten Freundin Chloe, bereitet sich darauf vor, eine Eliteuni zu besuchen und ist Mitglied der Schülerzeitung. Kurz gesagt, für sie könnte es gar nicht besser laufen.
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ie Dinge ändern sich allerdings rasant, als ihr Lieblingslehrer Bex sie unter einem Vorwand zu sich nach Hause lockt und sie küsst. Plötzlich beginnt Marin zu sehen, wie ungerecht es in ihrer Schule zugeht. Mädchen werden als Schlampe beschimpft, wenn sie mehr als einen Jungen geküsst haben und die Kleiderordnung der weiblichen Schülerschaft wird aufs Schärfste im Auge behalten, während die Jungs tun und lassen können was sie wollen? Da macht sie nicht länger mit.
Mit ihrem Artikel Rules for being a girl bringt Marin die Ungerechtigkeiten ans Tageslicht. Doch was sie damit losgetreten hat, wird sie noch lange verfolgen. Die Beziehung mit ihrem Freund Jacob geht in die Brüche, ihre Freundin Chloe will nichts mehr von ihr wissen und auch die anderen Schüler beginnen zu lästern.
Als Marin den Vorfall mit Bex meldet, will ihr der Direktor nicht glauben und sie fällt bei den anderen Schülern noch weiter in Ungnade. Doch Marin wäre nicht Marin, wenn sie so leicht aufgeben würde. Zusammen mit dem Lacrossespieler Grey und dem feministischen Buchclub, in dem sich beide befinden, schafft es Marin weiter Kraft zu schöpfen. Denn das Schlimmste kommt erst noch. Weiterlesen







2012 lebte Richard wieder in Oakland bei seiner Mutter. Wegen einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen ihm, seinen Freunden und einer Gruppe weißer Jugendlicher war er bereits als 14-Jähriger zu dem Verbleib in einer Jugendgruppe verurteilt worden. Über ein Jahr lang befand er sich in einer Betreuung und unter Beobachtung. Vieles hat sich nach seiner Rückkehr geändert. Er wollte mehr für die Schule lernen, regelmäßig zum Unterricht gehen und sich verantwortungsvoll verhalten. Doch anderes war geblieben. Wenn er mit den falschen Leuten zusammenhing, vergaß er seine Vorsätze. Auch sein Naturell war geblieben, das ihn dazu verleitete, den Spaßmacher zu spielen.