Was macht man, wenn man wie Gins Pflegebruder von der Mutter in Chattanooga, Georgia nicht Tennessee einen ganzen Vergnügungspark nebst Luxus Resort vererbt bekommt? Richtig, man macht Urlaub. Ferien mit der Geliebten und die Schwester nebst ihrem Lover lädt man gleich mit ein. Dass sie hier von ihren natürlich mehr als fiesen Gegnern bereits sehnsüchtig erwartet werden, kommt nun nicht wirklich überraschend. Mehr schon, dass es sich bei dem Vampir, der sie auf seiner Abschussliste hat, um einen alten Bekannten von Gins Mutter handelt. Es geht, wie kann es auch anders sein, natürlich um den Kreis, eine höchst geheime Gesellschaft Ashlands, die als Drahtzieher im geheimen hinter dem organisierten Verbrechen steckt. Und mit dem Kreis hat Gin noch so manche Rechnung offen – hat diese damals doch den Mord an ihrer Mutter gut geheißen. In der zum Park gehörenden Westernstadt kommt es dann zu einem Show-Down, der jeden Western neidisch macht – Marke, Gin gegen Riesen, eine Attentäterin mit Feuermagiekugeln und einem zu allem entschlossenen alten Vampir.
Wie jede wirklich gute Sitcom, letztlich ist die Geschichte der Attentäterin Gin Biance nichts anderes, muss die Story immer weitergehen. Was mit der Suche nach der Mörderin ihrer Schwester und der Mutter begann, das geht nun, nach einigen letztlich irrelevanten Zwischenplots, mit dem fünfzehnten (!) Band in seine zweite Runde. Nun macht sich die Spinne auf, die Drahtzieher hinter den Morden an ihrer Familie zu suchen. Weiterlesen






Der Volksmund behauptet, eine Katze habe sieben Leben. Véronique Petit überträgt diese Aussage auf Menschen, die ebenfalls mehrere Leben haben können: Der fünfzehnjährige Gabriel liebt das Fallschirmspringen. Bei seinem Lieblingscomputerspiel lässt er seinen Springer so lange wie möglich im freien Fall. Genau das Gleiche möchte er auch real erleben. Als er erfährt, er gehöre zu den 1% der Menschen, die sechs Leben zur Verfügung haben, vereinen sich Verwirrung, Freude und Abenteuerlust. Diese Abenteuerlust bezahlt er kurz darauf mit seinem ersten Leben. Aber es stört ihn nicht weiter. Schließlich hat er noch fünf.
