Kate Stewart: Ravenhood Legacy: One last rainy day

Dominic King ist düster, gut aussehend und unnahbar, führt aber ein geheimes Doppelleben. Der stille Automechaniker ist Mitglied einer kriminellen Bruderschaft und niemand weiß, wer wirklich hinter seiner steinernen Fassade steckt. Bis Cecilia, die neueste Eroberung seiners besten Freundes in sein Leben tritt. Sie ist die Tochter seines Erzfeindes und eigentlich sollte sie für Dominic absolut tabu sein, doch sie geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Dabei braucht er einen hellen Kopf für die Bruderschaft, denn seine Feinde schrecken vor nichts zurück …

Dies ist der erste Band der Spin-Off Reihe zu „The Ravenhood“, weshalb ich jedem empfehlen würde diese Reihe erst zu lesen, bevor man sich dann dieser widmet. Hier erfährt man viel über die Anfänge der Bruderschaft, ihre Vorhaben und man lernt die Rabenbrüder von Grund auf kennen, was ich sehr toll fand. Auch gibt es neue Details von Cecilia und die gingen teils auch unter die Haut.

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Benedict Jacka: Haus Ashford: Stephen Oakwood 01

Stephen Oakwood lebt zusammen mit seinem Kater in London. Derzeit ist er bei einer Zeitarbeitsfirma beschäftigt und kommt finanziell gerade so über die Runden. Was er mit seinem Leben anfangen will, weiß er nicht so recht. Seine Mutter, die aus begütertem Hause stammt, hat ihn und seinen Vater kurz nach seiner Geburt verlassen. Sein Dad ging vor einem Jahr und hinterließ ihm nur einen Brief, in dem stand, dass er gehen müsse. Warum, schrieb er nicht.

Das Besondere an Stephen – er beherrscht, und dies ohne jegliche Schulung, Drucraft, wie die Magie mittels Sigils genannt wird.

Eines Tages bekommt er in der Bruchbude von einem Zimmer, das er bewohnt, Besuch. Eine junge, offensichtlich vermögende Frau nimmt mit ihm Kontakt auf und teilt ihm mit, dass er über seine Mutter mit dem Haus Ashford, einer der mächtigsten Magierclans Britanniens, verwandt ist. Etwas, das zu schön klingt, um wahr zu sein – und genau das ist es auch.

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Lukas Erler: Winter’s Game

Die Anwältin Carla Winter fällt auf. Sie ist nicht nur sehr attraktiv, sondern auch in ihrem Beruf erfolgreich. Der Autor Lukas Erler hat inzwischen seinen dritten Kriminalroman mit dieser starken und eigensinnigen Anwältin in die Welt der Lesenden geschickt. Er beginnt mit einer gescheiterten Entführung. Bei dem anschließend provozierten Autounfall wird Carla verletzt und ihr Beifahrer getötet. Nachts im Krankenhaus sieht Carla eine Griechin, die scheinbar verwirrt durch die Gänge läuft. Irgendetwas an dieser Frau spricht Carlas Hilfsbereitschaft an und weckt ihre Neugier. Wenig später erfährt sie, jemand habe der Griechin eine schwere Kopfverletzung zugefügt und sie mehr tot als lebendig am Flussufer abgelegt. Den Grund für diese Brutalität will Carla herausfinden. Wer macht so etwas? Was will dieser Täter verbergen?

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Renée Rosen: Ein Leben für Barbie

„Ein Leben für Barbie“ trifft es wirklich exakt. Ruth Handler, die Frau hinter der Puppe, hat wirklich ihr komplettes Leben für diese Puppe „geopfert“. Obwohl, opfern ist nicht ganz der passende Ausdruck, sie hat ihr Leben ihrer Idee von einer Puppe untergeordnet. Einer Puppe, die kleine Mädchen dazu anregen sollte, sich nicht nur als Puppenmutter zu sehen, sondern den Blick zu weiten und vielleicht davon zu träumen, eines Tages eine unabhängige, erfolgreiche Frau mit eigenen Aufgaben und Zielen zu sein. Sich nicht mehr nur unterzuordnen und zufrieden zu sein mit der Rolle der Hausfrau und Mutter, die Ende der 1950-er Jahre und auch lange danach noch für Mädchen und junge Frauen einfach vorgegeben war. Die Idee zu dieser Puppe in Gestalt einer erwachsenen Frau kam Ruth bei einer Europareise mit ihrer Tochter, als sie die „Bild“ Puppe Lilli entdeckte. Zurück in den USA, ist Ruth davon überzeugt, dass ihre Firma, Mattel, unbedingt eine ähnliche Puppe auf den Markt bringen müsse. Die Widerstände sind groß. Weder ihr Mann Elliot noch ihr Chef-Ingenieur Jack Ryan können der Idee zunächst viel abgewinnen, aber Ruth bleibt hartnäckig. Sehr anschaulich wird hier geschildert, was es bedeutet, eine neue Sequenz einzuführen. Auf Puppen war Mattel bisher nicht spezialisiert.

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Sarah Stankewitz: No Matter When

Nachdem Band eins mit so einem Cliffhanger geendet hatte, habe ich mich sehr gefreut, als dieser Band dann endlich draußen war, nur um dann festzustellen, dass dieser mit genauso einem großen Cliffhanger endet.

Gracie, die Kleinste der Jones Familie, genießt eigentlich ihr Kunststudium, bis sie auf einer Party auf ihren Kindheitsfreund Fynn trifft. Nach zehn Jahren sind er und seine Zwillingsschwester plötzlich wieder da und Gracie verliert den Halt bei dem Anblick, sie möchte die Beiden nicht sehen und das, obwohl sie Fynn eigentlich vermisst, aber ihre Schuldgefühle sind zu groß. Sie greift zum Alkohol, steigt betrunken in den Wagen und baut einen Unfall, der sie in die Klinik bringt. Dort muss sie feststellen, dass Fynn da als Pflegekraft arbeitet und so muss sie mehr Zeit mit ihm verbringen als ihr lieb ist. Dadurch erfährt man auch endlich den Grund der Funkstille zwischen den Beiden und Gracie stellt sich ihren Dämonen.

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James Islington: The Will of the Many: Hierarchy 01

Die Catenische Republik, Hierarchie genannt, beherrscht die Welt. Dabei ist ihre Vormachtstellung mitnichten auf Armeen, Flotten oder technische Errungenschaften gegründet. Die Hierarchie beruht einzig und allein auf „Willen“.

Menschen, zumeist Octavii, geben – mehr oder minder freiwillig – geistige und körperliche Energie an andere, vorgesetzte Menschen ab. Von den untersten Ebenen – dem Septimus, der den Willen von acht Menschen erhält – bis hin zum Princeps, der immerhin den Willen von 40.320 Menschen bekommt, reicht die Machtpyramide. Das Militär, die Religion und die Staatsführung stehen dabei theoretisch gleichrangig und gleichberechtigt nebeneinander.

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Christian Stöcker: Männer, die die Welt verbrennen

Appell gegen die Ignorierung des Klimawandels

Zu Beginn eine Warnung: Für Leserinnen und Leser, die sich mit der Klimakrise und ihren Ursachen noch nicht allzu intensiv beschäftigt haben, klingen Teile dieses Buchs womöglich wie frei erfundene Verschwörungstheorien. Das ist aber ein falscher Eindruck. Es handelt sich bei allem, was auf den folgenden Seiten berichtet wird, um belegbare Fakten.“ (S.9)

Diese Triggerwarnung gleich am Anfang des Buches macht Sinn: Christian Stöcker deckt auf, mit welchen Methoden Interessengruppen und einflussreiche Personen versuchen, jegliche Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels offen oder subtil zu verhindern oder gar die Existenz des Klimawandels zu leugnen.

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Marah Woolf: House Of Destiny

„House of Destiny“ von Marah Woolf setzt die Geschichte um Avery, ihre Freunde und Atticus fort. Unmittelbar nach der schicksalhaften Entscheidung für ihre Heimat wurde ich als Leserin zurück in die Welt der verschiedenen Planeten gebracht. Genauer Eternity. Auf den ersten Seiten habe ich mich etwas orientierungslos gefühlt, jedoch hat sich dieser Aspekt schnell aufgelöst. Allerdings hätte ich mich hier nochmal einen kurzen Überblick gewünscht, um es einfacher zu haben. (Hier gilt anzumerken, dass am Anfang des Buchs ein QR-Code ist, den man scannen kann, um den Inhalt von „House of Eternity“ aufzufrischen. Dies ist mir selbst aber nicht direkt aufgefallen.)

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Judith Mohr: I wie immer ich

Im zweiten Jugendroman von Judith Mohr ignoriert der vierzehnjährige Lennox, dass alles Konsequenzen hat. Als er von alten „Freunden“ angestachelt wird, auf ein Spielgerät in einem Kindergarten einen obszönen Spruch zu sprühen, will er nur seine Wut herauslassen. Er ist wütend über eine schlechte Note und dass seine beiden besten Freunde nicht für ihn da sind. Viel zu schnell ist der „Spaß“ vorbei. Lennox wird bestraft: Polizei, Jugendrichter, die Verpflichtung soziale Stunden abzuleisten und dies alles in den Herbstferien. Und sein Vater verhängt noch weitere Strafen, unter anderem darf er nicht mit der Familie nach Sardinien reisen, sondern soll bei seiner Tante wohnen. Lennox wird so stark mit Regeln und Misstrauen überhäuft, dass er sich gar nicht mehr vorstellen kann, dass es zuhause jemals wieder gut wird.

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Markus Heitz: Vampire! Vampire!: Lach- und Sachbuch, Fast alles über Blutsauger

Hier ist es, das ultimative Nachschlagewerk zu den derzeit mal wieder so angesagten „Langzähnen“.

Hoppla, was soll das heißen „mal wieder“?

Nun, wie uns Markus Heitz, nicht nur internationaler Bestsellerautor im Bereich des Phantastischen, sondern auch studierter Geschichtswissenschaftler in seinem kleinen Büchlein wohlfeil erläutert, tauchten Berichte über Vampire seit dem 17. Jahrhundert recht regelmäßig auf.

Mehr noch; nicht nur der Sagenwelt ost- und mitteleuropäischer Länder weiß von den Blutsaugern zu berichten, die Obrigkeit entsandte ganze wissenschaftliche Gruppen, um die mysteriösen Vorkommnisse auch ja ordnungsgemäß und fundiert zu untersuchen. Die entsprechenden Spesenabrechnungen der Gelehrten, wie der diese begleitenden Militärs legen beredt Zeugnis davon ab, dass hier aufs genaueste untersucht und geforscht wurde.

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