Stephan M. Rother: Ein Grab mit deinem Namen

grab„Ein Grab mit Deinem Namen“ ist der dritte Band um das Ermittler-Duo Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs. Führte der erste Fall ins Hamburger Rotlichtmilleu und der zweite Fall in die Tiefen des Social Nets und der Reality-Shows, so könnte der dritte Fall um die sympathisen Ermittler nicht kurioser sein: Archäologie.

Am Rande Hamburgs wird die Grabungsleiterin Melanie Dahl nackt und tot und mit Runen übersehen in ihrer eigenen Ausgrabungsstätte aufgefunden. Weiterlesen

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Tom Perrotta: Die Verlassenen

tomAm 14. Oktober vor drei Jahren verschwand ein nicht unerheblicher Teil der Weltbevölkerung spurlos und unerklärlich. Wo sie hingegangen sind, ist unklar. Doch jeder, der geblieben ist, kennt mindestens eine Person, die jetzt wie ausgelöscht ist. Den Bürgermeister Kevin trifft es sogar mehrfach. Eigentlich ist am 14, Oktober zumindest niemand aus seiner Familie verschwunden. Doch seine Frau und sein Sohn schließen sich verschiedenen Sekten an, die sich in Reaktion auf die Ereignisse gebildet haben. Viele Menschen sehen in dem Verschwinden der anderen das Wahrwerden der biblischen Entrückung. Kevin bleibt zurück mit seiner Teenagertochter, die ihr Image von der Einserschülerin zum Partygirl wandelt. Weiterlesen

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Jonas Jonasson: Die Analphabetin, die rechnen konnte, gelesen von Katharina Thalbach

jonasNombeko Mayeki ist nicht dumm, gewiss nicht, aber leider wurde sie nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren. Sie wächst in den 70er Jahren in einem südafrikanischen Slum auf und arbeitet sich schon als zwölfjährige ziemlich weit nach oben – zumindest gemessen an ihrer Herkunft. Durch einen Unfall wird sie dazu verurteilt, für 70 Jahre die Putzfrau eines Atomtechnikers zu werden und schließlich landet sie in Schweden bei einer Familie, die mindestens genauso durchgeknallt ist, wie sie selbst. Weiterlesen

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Christopher Nuttall: Die Bibliothek der Schwarzen Magie 01: Die Wissende

bibElaine wuchs in einem der Waisenhäuser der Goldenen Stadt auf. Als Findelkind mit einem geringen magischen Talent war sie Zeit ihres Lebens den fiesen Nachstellungen ihrer talentierteren Leidensgenossinnen ausgesetzt und wusste doch immer, dass sie es mit den angehenden Magierinnen nie würde aufnehmen können.

Nach Abschluss ihrer Ausbildung begann sie in der großen Bibliothek der magischen Bücher zu arbeiten, konnte sich mit Ach und Krach gemeinsam mit ihrer lebenslustigen Werwolf-Freundin ein einfaches Zimmer in einer der ärmeren Viertel der Metropole leisten. Weiterlesen

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Jack London: König Alkohol (1913)

jackEs gibt unterschiedliche Thesen, wie eine Gesellschaft, insbesondere die Männergesellschaft funktioniert. Für Jack London (1876 – 1916) ist der wahre Treibstoff einer Gesellschaft der Alkohol.
Zum ersten Mal lernte Jack London die Wirkung des Alkohols im Alter von fünf Jahren kennen, als er seinem Vater an einem Sommertag einen Eimer Bier bringen sollte. Hitze und Durst hatten ihn dazu verleitet, buchstäblich über den Durst zu trinken. Seine zweite Alkoholvergiftung hatte er mit neun Jahren nach einer Tanzveranstaltung, auf der jeder Junge seine Männlichkeit unter Beweis stellen sollte. Über viele Jahre konnte er dem Geschmack von Alkohol nichts abgewinnen, jedoch sah er im gesellschaftlichen Trinken auch Vorteile. Weiterlesen

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Saphia Azzeddine: Mein Vater ist Putzfrau

putzDer junge Paul, genannt Polo, durchläuft die Höhen und Tiefen der Adoleszenz.
Er wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Mutter ist seit einem Unfall ans Bett gefesselt. Seine Schwester, die nicht eben mit hoher Intelligenz gesegnet ist, konzentriert ihr Leben auf Schönheitswettbewerbe, an denen sie in beständiger Regelmäßigkeit erfolglos teilnimmt. Der Vater putzt in einer Reinigungsfirma und Polo begleitet ihn häufig bei den nächtlichen Putzeinsätzen.
Die Wohnung der Familie liegt in einem Pariser Vorort, in dem überwiegend Araberfamilien wohnen. Weiterlesen

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David Monteagudo: Wolfsland

wolfIn einem kleinen Dorf in Galicien treibt ein Werwolf sein Unwesen – wer solche Themen mag, der sollte zu David Monteagudos „Wolfsland“ greifen.

Eine Serie von Frauenmorden, die sich immer in der Vollmondnacht ereignen, erschüttert das Dorf Brañaganda. Die Bewohner glauben schnell an einen Werwolf. Nur der Waldhüter Enrique, verheiratet mit der Dorfschullehrerin und verantwortungsbewusster Familienvater, versucht, Vernunft in die Aufklärung der Morde zu bringen. Doch dann fällt der Verdacht ausgerechnet auf ihn selbst. Könnte er etwa der gesuchte Werwolf sein, ohne es selbst zu wissen? Weiterlesen

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Cecilie Enger: Die Geschenke meiner Mutter

cefiEigentlich ist der neue Roman der Norwegerin Cecilie Enger eine Autobiografie ihrer Kindheit. Aber ein Buch, das viele Töchter und Söhne etwas angeht: Die 51-Jährige schreibt über die Alzheimer-Erkrankung ihrer Mutter.
Die inzwischen 75 Jahre alte Mutter lebt im Pflegeheim. Beim Ausräumen des Elternhauses findet Cecilie eine Liste der Mutter. Fein säuberlich hat sie über Jahrzehnte notiert, wer wem welche Geschenke zu Weihnachten gemacht hat. Die Liste wird für Cecilie zu einer Kartei der Menschen, die im Leben ihrer Eltern aufgetaucht und wieder daraus verschwunden sind. Mit der Liste erinnert sich die Tochter an ihre Kindheit, an die Großmutter (eine Malerin), an die Großtante, die unter Depressionen litt, an Freude. Die Eltern haben sich scheiden lassen, aber auch das hat die Mutter jetzt vergessen. Weiterlesen

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Helena Mierscheid: Vokuhila: Als scheiße aussehen Mode war

vokuAch ja, die 80er, meine besten Jahre. Bloß nicht die Fotos von damals ansehen, mit den seltsamen Karottenhosen, den komischen Locken und diesen Schuhen. Seltsame Ansichten gab es damals auch, bloß hatte ich keine, weil ich gar keine eigenen Ansichten hatte. Dieses Problem hatte Helene Mierscheid zumindest nicht, auch wenn sie in ihrer Jugend mehrfach gehandicapt war, am meisten durch ihre Herkunft als Landei aus dem Odenwald. Trotzdem hat sie in ihrem abgelegenen Dorf eine ganze Menge des Zeitgeistes mitbekommen und in diesem Buch wieder zum Leben erweckt. Weiterlesen

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Michel Houellebecq: Unterwerfung

michelEs ist ja im Vorfeld viel geschrieben worden über diesen Roman. Meistens, dass er davon handeln würde, wie der Islam in Frankreich die Regierung übernimmt und wie begeistert Teile davon von der ehemals christlichen Bevölkerung adaptiert werden. Eine Beschreibung der modernen europäischen Gesellschaft, die sich selbst abschafft, weil sie sich überlebt hätte. Nach dem Attentat auf Charlie Hebdo war „Unterwerfung“ dann in allen Medien. Obwohl ich Houellebecq eigentlich als viel zu sperrig und zu verkopft schon ad Acta gelegt hatte, bin ich dann doch noch mal schwach geworden. Und dieser Roman ist wirklich anders, als die Vorgänger. Weiterlesen

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