Thommie Bayers Protagonist Philipp Dorn ist Autor. Auf einer Italienreise verarbeitet er das Verhältnis zu seiner verstorbenen Mutter und zu seiner letzten Lebensgefährtin Bettina.
Der Schriftsteller gönnt sich also einen Urlaub und fährt mit seinem neuen Auto, das er übrigens Joe nennt und mit dem er immer wieder mal spricht, in die Toskana, wo er sich ein Haus gemietet hat. Hier will er entspannen, hier kann er nachdenken über seine gescheiterte Beziehung zu Bettina und über seine Mutter, mit der er zum Schluss auch oft in Italien gewesen war. Oft hatte sie das Gespräch zu ihm gesucht, um über sehr Privates zu reden, was Philipp jedoch immer unangenehm gewesen war und deshalb nie hören wollte.
In der Nacht bemerkt er, dass eine Frau im Pool seines Feriendomizils badet, die sich anschließend wieder davonschleicht. Nachdem diese Szene sich in der nächsten Nacht wiederholt, legt er es darauf an und kommt mit der fremden Schönen ins Gespräch, die sich als seine Vermieterin Livia, die im Nachbarhaus wohnt, entpuppt. Es wird ein langes Gespräch, das in der darauffolgenden Zeit immer wieder aufgenommen wird. Philipp versteht sich gut mit Livia und sie erzählen sich gegenseitig aus ihrem Leben. So erfahren wir von Philipps Kindheit im Pfarrhaus, vom kühlen Verhältnis seiner Eltern zueinander, von seinem Vater, der nicht in der Lage war zu verzeihen und von seiner schönen Mutter, die letztlich ihr Glück für ihn, Philipp, geopfert hat. Weiterlesen








