Niemals hätten Shae und Beck erwartet, dass ihr Fake-Dating-Deal eine solche Wendung nehmen und ihr Leben dermaßen auf den Kopf stellen würde. Gerade waren sie einander noch so nahe wie nie zuvor – jetzt ist eine gemeinsame Zukunft unmöglich. Während Shae ein unvorstellbares Opfer gebracht hat, hofft Beck, zumindest seinen Pub gerettet zu haben. Doch der Schein trügt, denn schon bald holt ihn seine Vergangenheit erneut ein. Und auch Shae muss eine Entscheidung treffen, die alles verändern könnte. Die Angst, nie wirklich frei zu sein, hat sie beide fest im Griff. Und als ein schreckliches Geheimnis ans Licht kommt, drohen Shae und Beck endgültig alles zu verlieren, was ihnen je etwas bedeutet hat …
Hier handelt es sich um den zweiten Band dieser Reihe; er ist nicht unabhängig lesbar.
Die Geschichte geht nahtlos nach Band eins weiter. Nach dem Cliffhanger in Band eins war ich gespannt, wie es für Beck und Shae wohl weitergehen wird. Die Handlung konnte mich jedoch nicht so mitreißen wie bei Band eins.
Die Suspense-Elemente nahmen zu viel Raum ein, wodurch die Liebesgeschichte zwischen Beck und Shae in den Hintergrund gerückt ist. Generell tat ich mich teils schwer, beim Lesen am Ball zu bleiben. Zwar passierte hin und wieder etwas Spannendes, doch das gewisse Etwas, das mir in Band eins so gefiel, hat mir hier gefehlt.
Das Buch hatte zwar eine gute Tiefe, und Bianca Iosivoni hat ein paar wichtige Themen aufgegriffen, die alles andere als leicht sind, aber dennoch konnte es mich nicht so recht begeistern. Das Setting mochte ich allerdings wieder: Ich liebe diese Insel und die Freundesgruppe. Es hat sich angefühlt wie Nachhausekommen, und so las ich das Buch dann trotzdem zu Ende. Durch den einfühlsamen Schreibstil kommt man insgesamt schnell durch das Buch.
Bianca Iosivoni: Silver Lights: The more I love you
Penguin Verlag, 28. Januar 2026.
432 Seiten, Paperback, 17,00 Euro.
Diese Rezension wurde verfasst von Katja Plattner.
