Ulf Schiewe: Der Schwur des Normannen

normKalabrien, 11. Jahrhundert. Der junge Normanne Gilbert ist verzweifelt. Seine geliebte Gerlaine, die ihn nach einem Zwist verlassen und aus Trotz Ritter Tancret geheiratet hatte, ist von brutalen Sklavenhändlern entführt worden. Zu allem Überfluss ist er nach einem Streit mit seinem Herrn Robert de Hauteville auf sich allein gestellt. Gilbert begibt sich auf Spurensuche und findet heraus, dass Gerlaine in der Gewalt von Sarazenen sein muss, die sie ausgerechnet nach Sizilen verschleppt haben. Er ist wild entschlossen, sie zu befreien, und wenn nötig, wird er allein losziehen. Umso mehr, nachdem er bei Tancred ein unglaubliches Geheimnis entdeckt, das sie ihm verschwiegen hatte. Weiterlesen

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Charlotte Roth: Als der Himmel uns gehörte

himmelLaufen ist ihr Leben, die Langstrecke, 10.000 Meter. Jeden Morgen trainiert Jennifer im Park und ihr größter Wunsch ist es, nächstes Jahr bei den Olympischen Spielen zu starten, hier in London, ihrer Heimat. Doch bei Wettkämpfen versagen ihr ständig die Nerven, sie rast unkontrolliert, bekommt Panikattacken und kann kaum ein Rennen beenden.
Ihr Trainer gibt sie auf.
Da wird sie eines Morgens von einem jungen Iren angesprochen, Gregory. Er möchte Jennifer trainierten, weil er ihre Urgroßmutter Alberta verehrt. Wie bitte, denkt Jenny? Gewiss, Grandma Alberta ist eine Baronesse mit einem feudalen Landsitz und einer Stiftung, die sich um Sportler kümmert, aber was hat das mit Olympia zu tun? Weiterlesen

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Anne Girard: Madame Picasso

atb_Pitch_Picasso_Isa.inddParis, 1911: Eva verspricht sich viel, als sie in die schillernde Metropole kommt. Mit Hilfe einer Freundin gelingt es ihr in kürzester Zeit, eine Anstellung hinter der Bühne beim Theater Moulin Rouge zu bekommen. Ihre Arbeit als Näherin verzaubert bald alle – und noch jemand ist verzaubert: der aufstrebende Künstler Pablo Picasso! Obwohl er in festen Händen ist, beginnen die beiden eine Affäre, die für Eva nicht nur Gutes bringt. Der exzentrische Künstler ist schwer zu ertragen und doch wird sie immer mehr zu seiner Muse. Weiterlesen

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Susan Jane Gilman: Die Königin der Orchard Street

malNew York, 1913: Die kleine Malka hat eine lange Reise von Europa hinter sich und hofft, mit ihrer Familie in der neuen Welt Reichtum zu finden. Doch alles kommt ganz anderes und Malka wird vom Pferdewagen eines Eisherstellers angefahren. Sie wird nie wieder richtig laufen können und verliert so für ihre Familie jeglichen Wert, da sie in diesem Zustand auch nicht mehr arbeiten kann. Papa Dinello, der für den Schlamassel verantwortlich ist, nimmt sie in seiner Familie auf und nach und nach lernt sie die Kunst des Eismachens und findet ihren Platz in der mächtigen Dynastie. Doch ihr Weg hin zu der erfolgreichen Lillian Dunkle mit ihrem amerikanischen Eis-Imperium ist noch lang und steinig. Weiterlesen

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Ulf Schiewe: Gold des Südens/Bucht der Schmuggler

goldBremen, 1635: Als der junge Kapitän Jan van Hagen von einer seiner Handelstouren zurückkehrt, traut er seinen Ohren kaum. Sein Vater soll im Sterben liegen und hochverschuldet sein. Die Gläubiger warten nur auf Jans Rückkehr um das letzte verbliebene Schiff der Familie in ihren Besitz übergehen zu lassen. Kurzerhand entschließt sich Jan mit seiner Crew zur Flucht und in den rettenden Niederlanden erhält er einen lukrativen Auftrag. Er soll in die Karibik fahren und dort Handel treiben, zugleich Ausschau halten nach dem dort verschollenen Sohn seines Auftragsgebers. Jan und die Mannschaft machen sich auf zu der Reise ins Ungewisse. Weiterlesen

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Richard Dübell: Der Jahrhundertsturm

jahrUm 1840 herum ist die Eisenbahn gerade erfunden. Noch fährt sie hauptsächlich in England, aber auch von Nürnberg nach Fürth ist bereits eine Dampflok gefahren. Es gibt Visionäre im Deutschland – oder vielmehr in den einzelnen Staaten die einmal Deutschland werden sollen – nicht nur im politischen, sondern auch im technischen Bereich. Bismarck ist noch ein Junker mit übergroßem Selbstbewusstsein und Ehr-geiz, Deutschland noch eine Ansammlung von Flecken auf der Landkarte in Form einzelner Fürstentümer. Aber Bismarks Vision ist ein geeintes Deutschland, mit Preu-ßen als stärkster Macht. Die Vision vom geeinten Deutschland teilt der Politiker mit den Technikern. Weiterlesen

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Sabine Ebert: 1815 – Blutfrieden

blutZwei Jahre sind vergangen, seit Sabine Ebert mit 1813 ihren PR-Coup gelandet hat. Doch die Geschichte war noch nicht zu Ende erzählt. Obwohl Napoleon nämlich in der großen Schlacht bei Leipzig geschlagen wurde, war er noch nicht besiegt.

2015 also folgt das Buch 1815 – Blutfrieden.

Im frühen 19. Jahrhundert herrscht Elend in den deutschen Städten. Die fliehenden französischen Soldaten ziehen Verwüstung, Hunger und Krankheit hinter sich her. Für Jette bedeutet das nicht nur, dass sie Leipzig verlassen muss, sondern auch ein unverhofftes Verlöbnis. Weiterlesen

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Titus Müller: Berlin Feuerland

feuer„Feuerland“ heißt das Viertel in Berlin, in dem die neuen Industrieschonsteine qualmen. Dort lebt Hannes Böhm – mehr schlecht als recht. Weil er sich auf gar keinen Fall in einer der neuen Fabriken verheizen lassen will, verdient er sich ein Zubrot als Fremdenführer für gelangweilte reiche Mädchen durch das Armenviertel. Dabei lernt er Alice kennen. Die ist mehr als nur ein gelangweiltes reiches Mädchen, auch wenn sie im Berliner Stadtschloss wohnt. Sie ist ehrlich schockiert über die Dinge, die sie zu sehen bekommt, über die Mütter, die ihre kranken Kinder nicht ernähren können und über im Elend sterbende Menschen. Weiterlesen

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Martha Lea: Die Entdeckungen der Gwen Carrick: Roman

gwenVictorianische Romane bekommt man in bester Qualität von den Bronte-Schwestern; die 45-jährige Britin Martha Lea versucht sich auch daran. „Die Entdeckungen der Gwen Carrick“ ist ihr Debüt-Roman, und Lea muss noch viel lernen.
Die Geschichte, die zwischen 1859 und 1866 in Cornwall und Brasilien spielt, klingt spannend: Gwen Carrick ist Insektenforscherin und zeichnet diese Tiere. Sie lernt den Arzt Edward kennen und folgt ihm an den Amazonas. Aber Edward hat ein Geheimnis.
Lea packt zuviel in den Roman hinein und verliert den roten Faden. Polizeiberichte, die zwischendurch seitenlang abgedruckt sind, machen es nicht leichter, sich zurechtzufinden. Dabei ist die Sprache, in der Lea auch die Atmosphäre der Zeit und der Orte einfängt, schön. Nur ungeordnet, wenig schlüssig und nicht stringent ist dieser Erstling.

Martha Lea: Die Entdeckungen der Gwen Carrick: Roman.
Droemer, Februar 2015.
416 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Carmen Lobato: Die Stadt der schweigenden Berge

bergBerlin, 1931: Die Archäologie-Studentin Amarna sitzt an ihrer Abschlussarbeit und kommt partout nicht weiter. Nachts plagen sie schwere Alpträume und sie hat immer wieder das Gefühl, dass diese Träume etwas mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun haben. Was verschweigt ihr Vater, der selbst ein erfolgreicher Archäologe ist? Und warum kann sie sich gar nicht an ihre Mutter erinnern? Als ihr Weg den des Armeniers Arman kreuzt, nimmt ihr Leben eine andere Wendung. Sie ist davon überzeugt, die untergegangene hethitische Stadt Hattuša, die Stadt der schweigenden Berge, mit eigenen Augen sehen zu müssen, um herausfinden, wer sie wirklich ist. Weiterlesen

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