Würden Sie zu den ersten Menschen gehören, die mit einem Aufzug in den Weltraum reisen würden? Vielleicht zum Mond oder gleich zur Kolonie auf den Mars? Utopisch, meinen Sie? Dann sollten Sie Christoph Krachten „Per Aufzug in den Weltraum“ lesen.
Christoph Krachten, vielen bekannt als Produzent, Journalist und Netzwerker, erfindet mit seinem Sachbuch zur Gegenwart und Zukunft sicher nichts gravierend Neues. Dafür stellt er Erkenntnisse der Wissenschaft, der Wirtschaft und Raumfahrt zusammen und interpretiert sie auf kluge, unterhaltsame Art und Weise.
Tatsache ist: Die Zukunft hat bereits begonnen. Mit dem Anfangssatz „Die Welt ist anders, als wir denken“, wird zugleich ein Blick auf die Gegenwart geworfen. Der Leser beginnt eine Expedition in Gegenwart und nahe Zukunft. Ein schöner Anfang, der zugleich neugierig macht und den Autor auffordert, seine These alsbald mit Fakten zu unterlegen.
Das wiederum gelingt Krachten durch intelligente Beweisführung, die jedoch weit davon entfernt ist, dem Leser etwas „zu erzählen“, sondern ihn mitnimmt, zum Mitdenken anregt und seine eigenen Schlüsse ziehen lässt. Weiterlesen



Mit dem so genannten „Funkenmord“ an Karin Kruse begann damals die Karriere von Hauptkomissar Kluftinger. Mit dem Funkenfeuer, einem Brauch aus dem alemannischen Raum, wird der Winter im Allgäu ausgetrieben. Nach Dreikönig beginnen die jungen Leute in den Dörfern mit dem Sammeln alter Weihnachtsbäume und sonstigem Brennmaterial. Am ersten Fastensonntag des Jahres wird das trockene Holz auf einer großen Wiese vor dem Dorf zu einem hohen Haufen geschichtet. Oben auf den Stapel kommt die „Funkenhex’“, eine Strohpuppe. Am Funkensonntag versammeln sich die Einwohner der Dörfer an ihren Funken und entzünden sie. (Quelle: 



